Margarine ist gesünder als Butter, hieß es lange. Und Fett, ganz egal welches, macht dick. Doch einige Annahmen sind inzwischen überholt. Dennoch sind Verbraucher verunsichert, besonders wenn sie auf ihr Gewicht achten wollen.
Fast jede Woche wird schließlich irgendwo eine neue Diät angepriesen oder vor einem anderen Lebensmittel gewarnt. Eine ausgewogene Ernährung erscheint bei all den widersprüchlichen Informationen furchtbar kompliziert. Dabei ist es gar nicht so schwer, gesund zu essen.
Zwei einfache Regeln empfiehlt zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Zum einen: Fünf Mahlzeiten am Tag sollten es sein. Drei Hauptmahlzeiten und zwei leichte Snacks zwischendurch. Zum anderen zeigt Lebensmittelpyramide, wie viele Milchprodukte, Gemüse, Obst, Fleisch und Süßes man im besten Fall essen sollte, um gesund zu leben und nicht dick zu werden. Einfach mal eine Mahlzeit auszulassen ist dagegen eher kontraproduktiv.
Welche Ernährungsirrtümer sich außerdem hartnäckig halten, haben wir in der Fotostrecke zusammengefasst.
1. Fett macht Fett
Das stimmt so nicht. Der Körper braucht sogar einen gewissen Anteil an Fett. Rund 30 Prozent aller Kalorien sollen aus fetthaltigen Lebensmitteln kommen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Im Schnitt etwa 70 bis 80 Gramm Fett am Tag. Isst man mehr Fette, werden diese im Körper abgelagert. Außerdem kommt es darauf an, welche Fette wir zu uns nehmen. Gesund sind ungesättigte Fettsäuren. Sie stecken zum Beispiel in Oliven oder Walnüssen. Auch Fette aus Fischen sind gesund. Tückisch, weil besonders ungesund, sind dagegen die versteckten Fette in Wurst oder Kuchen.
Foto: dpa(ef/fr)
Nachrichten zu Ernährung, Psychologie und Sexualität
Errechnen Sie Ihren Body-Mass-Index!
Neue Forschungsergebnisse in der Medizin, der Blick in das Innere des Menschen - mehr zu lesen im FR-Spezial Medizin.