Warum muss ich überhaupt schlafen? Kinder, die nicht ins Bett wollen, stellen diese Frage häufig. Und auch uns Erwachsenen ist oft gar nicht klar, wie wichtig gesunder Schlaf ist. Doch ohne Schlaf könnten wir nicht überleben. Der Körper braucht die Ruhepause zum Entspannen. Unser Stoffwechsel fährt im Schlaf herunter, andere Wirkstoffe sind dafür umso aktiver. Wachstumshormone etwa oder Stoffe, die die Wundheilung beschleunigen. Und nicht nur der Körper, auch unser Gehirn braucht die Pause um Eindrücke zu verarbeiten.
1. Der Schlaf vor Mitternacht ist der Beste
Diese alte Weisheit stimmt so nicht mehr. Sie stammt aus einer Zeit, als die Menschen weit vor Mitternacht ins Bett gingen. Entscheidender ist, dass der Schlaf in den ersten Stunden nach dem zu Bett gehen möglichst ungestört ist. In dieser Zeit sind die Tiefschlafphasen am längsten, in denen sich der Körper am besten erholt.
Doch vielen fällt die gesunde Nachtruhe schwer. Etwa 25 Prozent der Deutschen leiden unter mehr oder weniger ausgeprägten Schlafstörungen. Viele scheinen verlernt zu haben, wie man es anstellt, sich nachts im Bett zu erholen.
Um den Schlaf ranken sich allerdings auch zahlreiche Mythen. Zum Beispiel die Vorstellung, dass nur der Schlaf vor Mitternacht wirklich zählt. Und dass man unbedingt acht Stunden Nachtruhe einhalten sollte.
Welche Schlaftipps richtig sind und welche ins Reich der Märchen und Mythen gehören, lesen Sie in unserer Bilderstrecke oben.
(ef)
1. Das bedeutet Schnarchen
Charakteristisch für das Schnarchen (Rhonchopathie) sind im Schlaf nahezu jede Nacht auftretende Atemgeräusche. Ein primäres oder gewohnheitsmäßiges Schnarchen liegt vor, wenn dadurch die Kreislauffunktionen und der Sauerstoffgehalt im Blut nicht beeinträchtigt werden. Primäre Schnarcher leiden nicht unter Schlafstörungen und selten unter Tagesmüdigkeit.
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