Ordentlich gekämmte Haare wirken schön gepflegt und glatt, doch müssen es wirklich 100 Bürstenstriche sein? Natürlich sind die 100 Striche etwas übertrieben, bestätigt Kosmetik-Expertin Jenny Pohl vom Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Körperpflegemittel. Allerdings nimmt die Bürste am Haaransatz überschüssiges Fett auf und verteilt es beim Bürsten bis in die Spitzen.“
1. 100 Bürstenstriche lassen die Haare glänzen
„Diese Weisheit stimmt nicht so ganz“, sagt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. „Haare wirken aber durch ihre geordnete Gesamtheit - wenn das Haar nicht gekämmt ist, kann es nicht glänzen.“ Doch das ordentliche Kämmen der Haarpracht hat noch einen pflegenden Zweck. Die Bürste nimmt am Haaransatz überschüssiges Fett auf und verteilt es gleichmäßig bis in die Spitzen. Das wirkt auch gegen Spliss. Außerdem werden Staub und Schweiß ausgebürstet.
Wie in allen Mythen steckt auch in denen über die Körperpflege oft ein Körnchen Wahrheit. So hält sich zum Beispiel hartnäckig das Gerücht, Zahnpasta helfe gegen Pickel. Tatsächlich steckt in vielen Pasten der Wirkstoff Natriumdodecylpolysulfat, der eine öl- und fettlösende Wirkung hat. Andere Wirkstoffe in Zahncremes führen jedoch eher dazu, dass sich Pickel noch stärker entzünden. Der Zahnpasta-Trick sollte deshalb besser nicht weiterempfohlen werden.
Hinter welchen Kosmetik- und Pflegeweisheiten eine Wahrheit steckt und welcher Tipp von Mutter oder Oma besser in Vergessenheit geraten sollte, lesen Sie in der Bildergalerie oben.
In Bezug auf Sport und Fitness gibt es viele Mythen. Die meisten treffen nicht zu. Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln erläutert, welches Halbwissen rund um das Thema Sport stimmt - und welches nicht.
Foto: dpa(dpa/ef)
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