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21. Dezember 2011

Sechs Tipps: Schluss mit rissigen Händen im Winter

Die richtige Pflege kann das Austrocknen der Hände im Winter verhindern.Foto: dpa

Die Haut an den Händen ist im Winter besonders empfindlich. Sie wird dann leicht trocken und manchmal auch rissig. Die richtige Pflege kann das Austrocknen der Hände im Winter verhindern.

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Sie fühlen sich trocken an, werden rissig und rot. Und manchmal können sie sogar Ekzeme bekommen: Im Winter machen sich die Hände oft bemerkbar. Während viele Menschen im Sommer einfach nur eine Handcreme benutzen, muss man sich in den kalten Monaten meist mehr Gedanken um die richtige Pflege machen.

Hände sind die Visitenkarte eines Menschen“ , findet die Kosmetikerin Gabriele Häusler, Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom Bundesverband Deutscher Kosmetiker/innen. „Sie werden oft auch von anderen gesehen und sagen viel aus über den Gesamtkörperzustand. Denn wer trockene Hände hat, habe oft auch eingerissene Fingernägel oder trockene Haut im Gesicht.

Dass die Haut trocken wird, kann verschiedene Ursachen haben. Die Haut ist aus mehreren Schichten aufgebaut und hat außen eine Hornschicht, erklärt die Hautärztin Gertraud Kremer, Mitglied des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen in Berlin. An der Handinnenseite sei diese Hornschicht besonders dick, da sie die Hand besser schützen soll.  „Wenn die Hornschicht austrocknet, zum Beispiel durch trockene Luft, wird sie rissig.“ Genau das passiere im Winter vermehrt.

Außerdem gibt es unter der Haut Talgdrüsen. „Sie produzieren Talg, der über Ausführungsgänge unter anderem bis an die Hautoberfläche transportiert wird und die Haut fettet, sagt Kremer.  „Wenn die Temperaturen jedoch unter plus sieben Grad kalt fallen, wird die Produktion in den Talgdrüsen etwas heruntergefahren. Die Folge: Es wird weniger Talg produziert - und auch weniger auf die Haut transportiert. Auch das macht die Haut trockener und rissiger.

Darunter leiden Männer genau wie Frauen. Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern, wie die Hautärztin beobachtet hat: Männerhaut ist dicker und damit robuster. Außerdem sind die Talgdrüsen durch den höheren Testosteronspiegel aktiver, weswegen die Haut nicht so stark zur Austrocknung neigt.“  Bei den Frauen produziere der Körper ab den Wechseljahren weniger Östrogen, so dass die Haut weniger elastisch werde und weniger Wasser speichern könne. Frauen ab etwa Mitte 40 seien daher besonders stark von trockener Haut betroffen. 

Wir geben in der Bildergalerie sechs Tipps, wie die Hände ohne Risse den Winter überstehen. (dpa)

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Quelle: Onmeda

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