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25. August 2011

Teenager: Das hilft gegen Akne

Pickeln den Kampf ansagen: Jugendliche haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Haut zu behandeln.  Foto: ABDA/dpa/tmn

Unreine Haut, Mitesser, Pickel: Sieben von zehn Teenagern leiden an Akne. „Akne lässt sich gut behandeln, aber man braucht Geduld“, sagt sagt Lutz Engelen, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Wir sagen, was gegen die Hautkrankheit hilft.

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Unreine Haut, Mitesser, Pickel: Sieben von zehn Teenagern leiden an Akne. „Akne lässt sich gut behandeln, aber man braucht Geduld“, sagt sagt Lutz Engelen, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Wir sagen, was gegen die Hautkrankheit hilft.

Gegen leichte Akne helfen rezeptfreie Medikamente, bei schwereren Formen kann der Hautarzt Cremes oder Tabletten verordnen. Die fachgerechte Behandlung vermeidet nicht nur Akne-Narben. Jugendliche mit «blühender» Akne werden von Gleichaltrigen oft ausgegrenzt oder haben Schwierigkeiten, einen guten Ausbildungsplatz zu finden.

Typisch für Akne sind Mitesser und Pickel. Mitesser sind Talgdrüsen, die durch einen Pfropf aus Talg und Horn verstopft sind. Sie bilden sich, wenn in der Haut zu viel Talg produziert wird und dieser Überschuss nicht abfließen kann. Offene Mitesser sind auf der Haut als dunkle Punkte erkennbar, geschlossene (weiße) Mitesser liegen unter der Hautoberfläche. Entzündet sich ein Mitesser, bildet sich ein Pickel. Das unsachgemäße „Herumdrücken“ an Mitessern oder Pickeln verschlimmert das Bild von unreiner Haut. Eine regelmäßige professionelle Hautreinigung hingegen beugt Narben vor.

Gegen Akne werden oft rezeptfreie Präparate mit dem Wirkstoff Benzoylperoxid eingesetzt. Sie wirken hornhautauflösend, dadurch kann der Talg besser abfließen, erläutert die Apothekerkammer. Die Präparate zum Abwaschen oder zum Verbleib auf der Haut werden auf die gesamte erkrankte Haut aufgetragen, nicht nur punktuell auf Pickel und Mitesser. Ein Nebeneffekt: Der Wirkstoff wirkt wie ein Bleichmittel. Deshalb während der Behandlung weiße Handtücher und Bettwäsche benutzen, sonst gibt es Flecken. Bessert sich die Haut nach mehreren Wochen täglicher Anwendung nicht, kann der Arzt andere Wirkstoffe zum Auftragen oder Einnehmen verschreiben.

Basis jeder Akne-Behandlung ist eine an den Hauttyp angepasste Hautpflege. Die Kosmetika sollen die überschießende Talgbildung eindämmen, dürfen die Haut aber nicht zu stark reizen. Aknepatienten brauchen zur Hautreinigung pH-neutrale Syndets oder Waschgele. Hoch konzentrierte alkoholhaltige Gesichtswasser sind ungünstig: Sie wirken stark entfettend und können eine Nachproduktion von Talg auslösen. Peelings sind bei unreiner Haut oder leichter Akne empfehlenswert, da sie die verstopften Talgdrüsen öffnen. Wer viele Pickel hat, verzichtet aber besser darauf. Sonst wird durch das Rubbeln der Eiter über die gesamte Haut verteilt. (dpa/tmn)

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Quelle: Onmeda

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