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24. August 2011

Zehn Tipps zum Aufhören: Blasenkrebsrisiko bei Rauchern extrem erhöht

Das Risiko ist bekannt, dennoch fällt das Aufhören schwer.  Foto: dpa

Rauchen kann Krebs verursachen, das weiß eigentlich jeder. Neueste Studien haben ergeben, dass das Blasenkrebsrisiko bei Rauchern sogar viel höher ist als angenommen. Trotz der Gesundheitsgefahr gelingt vielen das Aufhören nicht. Zehn Schritte auf dem Weg zum Nichtraucher.

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Rauchen kann Krebs verursachen, das weiß eigentlich jeder. Neueste Studien haben ergeben, dass das Blasenkrebsrisiko bei Rauchern sogar viel höher ist als angenommen. Trotz der Gesundheitsgefahr gelingt vielen das Aufhören nicht. Zehn Schritte auf dem Weg zum Nichtraucher.

Jeder zweite Blasenkrebs in den USA lässt sich auf Zigarettenkonsum zurückführen. Das gilt nicht nur für Männer, sondern einer jüngsten US-Untersuchung nach auch für Frauen. Bisherige Studien waren davon ausgegangen, dass 20- bis 30 Prozent der Blasenkrebsfälle bei Frauen auf das Rauchen zurückzuführen sind. Tatsächlich seien es 50 Prozent, berichtete das Nationale Krebsinstitut der USA (NCI).

„Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern das vierfache Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken“, stellt der Autor der Studie, Neal Freedman vom Krebsinstitut klar. Der Grund für die Zunahme könnte in den veränderten Bestandteilen von Zigaretten liegen, meint Freedman. Zwar seien heute weniger Teer und Nikotin in Glimmstängeln, dafür werde der bekannte Krebserreger Beta-Naphthylamin in erhöhter Konzentration verwendet.

Laut anderen Untersuchungen spielt auch eine Rolle, wann am Tag die erste Zigarette geraucht wird. Wer bereits 30 bis 60 Minuten nach dem Aufwachen zur ersten Kippe greift, bei dem erhöht sich das Lungenkrebsrisiko um das 1,3-fache. Wer schon in der ersten halben Stunde nach dem Aufwachen Tabak raucht, steigert die Gefahr sogar um das 1,8-fache. Das ist das Ergebnis zweiter Studien, ebenfalls aus den USA, über die das Fachmagazin „Cancer“ berichtet.

Trotz solch alarmierender Ergebnisse können sich viele Raucher nur schwer vorstellen, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. Um den Ausstieg aus der Abhängigkeit zu planen, stehen viele Hilfen bereit. Broschüren, Kalender und Tagebücher, die werdende Ex-Raucher unterstützen, bietet zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihren Internetseiten an.

Zehn Tipps, die den Einstieg in den Nikotinausstieg erleichtern, haben wir für Sie in der Bilderstrecke zusammengestellt.  

(dpa/ef/fr)

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Quelle: Onmeda

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