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Gesundheitslexikon

02. September 2011

Gesundheitslexikon: Übelkeit (Nausea)

Häufig ist die Übelkeit ein Vorbote von Erbrechen. Foto: dpa

Übelkeit (Nausea) ist eine Befindlichkeitsstörung, die umgangssprachlich auch als "flaues Gefühl" in der Magengegend bezeichnet wird.

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Übelkeit (Nausea) ist eine Befindlichkeitsstörung, die umgangssprachlich auch als "flaues Gefühl" in der Magengegend bezeichnet wird.

Häufig ist die Übelkeit ein Vorbote von Erbrechen, sie kann aber auch auftreten, ohne dass der Betroffene sich übergeben muss. Verantwortlich dafür, ob der Magen entleert wird oder nicht, ist das sogenannte Brechzentrum im Gehirn. Es wird direkt durch Reize aus dem Verdauungstrakt aktiviert.

Oft tritt die Übelkeit gleichzeitig mit anderen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Fieber oder Schweißausbrüchen auf. Je nach Ursache der Übelkeit kann es auch zu Bauchschmerzen oder Magen-Darm-Krämpfen kommen.

Übelkeit – von Medizinern auch als Nausea bezeichnet – klingt meist von alleine wieder ab. Sollte sie aber länger als drei Tage anhalten, der Allgemeinzustand schlecht sein, sie von häufigem Erbrechen begleitet sein oder sogar Blut erbrochen werden, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Dieser klärt die genauen Ursachen der Übelkeit ab.

Häufig ist Übelkeit ein Begleitsymptom von Magen-Darm-Erkrankungen. Sie tritt aber auch beispielsweise bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Migräne oder bei einigen Infektionskrankheiten auf.

Eine weitere Ursache für Übelkeit ist eine Aktivierung des Brechzentrums im Gehirn. Diese kann beispielsweise durch eine Reizung der Gleichgewichtsorgans im Innenohr (Reisekrankheit) oder durch Stoffwechselstörungen (z.B. Überfunktion der Nebenschilddrüse) ausgelöst werden.

Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel verspüren viele Frauen Übelkeit und müssen dazu manchmal erbrechen. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, aber bestimmte Hormone spielen hier eine entscheidende Rolle. Die Übelkeit bei Schwangeren ist morgens oft besonders stark (morgendliche Schwangerschaftsübelkeit) und beeinträchtigt sie oft sehr. Besonders bei häufigem Erbrechen ist es wichtig, dass die betroffenen Frauen ausreichend essen und trinken. Das beugt einer Störung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes vor, sowie einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel und einem Nährstoffmangel.

Erfahren Sie mehr zu den Ursachen und den Therapiemöglichkeiten von Übelkeit.

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Quelle: Onmeda

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