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04. Dezember 2012

Bruchköbel: Freie Fahrt rund um den Freien Platz

 Von Christoph Süß
Die neuen Gehsteige sollen mehr Käufer anlocken.  Foto: ROLF OESER

Der Weg nach Hanau bleibt weiterhin beschwerlich: Zwar fließt der fließt der Verkehr vom Viadukt bis zum Ortsausgang in Richtung Erlensee wieder, aber die Sanierung der B45 stockt.

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Bis zum Schluss haben die Arbeiter an der Hauptstraße gewerkelt, am Wochenende behinderte der Weihnachtsmarkt die Ortsdurchfahrt noch einmal – seit gestern Abend fließt der Verkehr vom Viadukt bis zum Ortsausgang in Richtung Erlensee wieder. Bereits im vergangenen Jahr war die Straße an verschiedenen Stellen für Kanalarbeiten aufgerissen worden und danach der Belag abschnittsweise erneuert worden. Der Weg nach Hanau bleibt indes beschwerlich.

Die beiden Kreisel vor dem Ortseingang müssen im kommenden Jahr noch angelegt werden. Ein Ideenwettbewerb ist bereits im Gange, doch nicht alles davon ist laut Bürgermeister Günter Maibach (CDU) finanziell machbar. Schließlich hat sich die Stadt alleine die neue Pflasterung ihrer Gehwege und neue Parkbuchten entlang der Hauptstraße 800.000 Euro kosten lassen. Das Land hat über eine Million Euro in den neuen Straßenbelag investiert.

Kälte hält Bauarbeiten auf

Viele Bruchköbeler Pendler finden auf dem Weg zur Arbeit weiterhin eine Baustelle vor, da die Sanierung der Bundesstraße 45 nicht so richtig vorankommt – Schuld daran sind laut einem beteiligten Ingenieur die niedrigen Temperaturen. Diese müssen mindestens fünf Grad betragen – Ende der Woche soll entschieden werden, ob die Bauarbeiten fortgesetzt oder für dieses Jahr beendet werden. Danach könnte der zweite Fahrstreifen vorübergehend wieder freigegeben werden.

In Bruchköbel sind sie vorerst froh, dass es mit den Bauarbeiten im Ortskern vorbei ist. „Die Geschäfte haben schon arg gelitten“, sagt Maibach bei der Freigabe. Noch nie habe die Verwaltung so viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet, die Stadtmarketing-Gesellschaft eine eigene Website für die Zeit der abschnittsweisen Bauarbeiten geschaltet. Unter Bruchkoebel-baut.de konnten die Bürger die Schritte verfolgen.

„Natürlich konnten wir nicht alle Wünsche berücksichtigen“, sagt Maibach in Bezug auf die Anregungen von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Busbenutzern, die von verlegten Haltestellen betroffen waren. Da die Gehsteige am Freien Platz tiefer gelegt wurden, ist jetzt das Ein- und Aussteigen in die Busse für Gehbehinderte nicht mehr so einfach. „Wir werden uns da noch was einfallen lassen“, verspricht Maibach.

700.000 Euro für Kreisel

Die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt dauerten nur acht Monate, zuvor hatte jedoch bereits der fast eine Million teure Kreisel vor dem Viadukt monatelang für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Erst vor wenigen Wochen wurde ein zweiter Kreisel an der Auffahrt zur B45 nach sechs Wochen Bauzeit fertiggestellt. Dieser kostete die Stadt 700.000 Euro und soll den Verkehrsfluss von und zu der Bundesstraße verbessern.

Das Geld für den neuen Belag der Hauptstraße stammte aus dem Konjunkturprogramm des Landes, das für die Kanäle musste die Stadt selbst aufwenden. Aus logistischen Gründen konnte beides nicht in einem Schritt erneuert werden.

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