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Hanau und Main-Kinzig
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14. März 2013

Großeinsatz Feuerwehr Hanau: Reihenhaus brennt in Hanau

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Rauch strömt aus dem brennenden Reihenmittelhaus im Igelweg in Hanau-Großauheim.  Foto: Sascha Rheker

Rauchmelder retten den Bewohnern eines Reihenhauses in Hanau-Großauheim am frühen Donnerstagmorgen das Leben. Sie können leicht verletzt aus ihrem brennenden Haus flüchten. Die Feuerwehr verhindert, dass die Flammen auf benachbarte Häuser überspringen.

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Rauchmelder retten den Bewohnern eines Reihenhauses in Hanau-Großauheim am frühen Donnerstagmorgen das Leben. Sie können leicht verletzt aus ihrem brennenden Haus flüchten. Die Feuerwehr verhindert, dass die Flammen auf benachbarte Häuser überspringen.

Die Installation von Rauchmeldern hat den Bewohnern eines Reihenhauses in Hanau-Großauheim vermutlich das Leben gerettet. Ein junges Ehepaar im Alter von 27 und 30 Jahren und eine 80 Jahre alte Mitbewohnerin wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gegen 4.40 Uhr von dem schrillen Alarm der Melder geweckt. Zu diesem Zeitpunkt war das Reihenmittelhaus im Igelweg bereits voller Rauch. Die drei Bewohner flüchteten aus dem Haus und alarmierten bei Nachbarn die Leitstelle der Polizei.

Vier Minuten nach dem Alarm trafen Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte bereits am Brandort ein. Zu diesem Zeitpunkt schlugen nach Angaben von Tibor Roka, Pressesprecher der Feuerwehr Hanau, bereits Flammen aus den Fenstern im Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss. Da ein Übergreifen auf die benachbarten Reihenhäuser nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden die Nachbarn evakuiert. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer mit mehreren Wasserrohren von zwei Seiten. Es gelang ihr, innerhalb einer Stunde den Brand unter Kontrolle zu bringen. Gegen 6 Uhr waren auch die letzten Brandnester in dem Haus gelöscht.

Nachbarn vorsorglich evakuiert

Die drei Bewohner hatten beim Verlassen ihres brennendenden Hauses bereits Brandgase eingeatmet, wie ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Offenbach am Morgen berichtete. Sie wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftung in das Klinikum Offenbach eingeliefert.

Die Feuerwehr war noch am Morgen bis etwa 8 Uhr damit beschäftigt, mögliche Brandnester aufzuspüren und zu prüfen, ob das komplett ausgebrannte Haus sicher für die Brandermittler der Polizei ist, die noch im Verlauf des Tages ihre Arbeit aufnahmen, wie Feuerwehr-Pressesprecher Roka sagte. Die Feuerwehrmänner mussten dabei Atemschutz tragen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf mindestens 150.000 Euro. Die benachbarten Häuser kamen nicht zu Schaden. Die Brandschutzmauern hielten. Die Einwohner konnten daher in den frühen Morgenstunden noch während der Nachlöscharbeiten in ihre Häuser zurückkehren. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren mit insgesamt 50 Personen im Einsatz.

Die Brandursache ist noch ungeklärt, ebenso der Brandherd. Erste Spekulationen, dass Feuer könnte in der Küche ausgebrochen sein, wies Feuerwehr-Pressesprecher Roka zurück. Das Haus habe beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in zwei Stockwerken gebrannt, deshalb sei es schwer, Angaben zum Brandherd zu machen. Die Untersuchungen der Brandermittler der Polizei müssten erst abgewartet werden. Der Brand des Hauses war weithin in Großauheim zu sehen und zu riechen. Autofahrer auf der Bundesstraße 43 A sprachen von einem deutlichen Brandgeruch.

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