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24. Januar 2013

Maintal: Hilfe für NH-Mieter

Zwei Siedlungen der Nassauischen Heimstätte in Bischofsheim und Dörnigheim sind aus der Sozialbindung gefallen. Die Mieten steigen deshalb. Ein Sozialarbeiter will nun Betroffene beraten.

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Die Erhöhung der Mieten in zwei aus der Sozialbindung gefallenen Siedlungen der Nassauischen Heimstätte (NH) in Bischofsheim und Dörnigheim konnte Aktivistin Brunhilde Fahr nicht verhindern, dafür wird die Wohnungsbaugesellschaft einen Sozialarbeiter schicken, der mit den Betroffenen spricht.

„Für mich ist das ein Meilenstein“, sagt Fahr, die in einer NH-Wohnung in der Wilhelmsbader Straße wohnt und mit einer kräftigen Mieterhöhung leben muss. Während die Witwe diese sich aufgrund ihrer früheren Tätigkeit für eine Bank leisten kann, ist das ihres Wissens nach bei vielen Menschen in den beiden Siedlungen – vor allem in Bischofsheim – nicht der Fall. „Die Leute dort haben nicht viel Geld“, sagt sie. Deshalb hätten die meisten Mieter einst auch die Sozialwohnungen bekommen, doch fielen diese zum Jahresende aus der Bindung.

Die NH nutzt die Lage umgehend zur einer Mieterhöhung im zweistelligen Prozentbereich, was im Schnitt rund 50 Euro pro Monat ausmacht. Viele Sozialhilfeempfänger sind nun laut Fahr gezwungen umzuziehen. In Maintal gibt es jedoch nur noch rund 400 Sozialwohnungen, über 200 Menschen suchten in diesem Jahr nach Angaben der Wahlalternative eine. Die NH will ihre Mieter nun beraten lassen. (chs.)

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