Ihre Leichtgläubigkeit hat eine 40 Jahre alte Frau aus Wolfgang mit einem vierstelligen Eurobetrag bezahlt. Wie die Polizei am Freitag berichtete, hatte sie im Internet einen Mann - angeblich aus Ghana - kennengelernt, der ihr nach einiger Zeit von seiner plötzlichen Geldnot berichtete. Die Frau überwies ihm daraufhin tatsächlich die Summe und erhielt einige Tage später als Gegenleistung per Post diverse Reiseschecks über den Betrag. Auf der Bank stellte sich schnell heraus, dass die 40-Jährige einem Internet-Betrüger aufgesessen war: Die Schecks waren gefälscht.
Die Polizei warnt zum wiederholten Mal vor solchen faulen Geschäften. Sehr beliebt sind Angebote, sich gewinnbringend beim Verstecken von Geldbeträgen zu beteiligen, die irgendwo auf einem Bankkonto im Ausland aufgetaucht sein sollen - häufig Millionenbeträge. Die Betrüger sind jedoch nur auf Kontonummern aus oder bitten um einen Betrag für anfallende Unkosten. Auffällig sind Fehler, etwa kyrillische Buchstaben statt Umlaute. (az)

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