Die rechtsradikale NPD soll mit ihrem für den 5. September geplanten Aktionstag keinen Raum in der Barbarossastadt bekommen. Die Vertreter aller Fraktionen im Stadtparlament haben sich am Montagabend bei einem von Bürgermeister Thorsten Stolz (SPD) einberufenen Runden Tisch dafür ausgesprochen, dass der Aktionstag mit allen rechtlichen und politischen Mitteln verhindert werden soll.
Am Dienstag wurde der NPD Gelnhausen die Kündigung des Mietvertrags für die Zehntscheune zugesandt. Auch werde es keinen Info-Stand der NPD zum sogenannten Nationalen Aktionstag am Ziegelhaus geben, teilt Stolz mit. Die NPD und ihr nahestehende Organisationen hätten im Internet Aufrufe an Aktivisten abgesetzt, sagt Stolz. Es sei nun mit einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu rechnen.
Die Teilnehmer des Runden Tisches beschlossen zudem für den 5. September auf der Müllerwiese eine zentrale Veranstaltung mit Kundgebung und Musik für Demokratie und Toleranz zu organisieren. Bürgermeister Stolz kündigt für die nächsten Tage einen neuen Runden Tisch an, diesmal auch mit Vertretern etwa aus Kirchen und Verbänden. (sun)

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