Um Frauen aus der Region, die in den Nachkriegsjahren und in der Zeit des Kalten Krieges ausgewandert sind und freiwillig alles Vertraute hinter sich ließen, geht es im neuen Buch des „Archivs Frauenleben“. Es trägt den Titel „Spurensuche: Auswanderinnen nach Übersee 1945 - 1985“ und entstand unter Federführung der Kulturanthrologin und Migrationsexpertin Renate Holzapfel.
16 Frauen haben für das Werk ihre Erfahrungen aufgeschrieben, außerdem steuerten Hinterbliebene ihre Erinnerungen bei – Geschichten „voller Unternehmungsgeist, Mut und Beharrlichkeit“, so Renate Holzapfel. Im Fokus steht beispielhaft die Kleinstadt Wächtersbach.
Das Archiv Frauenleben und das Amt für Wirtschaft, Arbeit, Tourismus, Sport und Kultur stellen das Buch am Donnerstag, 23. Februar, um 11 Uhr im Main-Kinzig-Forum Gelnhausen, Barbarossastraße 16-18, Gebäude D, zweiter Stock, der Öffentlichkeit vor. Renate Holzapfel wird dabei auch etwas über die Entstehungsgeschichte, den historischen Hintergrund und die geplante Weiterentwicklung des Projekts erzählen.
Die „Spurensuche“ ist in der Geschichtswerkstatt Büdingen erschienen und kann telefonisch unter der Nummer 06051/8514504 oder per E-Mail an rotraud.schaefer@mkk.de bestellt werden. (pam.)

Die Stadt und Region auf einen Blick: unsere neue Übersichtsseite für Frankfurt und Rhein-Main - das Pflicht-Lesezeichen für alle Hessen.
Berichte aus Bad Homburg, Hochtaunus | Bad Vilbel, Wetterau | Darmstadt | Frankfurt | Kreis Groß Gerau | Hanau, Main-Kinzig | Main-Taunus | Mainz | Offenbach | Kreis Offenbach | Wiesbaden.
Facebook | Twitter überregional | Google+