Zu ganztägigen Warnstreiks ruft der Bezirk Hanau/Main-Kinzig der Gewerkschaft Verdi im Rahmen der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst auf.
Am Mittwoch, 3. Februar, streiken die Beschäftigten des Klinikums Hanau und des Behindertenwerks Main-Kinzig in Frankfurt. Klinikum-Geschäftsführerin Monika Thiex-Kreye versichert, dass es zu "ganz wenigen" Einschränkungen komme. Notfälle seien vom Warnstreik nicht betroffen.
Am Freitag, 5. Februar, demonstrieren die Beschäftigten der Städte und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises sowie der Hanauer Straßenbahn GmbH, der Stadtwerke Hanau und der Kreiswerke des Main-Kinzig-Kreises in Hanau.
Hintergrund ist laut Verdi-Tarif-Koordinator Heinz Gröning die Tatsache, "dass auch in der zweiten Verhandlungsrunde die öffentlichen Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt haben". Mit dem Warnstreik will Verdi den Zorn der Beschäftigten über die zögerliche Verhandlungstaktik der Arbeitgeber deutlich machen.
Verdi fordert eine Einkommenserhöhung von fünf Prozent sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen. In den Warnstreik sind auch die Busse der HSB einbezogen - sie werden am Freitag nicht fahren.

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