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05. Mai 2014

Vodafone in Eschborn: Neues Domizil für Vodafone

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Konzernzentrale von Vodafone in Düsseldorf: Das Unternehmen verzichtet auf die Ausgliederung von 2500 Beschäftigten.  Foto: dpa

„New Wave 1“ heißt das neue Gebäude des Telekommunikations-Konzerns Vodafone in Eschborn. Die Bauarbeiten an dem Komplex sind früher fertig als geplant, die Mitarbeiter sollen bereits im Juli einziehen.

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Die Anmutung einer Welle sollte das Bürogebäude einmal haben. Doch davon zeugt nur noch der Name: „New Wave 1“ heißt das neue Domizil des Telekommunikations-Konzerns Vodafone in Eschborn, das dieser gestern per symbolischer Schlüsselübergabe vom Bauherren, der Phoenix Real Estate Development GmbH, übernommen hat.

„Quadratisch, praktisch, gut“, so Phoenix-Prokurist Roger Haag, präsentiert sich die Architektur des Neubaus an der Düsseldorfer Straße stattdessen. Wohl auch ein Grund dafür, dass das sechsstöckige Bürohaus in Rekordtempo fertig geworden ist. Vor 14 Monaten wurde der Grundstein gelegt, im Juli sollen die ersten Mitarbeiter aus dem bisherigen Vodafone-Domizil an der Alfred-Herrhausen-Allee an ihre neuen Arbeitsplätze umziehen. Damit sei man drei bis sechs Monate schneller als bei vergleichbaren Projekten, sagte Haag.

„Beim Blick auf den Zeitplan habe ich gedacht, es handelt sich um einen Druckfehler“, lobte Eschborns Bürgermeister Mathias Geiger (FDP) – und dachte dabei wohl nicht zuletzt an die zahlreichen offenen Bauprojekte der Stadt. Für Eschborn sei ein Gewinn, dass Vodafone der Stadt erhalten bleibe, freute sich der Rathauschef. Gerade deshalb, weil es sich bei der Telekommunikation um eine Zukunftsbranche handele. „Es ist wichtig, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben.“

Rund 350 Jobs verlagert

Vodafone beschäftigt in Eschborn noch rund 1000 Mitarbeiter. Sie kümmern sich um die Unternehmens-Aktivitäten in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Außerdem befindet sich in Eschborn das Kompetenzzentrum für das Festnetzgeschäft mit Firmenkunden. Rund 350 Stellen hat Vodafone allerdings in den vergangenen Monaten von Eschborn in die Zentrale nach Düsseldorf verlagert – eine Spätfolge der Arcor-Übernahme durch den britischen Telekom-Konzern. Einige Beschäftigte sind den Schritt nicht mitgegangen und haben ihren Job verloren.

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Dabei seien die Arbeitsplätze in Düsseldorf und nun auch in Eschborn darauf angelegt, dass die Mitarbeiter sie möglichst flexibel nutzen können. So sei es möglich, künftig bis zur Hälfte der Zeit von zu Hause aus zu arbeiten, erläuterte Hendrik Grempe, der bei Vodafone Deutschland für die Immobilien zuständig ist. Deshalb gibt es auch nicht mehr für jeden Mitarbeiter einen Schreibtisch, „Desk-Sharing“ heißt das Modewort dafür.

Doch nicht nur bei der Arbeitsorganisation gelten in der „New Wave“ neueste Standards, auch beim besonders sparsamen Einsatz von Energie, Wasser und anderen Ressourcen will der Entwickler Phoenix Maßstäbe setzen. Ziel sei die LEED-Zertifizierung in Platin für besonders nachhaltige Bürobauten, kündigt Roger Haag an. „Eine solche Immobilie finden Sie in Eschborn sonst nicht.“

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