Frankfurt a.M. Die Sex-Branche in der Bankenmetropole Frankfurt macht trotz - oder gerade wegen - der aktuellen Finanzkrise besonders gute Geschäfte. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Befragung des Erotik-Internetportals Kontakt24 bei verschiedenen Anbietern von erotischen Serviceleistungen in Frankfurt hervor.
"Von der Bankenkrise gestresste Banker müssen sich entspannen und ablenken. Dies tun sie offenbar verstärkt in Frankfurter Clubs und beim Escort-Service", heißt es in einer Mitteilung des Portals.
Der Kursverfall an der Frankfurter Börse führe derzeit nicht zu sinkender Nachfrage nach käuflichem Sex und erotischen Massagen.
Wer wie Banker unter täglichem Dauerstress stehe, brauche Entspannung und Streicheleinheiten, um dem Druck standzuhalten. Ein Club- Betreiber wird mit den Worten zitiert, einige Besucher schienen "etwas deprimiert zu sein und eine Möglichkeit zu suchen, bei der sie die Finanzkrise vergessen und auf andere Gedanken kommen können". (dpa)