Es heißt harmlos Space Plane und erregt doch die russischen Gemüter. Mit dem neuen Orbiter hätten die Amerikaner Waffen im Weltraum stationiert und "auf die Welt und Russland" gespuckt.
Das geheimnisumwobene "Space Plane" vor seinem Jungfernflug.
Foto: dpa
Das geheimnisumwobene "Space Plane" vor seinem Jungfernflug.
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Washington/Moskau. Das neueste Projekt der US-Armee erinnert zwar mehr an Science-Fiction-Romane, doch in Russland ruft es alte Erinnerungen wach: Als Antwort auf das Space Plane muss Moskau nach Ansicht von Ex-Luftwaffenchef Anatoli Kornukow ein neues System zur Abwehr von Angriffen aus dem All entwickeln.
Der X-37B-Orbiter werde die Kampffähigkeit der USA deutlich erhöhen, sagte Kornukow nach Angaben russischer Medien am Freitag: "Die USA haben schlichtweg auf die Rufe Russlands und der Welt gespuckt, auf die Pläne zur Stationierung von Waffen im Weltraum zu verzichten." Das Space Plane zeige das Bestreben der USA, "in den Weltraum zu gelangen und uns zu bedrohen". Darauf müsse Moskau mit "Taten statt Worten" reagieren".
Das erste Raumschiff der US-Luftwaffe hob in der Nacht zum Freitag auf eine Trägerrakete montiert vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab, wie von der Armee veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten. Die Dauer und den genauen Zweck der Mission, der einige Jahre der Entwicklung vorausgegangen waren, hielt die US-Armee geheim.
Das Projekt X-37B wurde 1999 zunächst von der zivilen Raumfahrtbehörde Nasa gestartet, später übernahmen die Streitkräfte offenbar die Entwicklung des unbemannten Raumschiffes. Die Entwicklungskosten werden auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt. Doch bereits jetzt heißt es: Die Luftwaffe hat bereits einen zweiten X-37B-Orbiter bestellt. Das Militär arbeitet dabei mit dem Boeing-Unternehmen Phantom Works zusammen.
Guckloch ins Universum
Bildergalerie ( 41 Bilder )
Unbemerkt von den Erdenbürgern sind Sonden, Teleskope und kleine Roboter wie Phoenix dabei, die Tiefen des Weltalls zu erforschen. Von Zeit zu Zeit senden sie Bilder zur Erde: Kleine Gucklöcher in unendliche Weiten. Zum Beispiel in "Herschels Schmuckkästchen", einen offenen Sternhaufen am Südhimmel.
Foto: Eso
Im Sternbild Skorpion findet das Teleskop Hubble den Käfer-Nebel: NGC 6302.
Foto: nasa
Der Schöpfung bei der Arbeit zu sehen: Hunderte funkelnde blau erstrahlende Sterne hat das Weltraumteleskop Hubble in einem Nebel der Großen magellanschen Wolke entdeckt. 170.000 Lichtjahre entfernt von der Erde existiert dort die größte bisher bekannte Sternenkinderstube.
Foto: nasa/esa/dpa
In diesem Bild vereinigen sich mosaikartig ganz verschiedene Aufnahmen einer europäischen Kamera auf dem Teleskop La Silla Observatoriums in Chile. In der Mitte ist ein anderer Sternenkreissaal zu sehen, in dem neue Sterne entstehen.
Foto: eso
In wundersamen Farben strahlt die Sternenfabrik im Sternbild Schütze. Der mehrere tausend Lichtjahre entfernte Trifid-Nebel hat seinen Namen vom lateinischen Wort trifidus (dreigeteilt, dreigespalten), da dunkle Staubstreifen das glühende Herz der Sternen-Geburtsstätte dreiteilen. Die Aufnahme gelang den Wissenschaftlern vom La-Silla-Oberservatorium in Chile aus.
Foto: dpa/esa
Dieser Bildausschnitt einer Infrarot-Aufnahme des Spitzer-Teleskops zeigt ein "Familienporträt" ungezählter Sternengenerationen: Die ältesten Sterne sind als blaue Punkte zu erkennen, schwerer zu identifizieren sind die pinkfarbenen "Neugeborenen" im Sternenkreissaal.
Foto: NASA/JPL-Caltech/Harvard-Smithsonian CfA
Diese sternenbildende Region - von Wissenschaftlern unromantisch W5 genannt - hat das Teleskop Spitzer im Sternenbild Cassiopeia entdeckt, in einer Entfernung von 6500 Lichtjahren.
Foto: NASA/JPL-Caltech/Harvard-Smithsonian CfA
In den beiden Vertiefungen der kosmischen Wolke finden sich an den wie Gischt wirkenden Rändern die jüngsten Sterne - an den Spitzen der Elefantenrüsselartigen Verästelungen zeigen sie sich in Pink. Blaue Sterne außerhalb der beiden Vertiefungen sind vor oder hinter dieser kosmischen Wolke und gehören nicht zu W5.
Foto: NASA/JPL-Caltech/Harvard-Smithsonian CfA
Dieses Bild zeigt die sternformende Wolke NGC 346 mit den Daten von drei Teleskopen betrachtet.
Foto: NASA/JPL-Caltech/ESA/ESO/MPIA
In fremden Universen könnten andere Naturgesetze gelten, die skurrile Lebensformen hervorbringen - diese Vision verdeutlicht, wie so etwas aussehen könnte.
Foto: Nasa/FR-Montage Breuer
Die Realität fangen Teleskope im bekannten Universum ein: Gewaltige Gasblasen toben um den sterbenden Riesenstern Beteigeuze.
Foto: eso
Erste Fotos eines weit entfernten Sterns - hier eine Künstler-Vision des von Hubble fotografierten Sterns Fomalhaut ...
Foto: ESA, NASA, and L. Calcada
und des an Jupiter erinnernden Planeten (Fomalhaut b), der den 200 Millionen Jahre alten Stern alle paar Jahre umkreist.
Foto: Nasa/Esa/University of California, Berkeley
Fomalhaut liegt im Sternbild Fische.
Foto: A. Fujii, NASA, ESA, and Z. Levay
Rätselhaftes Universum: Das Weltraumteleskop Hubble lässt geheimnisvolle Dunkle Materie sichtbar werden: Beim Zusammenprall von zwei Galaxienhaufen entstand eine solche Energie, dass die von Physikern intensiv gesuchte Dunkle Materie (blau eingefärbt) von der sichtbaren Materie (violett) getrennt wurde. Die Dunkle Materie gibt den Astronomen Rätsel auf: Sie kann nicht direkt beobachtet werden, ihre Gravitationskräfte wirken aber auf die Umgebung. So konnte die korrekte Einfärbung berechnet werden.
Foto: Nasa
Die Feuerrad-Galaxie im Sternbild Großer Bär: Hier hat das "Spitzer"-Weltraumteleskop ähnliche Bedingungen vorgefunden, wie in einem jungen Universum. In den Außenbezirken der Galaxie fehlen demnach die Bausteine des Lebens, und es gibt auch nur wenig schwerere Elemente als Wasserstoff und Helium. Unter ähnlichen Bedingungen müssten die ersten Sterne und Galaxien im jungen Universum entstanden sein, berichtet das Jet Propulsion Laboratory der US-Raumfahrtbehörde NASA. Die "anorganische" Zone erscheint auf der Falschfarben-Aufnahme des Weltraumteleskops rot.
Foto: nasa/dpa
Dieses Bild zeigt die Spiral Galaxy im Sternbild Löwe.
Foto: nasa
Dieses Bild zeigt die Galaxien der Hickson Compact Group 31, die sich langsam miteinander vereinen und sich letztlich gegenseitig zerstören werden.
Foto: NASA/ESA/J. English/Hubble Heritage Team
Mit Hilfe des Hubble-Teleskops und des X-Ray Observatoriums Chandra haben Wissenschaftler auch Sternenaktivität im "Eagle Nebula" (M16) enthüllt. Der Adler-Nebel ist berühmt für die gewaltigen Staubsäulen in seinem Inneren. An ihren Spitzen finden sich neue Sterne. Die Daten des Observatoriums messen die Röntgenstrahlen: Rot, Grün und Blau stehen für wenig, mittlere und hohe Energie.
Foto: nasa
Diese dunklen Wolken im Carina-Nebel faszinieren die Wissenschaftler. Das detailreiche Bild des Hubble-Teleskops zeigt einen Teil des 300 Lichtjahre breiten Nebels der 7500 Lichtjahre von der Erde fern ist und NGC 3372 getauft ist. Verblichener Ruhm: Der energiereichste Stern Eta Carinae war für die Erdenbewohner 1830 zu sehen - als einer der hellsten Sterne am Horizont.
Foto: NASA, ESA, N. Smith (U. California, Berkeley) et al., and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
Das aus verschiedenen Aufnahmen aus den Jahren 2002 und 2003 errechnete Foto zeigt den Planeten Pluto - die Herstellung des Bildes hat vier Jahre gedauert und 20 Computer beschäftigt. Eine neue Erkenntnis: Der Zwergplanet Pluto errötet. Grund ist vermutlich der Anbruch einer neuen Jahreszeit im 248 Erdenjahre langen Plutojahr.
Foto: NASA/ESA/M.Buie
Der Saturn ist der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems. Der Blick von der Erde aus richtete sich fast genau auf die Kante der markanten Saturnringe, was die Beobachtung beider Saturnpole ermöglichte. Diese Konstellation tritt nur alle 15 Jahre ein.
Foto: NASA/ESA/Jonathan Nichols
In dieser Aufnahme zeigt sich der Mond von einer ungewöhnlichen Seite: Alle Mineralien sind hervorgehoben. Nach jüngsten Theorien soll ein Meteorit vom Mond das bis dato unbekannte Material Hapkeit zur Erde gebracht haben.
Foto: nasa
Diese Aufnahme des Hubble-Teleskops zeigt einen Cometen, der wohl durch die Kollision zweier Asteroiden entstanden ist und einen bizarren X-förmigen Schweif hinter sich her trägt. Er ist rund 144 Millionen Kilometer von der Erde entfernt und befindet sich zwischen den Planeten Mars und Jupiter.
Foto: NASA/ESA/D.Jewitt
Diese Aufnahme des Hubble-Teleskops zeigt einen Cometen, der wohl durch die Kollisionen zweier Asteroiden entstanden ist und einen bizarren X-förmigen Schweif hinter sich her zieht. Er ist rund 144 Millionen Killometer von der Erde entfernt und befindet sich zwischen den Planeten Mars und Jupiter
Foto: NASA/ESA/D.Jewitt
Mit Hilfe der Weltraumdaten erforscht unter anderem die Nasa auch das Verhalten und die Gravitationswellen von Schwarzen Löchern - hier eine Simulation.
Foto: nasa
Eine der nächsten großen Galaxien, NGC 1275, beherbergt ein solches Schwarzes Loch. Gas wirbelt um dieses Zentrum und entlässt Blasen in die umgebende Galaxie. Lange Gasfinger, die Röntgenstrahlung abgeben, reichen ins All hinaus. Nur sie geben etwas sichtbares Licht ab. Wissenschaftler vermuten, dass magnetische Felder die Galaxie vor der Zerstörung bewaren.
Foto: NASA, ESA, Hubble Heritage
Die folgenden Bilder des "Hubble"-Weltraumtelekops zeigen, wie der gigantische Wirbelsturm "Großer Roter Fleck" einen kleineren Bruder verschlingt.
Fotos: NASA, ESA, A. Simon-Miller (Goddard Space Flight Center), N. Chanover (New Mexico State University), and G. Orton (Jet Propulsion Laboratory)
Foto: dpa
Der erst in diesem Jahr entstandene Sturm "Baby Roter Fleck", ebenfalls ein mächtiger Orkan, habe sich dem dominanten Wirbel in den vergangenen Wochen zu stark genähert und werde nun verschluckt, berichtete das "Hubble"-Institut.
Foto: nasa
Die Beobachtung illustriere einen möglichen Mechanismus, über den sich der "Große Rote Fleck" seit mindestens 150 Jahren nahezu unverändert erhalten habe.
Foto: nasa
Auch bei diesem Bild hat die Nasa die Beobachtungen zweier Teleskope kombiniert: Spitzer und Hubble. Während das erste ein Infrarotbild lieferte, wurde vom zweiten ein normales Bild des sichtbaren Lichtes genommen. Die Galaxy wurde ihrer Form wegen nach einem mexikanischen Sombrero benannt.
Foto: nasa
Dieses Bild zeigt den Saturn mit seinen Ringen von der besten Seite, die nur alle 30 Jahre von der Erde aus zu sehen ist, da er sich ebenso wie die Erde von der Sonne entfernt und sich wieder annähert.
Foto: nasa/ap
Der Saturn-Mond Mimas mit seinem Krater Herschel ist von der Cassinisonde abgelichtet worden.
Foto: cassini/nasa
Der gleichen Sonde gelang auch dieser Schnappschuss des Planeten.
Foto: nasa
Duett der Spiralgalaxien NGC 5426 und 5427
Foto: nasa
Das "Hubble"-Weltraumteleskop hat dieses Bild einer Supernova- Explosionswolke im Sternbild Stier aufgenommen. Dieser so genannte Krebsnebel ist durch eine gewaltige Sternenexplosion entstanden. Die Aufnahme ist eine Kombination der "Hubble"-Beobachtungen mit Bildern der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile. Die ursprüngliche Supernova hatten bereits chinesische Astronomen im Jahr 1054 beobachtet. Blau deutet auf elektrisch neutralen Sauerstoff hin, grün auf elektrisch geladenen Schwefel und rot auf elektrisch geladenen Sauerstoff. Im Zentrum des Krebsnebels sendet der zermalmte Kern des explodierten Sterns ähnlich einem Leuchtturm 30 Mal pro Sekunde Strahlungsblitze aus. Wie eine Art Dynamo versorgt dieser so genannte Pulsar das Innere des Nebels mit Energie. Der Krebsnebel ist etwa sechs Lichtjahre groß und 6500 Lichtjahre entfernt.
Foto: nasa
Wolken von leuchtendem Gas vermischen sich mit Staubspuren im Trifid Nebel der im Sternenbild des Schützen.
Foto: nasa
Die Hülle der Sonne (Corona) wird ständig von Eruptionen durchbrochen - derzeit versuchen Wissenschaftler deren Vorkommen vorherzusagen.
Foto: nasa
Diese künstlerische Visualisierung zeigt wie die Stereokamera COR1 Sonneneruptionen aufzeichnet.
Foto: Walt Feimer, NASA's Goddard Spaceflight Center
Dieser Planetennebel wurde am 4. Mai 2009 von einer der dienstältesten Kameras an Board des Hubble-Teleskop abgelichtet - ein Abschiedsfoto, denn die Wide Field Planetary Camera 2 (WFPC2) wird ausgemustert.
Foto: NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)
So stellen sich die Forscher der Nasa die Entstehung eines schwarzen Loches vor. Von Sternen, Planeten und Geburtsorten neuer Sterne gibt es dagegen bezaubernde Fotos....
Foto:
nasa
Eurovision Song Contest
Eurovision Song Contest
Sport
Gruppe B
Fußball-EM 2012
Fußball
Experten vermuten, dass es dem Pentagon bei dem Programm um die Entwicklung militärischer Fähigkeiten gehe, weil die Streitkräfte sonst nicht so viel Zeit und Geld in das Projekt investieren würden.
Doch viel ist zu der neuen Wunderwaffe bislang nicht bekannt. Das Space Plane erinnert vom Aussehen her an das Space Shuttle, ist mit 8,90 Metern Länge und einer Tragflächenspannweite von 4,50 Metern aber kleiner. Laut der US-Armee kann die X-37B bis zu neun Monate lang im All bleiben. Im Weltraum wird die Raumfähre durch Solarzellen und Lithium-Ionen-Batterien angetrieben. Das Space Plane ist zudem angeblich so konzipiert, dass es das ganze Landemanöver ohne jede Steuerung von Bodenkontrolleuren absolvieren kann.
Über die möglichen künftigen Aufgaben wird rege spekuliert. Die Roboterflugzeuge, so sagen Experten, könnten langandauernde Spionageaktionen übernehmen, Handy-Gespräche und Radio-Kontakte belauschen, kleine Satelliten aussetzen. Zudem ist wohl geplant, dass das Space Plane nach nur wenigen Tagen am Boden wieder starten kann. Darin läge ein hoher militärischer Wert: In Krisenfällen wäre die Waffe schnell einsatzbereit.
"Ehrlich gesagt, wissen wir nicht sicher, wann es zurückkommt", sagte der für Raumfahrt-Programme zuständige stellvertretende Luftwaffen-Staatssekretär Gary Payton. Das hänge von den Experimenten an Bord ab. Tatsächlich könnte die Mission des wiederverwendbaren Roboter-Fliegers, der auf den ersten Blick auch wie Mischung aus Flugzeug und Shuttle erscheint, recht lange dauern - fast neun Monate lang, denn nach Angaben der Luftwaffe ist die maximale Flugzeit auf 270 Tage ausgelegt.
Der Start zumindest verlief glatt und ohne Probleme. Ein Air-Force-Sprecher sagte, er gleich nach Öffnung des neunminütigen Zeitfensters gelungen, das dafür einkalkuliert war. Bis dahin war von dem lange verhüllten Testraumschiff nur die Nasenspitze zu sehen. Das Raumschiff hat zwei gestutzte Flügel, eine Ladebucht und wiegt knapp fünf Tonnen.
Das Space Plane X-37B soll die Erde in bis zu 900 Kilometer Höhe umkreisen. Wie es heißt, sollen beim Jungfernflug des Militärshuttles zunächst die Navigations- und Flugleitsysteme, Materialien und Dichtungen geprüft werden. Die Raumfähre soll in der Umlaufbahn ihre Ladebucht öffnen und ihre Sonnensegel entfalten.
Zum geheimnisumwitterten Jungfernflug gibt die Air Force bisher nur so viel bekannt: Die vollautomatisierte Landung ist auf der Air- Force-Basis Vandenberg in Kalifornien vorgesehen. Danach soll das "Space Plane" in nur 10 bis 15 Tagen wieder einsatzbereit sein. "Wenn wir den Vogel zurückhaben, sehen wir, wie lange es wirklich dauert, bis wir ihn wieder fit haben", sagte Payton. (dpa/afp)