Günzburg. Ein hinkendes Rind ist im schwäbischen Günzburg mittels eines DNA-Tests als Verursacher eines Verkehrsunfalls ermittelt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte Anfang Juli eine Autofahrerin nicht mehr rechtzeitig einer plötzlich auf der Straße auftauchenden Rinderherde ausweichen können.
Bei dem Zusammenstoß mit einem der Tiere wurde die Fahrerin leicht verletzt, am Unfallwagen entstand Schaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die Tiere liefen alle davon. Bei der Überprüfung mehrerer Rinderweiden im Donauried stieß die Polizei schließlich bei einem Landwirt auf gleich zwei hinkende Rinder.
Beiden wurden Haarproben entnommen - und laut DNA-Vergleich war eines des Viecher der flüchtige Täter. Das Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung hat allerdings der Landwirt am Hals. (ddp)


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