Mainz. Im Streit um das Spiel zwischen dem FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt gibt Mainz-Manager Christian Heidel keine Ruhe. Heidel nimmt sich in der Bild-Zeitung Eintracht-Trainer Michael Skibbe und Verteidiger Maik Franz zur Brust: "Ich wollte weder so einen Spieler noch so einen Trainer bei uns haben," wird er zitiert.
Heidel hält laut "Bild" Michael Skibbe "Populismus" vor: "Würde ich ihn nicht besser kennen, würde ich denken, er ist dumm. Ich sehe da aber Strategie dahinter."
Der Eintracht-Trainer hatte sich am Mittwoch eindeutig zu Maik Franz bekannt, der im Spiel gegen Mainz 05 vom Gegenspieler Aristide Bancé des Rassismus' geziehen worden war. Skibbe hatte dabei die Mainzer kritisiert.
"Das Verhalten der Mainzer Spieler war ein anderes als das unserer Spieler," meinte der Eintracht-Trainer, und: "Wenn ein Spieler meint, er muss nach einer Schiedsrichter-Entscheidung Beifall klatschen, wenn einer meint, noch einmal seine Gesten loswerden zu müssen, dann müssen die Mainzer eher über ihre Spieler nachdenken als über unsere. "
Skibbe hatte weiter gemutmaßt, die Mainzer Spieler wollten von den eigenen Verfehlungen ablenken.
Das Ermittlungsverfahren des DFB-Kontrollausschusses gegen Maik Franz war am Dienstag eingestellt worden. (fr)
Nachlese: Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen und Mainz-Manager Christian Heidel im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau vor dem Rhein-Main-Derby:



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