Wahrlich, Gott hat Großes an ihm getan. Lloyd C. Blankfein hat es als Sohn eines kleinen Post-Mitarbeiters aus der Bronx als erstes Kind der Familie auf ein College und schließlich nach Harvard geschafft.
Bis zum Boss der Investment Bank Goldman Sachs ließ der Allmächtige den heute 55-Jährigen aufsteigen. Blankfein dankt es seinem Schöpfer in Demut.
Dass die Goldman-Sachs-Banker im Auftrag des Herrn dabei mitten in der Rezession riesige Profite und üppige Boni als Ernte einfahren, ist dann wohl die diesseitige Rendite himmlischen Gotteslohns – Angeld, zugegeben in nicht ganz kleiner Münze.
Finanzen

Was bewegt die Aktien? Unsere Finanzspezialisten beschreiben's börsentäglich in ihrer Kolumne. Zum Schmunzeln und Nachdenken. Aktuelle Charts und Kurse finden Sie in unserem Ressort Finanzen, weitere Tipps in unserem Ratgeber Geld.
Gott füllt ihm die Lücke, wo die Argumente fehlen, um Millionen-Boni zu rechtfertigen. Blankfeins Interview ist Teil einer groß angelegten Kampagne, mit der die Investmentbank ihr Image aufpolieren will. Uns immerhin drängt sich jetzt ein ganz anderes Bild mit Offenbarungscharakter auf: Blankfein, der den Tanz der Goldman-Jünger ums goldene Kalb anführt.


Bookmark
Verlinken




















