Opel-Chef Nick Reilly versucht nach dem Schlagabtausch mit den Arbeitnehmervertretern die Politiker in Europa zu Staatshilfe zu bewegen. Thüringens Ministerpräsident Matthias Machnig (SPD) stellte er rosigere Perspektiven für das Werk in Eisenach in Aussicht. Demnach ist dies nicht gefährdet, es gibt keine Entlassungen, in drei bis vier Jahren soll die Produktion auf drei Schichten erweitert werden und den Zuschlag für den Corsa-Nachfolger soll Eisenach ebenfalls bekommen. Ohne staatliche Unterstützung und Beiträge der Arbeitnehmervertreter sei die Sanierung von Opel nicht möglich, habe der Opel-Chef betont, so Machnig. Thüringen will Hilfen prüfen.
Auch Hessen erteilt keine endgültige Absage. Allerdings fehle für Hilfen noch die Grundlage, sagt Ministerpräsident Robert Koch (CDU) mit Blick auf die Opel-Spitzenmanager. "So lange sie nicht einmal in der Lage sind, die Fragen richtig zu stellen, bekommen sie auch keine Antwort." In der öffentlichen Darstellung von Opel gebe es noch "Spielraum nach oben". (cri/be/dpa)


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