Es geht wieder los: In deutschen Hobbykellern und Schullaboren brüten Tausende Jugendliche an ihren Projekten. "Jugend forscht", die großangelegte Talentsuche unter dem naturwissenschaftlichen Nachwuchs, geht in seine nächste Runde. Motto in diesem Jahr: "Entdecke neue Welten!"
"Wir suchen die Forscher von morgen." So die Idee von Henri Nannen. 1965 rief der damalige Herausgeber und Chefredakteur des Stern die Jugend erstmals zur Forschung auf. Seitdem findet der Nachwuchswettbewerb jedes Jahr statt. Neu war Nannens Idee nicht, sondern angeblich aus den USA abgekupfert. Dort treibt die International Science and Engineering Fair (Internationale Messe für Wissenschaft und Ingenieurwesen, kurz Isef) die Jugend in die Labore. Sie gilt als Leuchtturm unter den Nachwuchswettbewerben; was im Titel so steif daher kommt, ist der weltweit größte Contest für Jungforscher. Rund 1500 Schüler traten dort im vergangenen Jahr gegeneinander an.
Das Finale von "Jugend forscht" fällt dagegen kleiner aus. Denn die einzelnen Bundesländer schicken nur ihre besten Köpfe.
Aber was passiert eigentlich mit denen, die mit 15, 16 Jahren beim größten deutschen Nachwuchswettbewerb abräumen? Ist der Erfolg eine Eintagsfliege oder beginnt eine glanzvolle Karriere? Die Frankfurter Rundschau hat sich bei ehemaligen Siegern umgehört.


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