Verteidigungsminister Thomas de Maizière zeigt sich alarmiert über die Kriegsgefahr im Nahen Osten. Nach seinen Gesprächen mit dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak sei er „eher sorgenvoller als zuversichtlicher geworden“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung.
Der Minister fügte hinzu: „Wir tun derzeit alles, was in unseren Kräften steht, um Iran von seinem Atomkurs abzubringen, vor allem durch Sanktionen. Aber: Die israelische Seite glaubt nicht, dass die Sanktionen Erfolg haben.“
Der Iran sei zwar gerade dabei, sein Nuklearprogramm tief unter die Erde zu bringen, was einen israelischen Angriff erschweren würde. Doch unterschätzten Teile der israelischen Regierung die negativen Folgen eines solchen Schlages, sagte de Maizière. „Ich habe Ehud Barak gesagt, die Folgen sind unkalkulierbar. Und unkalkulierbare Risiken bei dieser Dimension sollte man nicht eingehen. Deswegen haben wir als Freunde Israels von diesem Schritt dringend abgeraten.“ (dapd)
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Damir Fras ist unser US-Korrespondent
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