Es wird ernst für Google in Europa. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hat den Druck auf den Suchmaschinenriesen aus den USA noch einmal erhöht. Er sagte der britischen Financial Times, es drohten Strafen, wenn der Konzern seine Suchmaschine nicht umbaue. Im Zentrum der Kritik der Kommission steht nicht der Suchalgorithmus an sich, sondern dass Google neben oder über den Suchtreffern direkt seine eigenen Dienste anpreist.
Google hat noch bis Monatsende Zeit, auf die Anschuldigungen der EU-Kommission mit einem Verbesserungsvorschlag zu reagieren. Dann kann in der seit über zwei Jahren laufenden Untersuchung ein Strafverfahren eingeleitet werden.
Googles Macht ist gewaltig, besonders in Europa. Dort liegt der Marktanteil in vielen Ländern bei über 90, in Deutschland sogar bei gut 94 Prozent. Die Nutzer spielen Googles Übermacht in die Hände – und tatsächlich ist die Zufriedenheit mit der Suchmaschine hoch. Doch es gibt Alternativen, die einen Besuch wert sind. Wir stellen die wichtigsten vor.
Seit vier Jahren gibt es die kleine, aber feine Suchmaschine DuckDuckGo und ihre Beliebtheit wächst stetig. In ihrer Einfachheit erinnert sie an Google vor zehn Jahren: Ein Suchfenster, mehr nicht, keine E-Mails, keine News-Suche, keine Karten. Die Ergebnisse werden recht schnörkellos angezeigt, umblättern ist nicht nötig. DuckDuckGo zapft diverse Suchmaschinen und Datenbanken an, durchstöbert aber auch selbst das Netz. Zusätzlich verzichtet DuckDuckGo darauf, Cookies beim User zu installieren, sein bisheriges Suchverhalten und der Standort bleiben unberücksichtigt. Die Ergebnisse sind in der Regel trotzdem sehr aussagekräftig und themenrelevant, völlige Fehltreffer sind selten. Jedoch: Im Test stellt sich heraus, dass die Seite starke US-Schlagseite hat. Bei Suchanfragen, die auf Deutsch und Englisch Sinn ergeben, erscheinen viele englischsprachige Treffer – zum Beispiel die ersten fünf Ergebnisse bei der Suche nach „Bundestag“.
Apple, Microsoft, SAP, Deutsche Telekom, RIM, Nokia, HTC - Nachrichten aus der IT-Branche. Das Thema.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

Die Geschichte der griechischen Krise wird sehr einseitig beschrieben. Europa ist gut, Athen ist böse. Europa muss sein Sorgenkind erziehen - oder es aus dem Euro werfen. Es geht um „Lügen“, „Sorgen“ und der teuren „Rettung“. Dahinter verbergen sich knallharte Interessen. Mehr...
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.