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IT-Branche
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26. Oktober 2012

Apple, Amazon und Samsung: Smartphones und Tablets werden billiger

 Von Frank-Thomas Wenzel
Kunden können sich auf billigere IT-Produkte freuen. Foto: AFP

Die Umsätze von Apple, Amazon und Samsung steigen massiv, doch die Aktienkurse geben nach. Wie passt das zusammen? Zum Einen rechnen Analysten mit dem Ende des Smartphone-Booms und zum Anderen wächst der Wettbewerb in der Branche. Kunden können sich freuen.

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Die Umsätze steigen, und zwar massiv. Die Aktienkurse aber geben nach. Das gilt für drei Schwergewichte der IT-Branche gleichermaßen: Apple, Amazon und Samsung. Dahinter verbirgt sich eine höchst erfreuliche Entwicklung: Mehr Wettbewerb.

Apple, Amazon, Samsung: Die drei Riesen, die gerade Geschäftszahlen vorlegten, haben eins gemeinsam: Sie kämpfen um die Kunden im wichtigsten Geschäft der IT-Branche. Es geht um mobile Minicomputer, Tablet-Rechner und Smartphones. Was da passiert, lässt sich anschaulich am Beispiel Apple zeigen. Der Konzern konnte zwar Umsatz (36 Milliarden Dollar, plus 27 Prozent) und Gewinn (8,2 Milliarden Dollar, plus 24 Prozent) zwischen Juli und September deutlich steigern. Auch der Absatz beim Tafel-Computer iPad wuchs im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 14 Millionen Exemplare. Analysten hatten aber mit mindestens 15 Millionen gerechnet.

Was ist geschehen? Apple ist zwar immer noch der Dominator der Mini-Computerwelt, die Firma kann es sich erlauben, unangekündigt die Preise für Zusatzprogramme (Apps) zu erhöhen – wie am Freitag geschehen.

Vielfalt bei kleinen Tablets wächst

Doch Geräte von Amazon (Kindle) oder Samsung setzen Apple zu. Mutmaßungen über zahlreiche Tablet-Novitäten machten im Sommer die Runde. Marktforscher gehen deshalb davon aus, dass potenzielle iPad-Käufer abwarteten. Die Ahnungen haben sich bestätigt. Noch stärker als die Nachfrage ist die Vielfalt gewachsen – besonders bei kleineren Flach-Rechnern. So sah sich auch Apple genötigt zu handeln, präsentierte diese Woche ein Mini-iPad, das vor allem dem Kindle Fire Paroli bieten soll. Dieses Gerät ist schon ab 159 Euro zu haben. Amazon sorgt dafür, dass das Preisniveau niedrig bleibt. Die Kindles sind vor allem dazu da, den Absatz von Filmen und elektronischen Büchern anzukurbeln. Dafür hat Amazon viel technische Infrastruktur aufgebaut, die aber die Bilanz belastete und zu einem Quartalsverlust von 274 Millionen Dollar maßgeblich betrug.

Und Apple geht von sinkenden Gewinnen in naher Zukunft aus. Das hat auch mit dem wichtigsten Produkt des Konzerns zu tun: dem iPhone. Der Absatz von Smartphones ist in diesem Jahr zwar heftig gestiegen. Doch Analysten erwarten, dass die Nachfrage nachlassen wird, weil ein Großteil der Mobilfunkkunden schon Anfang 2013 mit modernen Geräten ausgestattet sein wird. Durch die schrumpfende Nachfrage wird sich der Wettbewerb verschärfen. Preissenkungen sind zu erwarten. Das dürfte ganz massiv auch Samsung zu spüren bekommen. Der weltgrößte Smartphone-Hersteller konnte zwar im Sommer-Quartal seinen Betriebsgewinn deutlich steigern. Doch die Aktie verlor gestern fast 2,5 Prozent. Einhelliges Urteil der Marktbeobachter: Bei Anlegern geht jetzt die Angst vor dem Ende des Smartphone-Booms um.

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Ja, mittelfristig: Viele Leute werden zunächst noch aus Gewohnheit zu Apple greifen.
Nein: Fürs iPhone gibt es mehr und bessere Apps.
Nein: Entscheidend sind nicht Funktionen oder Preis-Leitungs-Verhältnis - sondern der von Apple gepflegte Kult.
Ich bin da noch nicht ganz sicher.
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