Das iPhone 5 hält die Mitarbeiter beim chinesischen Apple-Hersteller Foxconn auf Trab. Es sei nicht einfach, die iPhones zu produzieren. "Wir können die hohe Nachfrage nicht mehr bedienen", sagte Foxconn-Chef Terry Gou zu Reuters.
Schon im Oktober zitierte das Wall Street Journal einen Mitarbeiter anonym, der sagte, dass das iPhone 5 das schwierigste Gerät sei, das bei Foxconn je zusammengesetzt werden musste. Um es leicht und dünn zu machen sei das Design sehr kompliziert.
Bislang produziert die Foxconn-Tochter Hon Hai die Geräte. Ob ein weiteres Unternehmen des Konzerns, Foxconn International Holdings, nun einen Teil der Produktion übernimmt, wollte Gou nicht bestätigen. Der Aktienkurs der Foxconn International Holdings war am Montag stark angestiegen, weil Citigroup-Analysten prognostiziert hatten, dass der Konzernteil bald iPhones montieren werde. Das Wertpapier legte daraufhin um 35 Prozent zu.
Schon zu Beginn der Auslieferung lief nicht alles glatt. Kunden beklagten sich über zerkratzte Gehäuse. Auch von Abschürfungen am Gehäuse wurde berichtet, die Vorfälle prompt als "Scuff Gate" bezeichnet. Daraufhin versprach Foxconn strengere Qualitätskontrollen.
Bilder einer Vorstellung: Apple zeigt in San Francisco sein neues Smartphone. Nicht nur das Gerät, auch das Event ist für Apple-Fans Kult.
Foto: REUTERSMit der aktuellen Produktionsausbeute kann Apple nicht zufrieden sein. Wer jetzt ein iPhone 5 in Apples Online-Shop bestellt, muss drei bis vier Wochen auf sein Gerät warten. Beim Kauf über einen Mobilfunkanbieter ist mit ähnlich langen Lieferzeiten zu rechnen.
Im vierten Quartal 2012 steigt die Zahl der produzierten iPhones auf 40 Millionen. Analysten erwarteten Ende September 2012, dass Apple 50 Millionen iPhones 5 im vierten Quartal 2012 absetzen würde.
Der Auftragshersteller fertigt für Apple, Amazon, Dell, Nintendo, Hewlett-Packard, Samsung, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba und andere. Das größte Exportunternehmen in China beschäftigt dort über 1,1 Millionen Menschen, die 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik montieren. Der Konzern ist auch in Osteuropa, Mexiko und Brasilien aktiv. (jm/cp)
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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