Apple drückt mit legalen Mitteln im großen Stil seine Abgabenlast: Auf Einnahmen außerhalb der USA zahlte der kalifornische Elektronikkonzern im vergangenen Fiskaljahr einen Einkommenssteuersatz von 1,9 Prozent. Bei einem Jahresgewinn von 36,8 Milliarden Dollar (28,7 Milliarden Euro) im Ausland musste das wertvollste Unternehmen der Welt lediglich 713 Millionen Dollar (556 Millionen Euro) Steuern zahlen, wie aus Steuerunterlagen hervorgeht, die Apple Ende Oktober einreichte. 2011 hatte Apple bei einem Jahresgewinn von 24 Milliarden Dollar noch 2,5 Prozent Steuern gezahlt.
Apple zahlt zwar teilweise in den jeweiligen Ländern eine Einkommenssteuer, doch durch legale Buchhaltungstricks, die auch andere internationale Konzerne anwenden, verschiebt das Unternehmen Profite in Länder mit niedrigen Steuersätzen. Ein Trick trägt beispielsweise den Namen „Doppel irisch mit einem niederländischen Sandwich“. Gewinne werden über irische und niederländische Ableger und weiter in die Karibik abgeleitet.
Wie die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, will das Londoner Parlament den Multis wegen derartiger Praktiken auf den Zahn fühlen. Die US-Unternehmen Google, Amazon und Starbucks sollten noch am Montag vor dem Haushaltsausschuss erklären, warum sie so wenig Steuern in Großbritannien entrichten.
Recherchen des „Guardian“ ergaben, dass vier der bekanntesten US-Unternehmen - Amazon, Facebook, Google und Starbucks - in den vergangenen vier Jahren nur 30 Millionen Pfund (37 Millionen Euro) bei einem Umsatz von mehr als 3,1 Milliarden Pfund (3,9 Milliarden Euro) entrichteten.
Apple hat gerade sein neues iPad Mini in die Läden gebracht. Am ersten Verkaufswochenende - gerechnet als drei Tage - seien insgesamt drei Millionen der beiden neuen Modelle abgesetzt worden. Die Minis seien „fast ausverkauft“, erklärte Apple-CEO Tim Cook. Getrennte Zahlen für die Modelle gab er zwar nicht bekannt. Allerdings gingen Analysten von 2,3 Millionen verkaufte iPad Mini aus und damit bis zu 1,5 Millionen Stück mehr als erwartet.
Derweil berichtet die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Apple-Entwickler nach Möglichkeiten suchen würden, um Intel-Chips aus den Apple-Computern zu verbannen. Stattdessen sollten selbst entwickelte Chips genutzt werden ähnlich denen in iPhone und iPad, schrieb Bloomberg am Montag unter Berufung auf eingeweihte Personen.
Diese Vereinheitlichung hätte den Vorteil, dass Software nur einmal für alle Systeme geschrieben werden müsste. Allerdings sind Smartphone- und Tablet-Prozessoren noch merklich leistungsschwächer als ihre Brüder in klassischen PC. Die Apple-Entwickler seien jedoch zuversichtlich, dass die mobilen Chips eines Tages stark genug sein würden, um auch Tischrechner und Notebooks anzutreiben. Das könnte aber noch Jahre dauern.
Apple und Intel äußerten sich nicht zu dem Bericht. Apple verkauft seit dem Jahr 2006 seine Mac-Rechner mit Intel-Prozessoren. Im Kern handelt es sich dabei um die gleichen Chips wie sie in den PC anderer Hersteller stecken. Intel beherrscht rund 80 Prozent des gesamten PC-Marktes.
Die Intel-Aktie fiel am Montag um ein gutes Prozent. Der Verlust von Apple als Kunden wäre zwar zu verschmerzen, doch das Signal wäre verheerend: Schon heute leidet Intel darunter, dass immer mehr Menschen zu mobilen Geräten greifen, in denen Chips auf Basis der stromsparenden Technologie des britischen Entwicklers ARM arbeiten. Intel findet nur allmählich Zugang zum Boommarkt der Smartphones und Tablet-Computer, während die PC-Verkäufe schwächeln. (dapd/dpa/rtr)
Apple, Microsoft, SAP, Deutsche Telekom, RIM, Nokia, HTC - Nachrichten aus der IT-Branche. Das Thema.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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