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02. Januar 2013

Microsoft-Betriebssystem: Windows 8 verbreitet sich nur langsam

Windows 8 verbreitet sich deutlich langsamer als sein Vorgänger, Windows 7. Foto: dpa

Verlässliche Zahlen gibt es erst in einigen Wochen, doch schon jetzt scheint klar: Das neue Windows 8 wird nicht so schnell angenommen wie die Vorgänger. Ein Grund dürfte auch die gestiegene Konkurrenz durch Smartphones und Tablets sein.

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Verlässliche Zahlen gibt es erst in einigen Wochen, doch schon jetzt scheint klar: Das neue Windows 8 wird nicht so schnell angenommen wie die Vorgänger. Ein Grund dürfte auch die gestiegene Konkurrenz durch Smartphones und Tablets sein.

Das neue Microsoft-System Windows 8 breitet sich nach Erhebungen von Marktforschern langsamer aus als die Vorgängerversion. In Deutschland lag der Marktanteil von Windows 8 unter den Web-Nutzern im vierten Quartal nach dem offiziellen Start am 26. Oktober laut der Webanalyse-Firma Webtrekk bei 0,56 Prozent. Der Vorgänger Windows 7 lief Ende 2009 nach der Markteinführung im Herbst bereits auf 3,3 Prozent der Computer.

„Dabei wird das Update so günstig wie nie angeboten. Möglicherweise haben die Nutzer Bedenken und sind verunsichert, ob sie einen neuen Touch-PC benötigen, um es voll zu nutzen“, mutmaßte Webtrekk-Geschäftsführer Christian Sauer am Mittwoch. Inzwischen ist Windows 7 laut Webtrekk das mit Abstand meistgenutzte PC-Betriebssystem in Deutschland mit knapp 50 Prozent Marktanteil. Insgesamt dominieren verschiedene Windows-Varianten weiterhin mit gut 87 Prozent. Apple mit seinem Mac-System OS X folgt mit 10,6 Prozent.

Auch international kommt Windows 8 deutlich langsamer voran. Nach Zahlen des Analyse-Spezialisten Net Applications lief das neue Microsoft-System im Dezember auf 1,72 Prozent der Personal Computer. Drei Jahre zuvor waren es bei Windows 7 bereits 5,8 Prozent gewesen.

Konkurrenz durch mobile Geräte

Ein Grund dafür dürfte auch sein, dass die PCs viel mehr Konkurrenz durch mobile Geräte bekommen haben. Rund jeder achte Web-Zugriff in Deutschland kommt inzwischen von Smartphones und Tablets. Der Anteil der mobilen Geräte stieg vom ersten zum vierten Quartal 2012 von 8 auf 13 Prozent, wie Webtrekk ermittelte.

Dabei gehen die Nutzer von Apple-Geräten deutlich öfter ins Web als die Geräte mit einem anderen Betriebssystem wie Android von Google: Rund 40 Prozent der Web-Zugriffe kommen von einem iPad-Tablet, etwa jeder vierte von einem iPhone. Auf alle Android-Geräte zusammen entfallen laut Webtrekk gut 21 Prozent des mobilen Datenverkehrs. (dpa)

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