Die klassische Industrie und die Unternehmen der Informationstechnologie müssen nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ihre Zusammenarbeit ausbauen. Eine Vernetzung beider Branchen könne die Unternehmen an die Weltspitze führen, sagte Rösler auf dem siebten nationalen IT-Gipfel am Dienstag in Essen.
Nach aktuellen Statistiken rangiere die deutsche Industrie weltweit auf Platz fünf und die Branche der Informationstechnologie auf Platz sechs. Gemeinsam könnten sie weltweit bis zum Jahr 2020 weltweit unter die ersten drei Volkswirtschaften kommen. Als Beispiele für Möglichkeiten einer besseren Kooperation nannte Minister Rösler die Gesundheits- und die Energiebranche. Krankenhäuser müssten etwa gemeinsame Grundzüge zur Archivierung von Daten schaffen, die Versorger sollten gemeinsam in Deutschland oder sogar in Europa Standards etwa für Energiezähler schaffen.
Damit könnten sie auch einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in Deutschland leisten. Um einem Mangel an Fachkräften vorzubeugen, müsse zudem internationalen Experten die Arbeit in Deutschland erleichtert werden, sagte Rösler. „Die Digitalisierung ist die Wachstumschance für unser Land.“
Der Bundesverband der Deutschen Industrie warb für mehr Datensicherheit – auch in der Europäischen Union. Die Industrie habe ein hohes Interesse an einem einheitlichen Datenschutzniveau“, sagte Dieter Schweer, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. Unverzichtbar sei auch der Ausbau des schnellen Internets, um auch strukturschwachen Regionen neue Chancen zu eröffnen.
Beim IT-Gipfel berieten rund 800 Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über wirtschaftliche und politische Fragen in Verbindung mit der Informations- und Kommunikationstechnik. (Reuters)
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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