Die Wirtschaftsflaute in Europa und hohe Investitionen haben dem weltgrößten Internet-Händler Amazon.com erstmals seit mehr als fünf Jahren netto einen Quartalsverlust eingebrockt. Im abgelaufenen Vierteljahr verbuchte der US-Konzern nach eigenen Angaben vom Donnerstag unter dem Strich einen Fehlbetrag von 274 Millionen Dollar oder 60 Cent je Aktie. Der Umsatz kletterte jedoch um 27 Prozent auf fast 13,8 Milliarden Dollar. Nachbörslich fiel die Aktie leicht auf 220 Dollar.
Amazon blickt mit Vorsicht auf das wichtige Weihnachtsgeschäft und stellte für das vierte Quartal einen Umsatz unterhalb der Analysten-Schätzungen in Aussicht. Dieses Weihnachten stehe ein harter Wettbewerb an, sagte Analyst RJ Hottovy von Morningstar. „Es ist unklar, wie das enden wird - auch für relativ clevere Händler wie Amazon.“ Schwergewichtige Wettbewerber wie Target und Best Buy setzen den Branchenprimus mit Plänen unter Druck, einige der Amazon-Preise online ebenfalls anzubieten. Amazon-Finanzchef Tom Szkutak kündigte an, in Technologie, Infrastruktur und digitale Inhalte weiter kräftig zu investieren. (rtr)
In den USA gab es das Kindle Fire schon - jetzt kommt es auch nach Deutschland - in zwei verschiedenen Versionen. Foto: Amazon/Handout
Apple, Microsoft, SAP, Deutsche Telekom, RIM, Nokia, HTC - Nachrichten aus der IT-Branche. Das Thema.
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22% | Ja, finde ich gut. Die Unternehmen ernennen von sich aus keine Frauen. |
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67% | Nein, ich bin dagegen. Die Qualifikation ist wichtiger als das Geschlecht. |
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11% | Ist egal, für die Wirtschaft ist das nicht entscheidend. |

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