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17. September 2012

Zu hohe Nachfrage: Lieferung des iPhones verzögert sich

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Noch nicht mal da und schon vergriffen: iPhone 5. Foto: dpa

So schnell wie nie zuvor - vollmundig hat Apple die Lieferung des neuen iPhones angekündigt. Die der Konzern jetzt nicht einhalten kann. Der Erfolg schlägt zurück. In den USA und in Deutschland kommt es zu Verzögerungen.

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Das neue iPhone schlägt ein. Binnen 24 Stunden sind mehr als zwei Millionen Vorbestellungen eingegangen. Damit sei der Rekord des Vorgängermodells iPhone 4S gebrochen, sagte Marketingchef Philip Schiller am Montag. Beim iPhone 4S seien es im selben Zeitraum eine Million Vorbestellungen gewesen. Das Kundeninteresse am iPhone 5 sei „phänomenal“.

Die angekündigte Rekord-Lieferzeit wird Apple kaum einhalten können. „Die meisten“ Kunden würden ihr vorbestelltes Smartphone pünktlich am Freitag geliefert bekommen, teilte Apple mit. „Viele“ Smartphones könnten aber auch erst im Oktober verschickt werden.

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Auch der US-Anbieter AT&T meldet, es hätte noch nie so schnell ein iPhone verkauft. Zahlen wurden nicht genannt, aber die Vorbestellungen in den ersten Tagen würden jene der vorherigen Modelle übertreffen, schreibt All Things Digital. Verizon und Sprint wollten sich nicht äußern. Gleichwohl wird es mit Apples stolz angekündigter „schnellsten Auslieferung“ bis zum 21. September eng. Die vielen Vorbestellungen führen dazu, dass die Geräte erst binnen zwei bis drei Wochen geliefert werden. Am Freitag kommt das iPhone 5 in neun Ländern - darunter in Deutschland - in die Geschäfte. Es kann seit vergangenem Freitag online vorbestellt werden.

In Deutschland laufen ebenfalls die Vorbestellungen auf Hochtouren. Bei Vodafone sei das iPhone „voraussichtlich Ende September“ verfügbar. Die Telekom kommt ebenfalls kaum hinterher. Die Nachfrage sei sehr hoch, sagte eine Sprecherin. Das führe zu längeren Wartezeiten für Kunden. „Wir hoffen, dass wir die bestellen Mengen von Apple bekommen“. Die Telekom legt dabei die Erfahrungen mit früheren iPhone-Versionen zugrunde. Am Wochenende hatte sie Kunden per SMS irrtümlich an eine Flirt-Hotline verwiesen.

Die Preise für das iPhone variieren merklich. Bei Apple selbst kostet das Gerät zwischen 697 und 899 Euro. Rasch hat auch O2 reagiert und noch am Freitag per E-Mail auf das eigene Angebot hingewiesen. Es beginnt bei einmalig 29 Euro und einem Zwei-Jahres-Vertrag ab 47,99 Euro im Monat. Wie bei anderen Mobilfunk-Anbietern hängen die Verträge von der Leistung und dem jeweiligen iPhone ab, das mit 16, 32 und 64 Gigabyte zu haben ist. Bei Vodafone beginnen die Preise bei 179,90 bei monatlichen 54,95 Euro. Mobilcom startet mit 299,95 und 59,95 Euro.

Bei der Telekom werden bei monatlich 39,95 Euro fürs iPhone 349,95 Euro fällig, im teuersten Vertrag für 99,95 sind es noch ein Euro. Als einzige kann die Telekom LTE anbieten, die Geschwindigkeit ist auf 21,6Mbit pro Sekunde beschränkt. Wer mit bis zu zu 100 Mbit pro Sekunde surfen will, zahlt knapp zehn Euro im Monat.

Weniger für Kunden als vielmehr für Entwicklung und Unternehmen ist der Bauplan des iPhone 5 interessant. Diesen hat Apple nun im Internet veröffentlich. Darin sind die genauen Maße beschrieben. Sie sind nötig, um etwa passgenaue Hüllen herzustellen. Der Markt ist hart umkämpft. (mit afp)

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Nein: Fürs iPhone gibt es mehr und bessere Apps.
Nein: Entscheidend sind nicht Funktionen oder Preis-Leitungs-Verhältnis - sondern der von Apple gepflegte Kult.
Ich bin da noch nicht ganz sicher.
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