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Fukushima: Katastrophe im Atomkraftwerk
Erdbeben mit Tsunami in Japan, Beinahe-Super-Gau in Fukushima

AKW in Japan

In der Ruine des Atomkraftwerks in Fukushima ist erneut ein Filtersytem zur Beseitigung von Radioaktivenstrahlen ausgefallen. Wegen eines Defekts musste der Betreiber Tepco nur zwei Stunden nach Wiederanfahren des Sytems zwei von drei Filteranlagen abschalten. Mehr...

Japan übergibt hochangereichertes Uran und Plutonium an die USA zur Entsorgung. In den Staaten werden die gefährlichen Stoffe umgewandelt und für die Endlagerung vorbereitet. Mehr...

Feuerwehrleute messen die Strahlungswerte in der Geisterstadt Namie.

Zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima wollte die japanische Regierung Evakuierte in zehn gesperrte Ortschaften zurückkehren lassen. Daraus wird aber nichts, die Strahlenwerte sind immer noch zu hoch. Mehr...

Drei Jahre nach der Nuklear-Katastrophe in Japan gehen Demonstranten auf die Straße.

Eine internationale Gruppe von Kerntechnik-Experten warnt, dass schwere nukleare Unfälle auch nach Fukushima geschehen können - und zwar "nicht nur in Japan, sondern in allen nuklearen Einrichtungen der Welt". Mehr...

In Fukushima versuchen Arbeiter immer noch die Strahlung einzudämmen.

Vor drei Jahren kam es nach einem Erdbeben und einem Tsunami in der japanischen Stadt Fukushima zum schwersten Atomunfall seit Tschernobyl. Jetzt will die japanische Regierung die ersten Atommeiler wieder hochfahren. Mehr...

Japans Premierminister Shinzo Abe (roter Helm) bei einem Informationsbesuch in Fukushima. Foto: Sankei Shimbun

Lecks, beschädigte Kabel, Ausfall der Kühlsysteme - in der Atomruine Fukushima kommt es weiter zu Zwischenfällen. Dennoch hält die rechtskonservative Regierung von Ministerpräsident Abe unbeirrt am Atomkurs fest. Mehr...

Japans Wirtschaftsminister Toshimitsu Motegi (links) besuchte im August die Atomruine Fukushima.

Die Betreiberfirma des japanischen Katastrophen-Atomkraftwerks Fukushima steht kurz vor der Pleite. Nicht nur die Entschädigungszahlungen für 160.000 Menschen sind gefährdet - auch die Aufräumarbeiten in der Atomruine könnten sich verzögern.  Mehr...

Die Bergung der Brennstäbe hat begonnen.

Die riskante Bergung von rund 1500 Brennstäben aus der Atomruine Fukushima hat begonnen. Die Stäbe gelten als eine der größten Gefahrenquellen auf dem AKW-Gelände. Mehr...

Überreste der Reinigungsarbeiten in Fukushima.

Der japanische Atomkonzern Tepco muss Brennstäbe aus dem zerstörten Unglücks-Reaktor von Fukushima holen. Die Regierung in Tokio sagt dafür Milliardenhilfe zu. Mehr...

Screenshot einer Tepco-Webcam in Fukushima, kurz nach dem Beben am 25.10.2013. Foto: Tepco

Erdbeben und Taifune: Naturgewalten halten Japan in Atem. Ein erneut starkes Erdbeben in der Katastrophenregion Fukushima verläuft jedoch glimpflich. Auch ein starker Taifun zieht schnell wieder ab. Mehr...

In Fukushima sind abermals Auffangbehälter übergelaufen.

Die Reparaturtrupps in der Atomruine Fukushima führen einen nicht enden wollenden Kampf gegen die täglichen steigenden Wassermassen. Taifune und sintflutartige Regenfälle verschärfen die Probleme. Mehr...

Die Arbeiter am japanischen Unglückreaktor Fukushima kämpfen gegen immer neue Lecks, aus denen radioaktiv verseuchtes Wasser strömt.

Die Fehler bei den Aufräumarbeiten am Unglücksreaktor von Fukushima häufen sich. Experten befürchten eine neue Katastrophe. Japan bittet jetzt um internationale Unterstützung. Mehr...

Die Betreiberfirma Tepco hat die Atomruine Fukushima nicht im Griff.

Nach einem erneuten Leck in der Atomruine Fukushima kritisiert die Atomaufsicht den Betreiber Tepco und fordert mehr Einsatz im Umgang mit den steigenden Wassermassen. Auch eine wichtige Filteranlage sorgt für Probleme. Mehr...

Experten überprüfen Wassertanks am Atomkraftwerk Fukushima.

An der Ruine des havarierten Atomkraftwerks Fukushima haben Experten eine weitere hochradioaktive Zone entdeckt. Japans Premier Shinzo Abe kündigt ein schnelles Eingreifen der Regierung an. Mehr...

Arbeiter in Schutzkleidung arbeiten am Atomkraftwerk Fukushima. (Archivbild)

An einem Wassertank im Reaktor von Fukushima wird eine stark erhöhte Strahlenbelastung gemessen. Um das 18-Fache sei die Strahlung gestiegen, heißt es vom Betreiber Tepco. Die genaue Ursache wird noch untersucht. Mehr...

Es wird wieder schwer gearbeitet in Fukushima.

Radioaktiv verseuchtes Grundwasser von Fukushima droht in den Pazifik zu fließen. Die Betreiberfirma Tepco muss eine Not-Operation einleiten. Mehr...

Arbeiter in Schutzkleidung arbeiten am Atomkraftwerk Fukushima. (Archivbild)

Der japanische Premier will die stillgelegten Atomkraftwerke des Landes wieder ans Netz bringen. Doch es stellt sich heraus, dass die Lage in Fukushima dramatischer ist, als bisher dargestellt. Der Fahrplan für die AKW-Renaissance könnte ins Wackeln kommen. Mehr...

Im Grundwasser nahe des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima wurde Strontium 90 im Grundwasser gefunden.

Am beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima werden Spuren des Isotops Strontium 90 im Grundwasser gefunden. Im menschlichen Körper kann der Stoff Leukämie und Knochentumore verursachen. Mehr...

Wie sicher ist die Atomanlage bei Fukushima? In den vergangenen Wochen häufen sich die Pannen.

Nächste Panne im AKW bei Fukushima: Am Sonntag meldet Betreiber Tepco ein mögliches Leck in einem Sammelbehälter, aus dem radioaktives Wasser fließt. Erst gestern hatte es Probleme in der Atomanlage gegeben. Mehr...

Im März 2013 fährt ein Google-Street-View-Auto durch Namie-machi.

Zwei Jahre nach der Katastrophe in Fukushima schickt Google ein Street-View-Auto nach Namie-machi in der Präfektur Fukushima. Die Aufnahmen zeigen eine Geisterstadt. Mehr...

Das leblose Fellbündel soll a) eine Ratte und b) der Verursacher für den gut 30-stündigen Stromausfall sein, sagt AKW-Betreiber Tepco.

Tepco will die Ursache für den Stromausfall in Japans havariertem Atomkraftwerk Fukushima gefunden haben: Eine Ratte habe die Panne ausgelöst, vermutet der AKW-Betreiber. Die Kühlsysteme für die Abklingbecken seien mittlerweile alle wieder in Betrieb. Mehr...

Tepco-Mitarbeiter vor dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Nach dem Stromausfall im Atomkraftwerk Fukushima bemüht sich Betreiber Tepco nach wie vor darum, Zuversicht zu verbreiten. Bis Mittwoch sollen alle Probleme behoben sein, es gebe bislang auch keine erhöhte Radioaktivität.  Mehr...

Gebet für die Opfer des Tsunami in Japan. Foto: Kimimasa Mayama

Japan hat mit einer Schweigeminute der Opfer der Beben-, Tsunami- und Atomkatastrophe vor zwei Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit legten die Menschen eine Schweigeminute für die fast 19 000 Todesopfer ein - genau zu dem Zeitpunkt, als am 11. März 2011 ein Beben der Stärke 9,0 Japan heimsuchte. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 1 Kommentar
Die Kleinstadt Namie in der Präfektur Fukushima vor wenigen Tagen. Früheren Einwohnern sind Besuche in der Evakuierungszone erlaubt, aber nur für wenige Stunden und mit Schutzkleidung.

Zwei Jahre nach Fukushima haben die Japaner die Katastrophe schon fast verdrängt. Von den Opfern wollen sie nichts mehr wissen. Mehr...

40 Prozent der Kinder in der Region haben Schilddrüsenknoten und -zysten entwickelt. Normalerweise tritt die Krankheit selten auf.

Die Ärzte-Organisation IPPNW legt sich mit der Weltgesundheitsorganisation WHO an. Entgegen deren Behauptung sei das Krebsrisiko in Japan stark gestiegen. Besonders betroffen sind offenbar Kinder. Mehr...

Shinzo Abe

Der künftige japanische Ministerpräsident Abe ist ein klarer Atomkraft-Befürworter. Mit ihm wird es keinen Atomausstieg geben. Die Aktien von Tepco schießen in die Höhe. Mehr...

Der Nordosten Japans ist von einem Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert worden. Foto: Oliver Berg/Archiv

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert die Katastrophenregion im Nordosten Japans, verläuft aber relativ glimpflich. An der Atomruine in Fukushima soll keine schlimmeren Schäden gegeben haben. Auch die Tsunamiwarnung ist mittlerweile wieder aufgehoben.  Mehr...

Dieses Bild vom 11. Mai 2011 zeigt den Einsatz von Arbeitern in der havarierten Atomanlage von Fukushima.

Schwere Vorwürfe gegen den japanischen Energiekonzern Tepco: Nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat der Konzern offenbar Helfer ohne Schutz in die zerstörten Reaktoren geschickt.  Mehr...

Eine Studie zeigt, dass Fische vor Fukushima immer noch radioaktiv belastet sind.

Rund eineinhalb Jahre sind seit der Atomkatastrophe von Fukushima vergangen - viele Fische sind allerdings noch genauso radioaktiv belastet wie vor über einem Jahr. Mehr...

Tepco-Mitarbeiter vor dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima hat die Betreibergesellschaft Tepco erstmals zugegeben, die Gefahren bewusst verharmlost zu haben - aus Angst, das Atomkraftwerk schließen zu müssen. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren
Anti-Atom-Proteste in Tokio im Juli 2012.

Japan tut es Deutschland gleich und steigt aus der Atomkraft aus: Rund eineinhalb Jahre nach Fukushima hört die Regierung auf die Mehrheit der Bevölkerung und plant den Ausstieg bis in die 2030er Jahre. Mehr...

Der japanische Ministerpräsident Yoshihiko Noda will den Weg zu einer atomfreien Gesellschaft ebnen.

Anderthalb Jahre nach der Katastrophe in Fukushima hat der japanische Ministerpräsident Noda den Atomausstieg angedeutet. Aus japanischen Medien verlautete, es sei bereits beschlossene Sache, dass die Reaktoren vom Netz gehen. Gleichzeitig wurde der erste Fall von Schilddrüsenkrebs bekannt.  Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 9 Kommentare
Forscher entdecken Missbildungen bei Bläulingen - sie führen diese auf die Atomkatastrophe in Japan zurück.

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Forscher in Japan deformierte Schmetterlinge entdeckt. Die Mutationen, wie missgebildete Flügel und Augen, zeigen sich über mehrere Generationen. Auch Menschen fürchten die Langzeitfolgen der Strahlenbelastung.  Mehr...

Den Energiewandel fordert dieser Demonstrant in Tokio.

Japan speist wieder Atomstrom ins Energienetz - das treibt 170.000 Menschen in Tokio aus Protest auf die Straße. "Die japanische Gesellschaft begeht ein nicht wieder gut zu machendes Verbrechen", klagt ein Atomkraftgegner. Mehr...

Satellitenbilder
Satllitenbilder verdeutlichen das Ausmaß der Katastrophe.

Satellitendaten aus Deutschland helfen bei der Bewältigung der Naturkatastrophe in Japan.

FR-Spezial

Solarstrom aus der Wüste? Windenergie von der Nordsee? Oder doch lieber auf hiesige Atomkraft und Gas aus Russland setzen? Diskutieren Sie mit!

Fotostrecke
Atomkraft trägt rund ein Viertel zum Energiebedarf in Deutschland bei. Doch der radioaktive Abfall muss irgendwo untergebracht werden. FR-online zeigt die Meiler und Endlager in Deutschland, welche Störfälle es gab und wo endgelagert werden soll. Hier ein Castorbehälter, mit einer Wärmekamera fotografiert.

Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager werden wieder heftig diskutiert, nachdem in Japan der GAU droht.

Linktipps
Messsonden auf dem Schauinsland

Informationen zur Messung sowie Links auf aktuelle Daten der Messstationen in Deutschland.

Nachgefragt

Schon 1946 wurde das erste Mal darüber nachgedacht, welches Symbol für die neue Energieform steht. Wir haben nachgefragt.

Infografik
Atomkraftwerke in Europa unterschieden nach Betriebsphasen.

Wo gibt es überall Atomkraftwerke in Europa? Welche sind in Betrieb und wo wird gebaut - unsere Infografik beantwortet diese Fragen.