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Fukushima: Katastrophe im Atomkraftwerk

Spezial

März 2011: Erdbeben mit Tsunami in Japan. In Fukushima ereignet sich beinahe der Super-GAU.

Wartungsarbeiten

Japan nimmt letztes AKW vom Netz

Erstmals seit 42 Jahren kommt Japan als Folge der Katastrophe von Fukushima ohne Atomstrom aus: Der letzte der 54 Atomreaktoren im Land geht für Wartungsarbeiten vom Netz.  Mehr...

Ein Reaktor im havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan ist schwerer beschädigt als zunächst angenommen. Die Strahlungswerte sind offenbar zehn mal so hoch wie eine tödliche Dosis, die Brennstäbe nur noch von wenigen Zentimetern Kühlwasser bedeckt. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat Japans Premier Yoshihiko Noda eine Neuausrichtung der Energiepolitik seines Landes angekündigt. Er wolle ein neues Japan aufbauen. Mehr...

Von Steven Geyer | Kommentieren
        

Masako Konishi wirbt in Japan für den Ausstieg aus der Atomkraft.

Masako Konishi machte in Japan als TV-Moderatorin Karriere. Heute wettert sie gegen Kernkraft und wirbt für den WWF  Mehr...

Atomkraftgegner demonstrieren vor der Urananreicherungsanlage in Gronau.

In ganz Deutschland gehen mehr als zehntausend Atomkraftgegner auf die Straße. Am Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Fukushima gedenken sie der Opfer - und fordern den Verzicht auf die Nutzung der Kernkraft. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren
Japan erinnert an den Tag der Katastrophe, den 11. März 2011.

Ein Jahr nach der Katastrophe versucht Japans Regierungschef Noda, Optimismus zu verbreiten. Doch die Aufräumarbeiten kommen nur schleppend voran, die größte Unklarheit herrscht rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi. Mehr...

Ein Angehöriger trauert am Strand um seine Familie, die beim Tsunami ums Leben gekommen war.

Ganz Japan gedenkt der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr. Damals kamen mehr als 15.000 Menschen ums Leben, im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zum GAU. Mehr...

Von Astrid Ludwig | Kommentieren
Der havarierte Block von Tschernobyl. (Archivbild April 1999)

An der Goethe-Uni vergleichen Wissenschaftler die Folgen von Fukushima und Tschernobyl. Das Muster, Informationen zu verschleiern, ist gleich. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 2 Kommentare
Bei vielen Strahlenopfern liegen die Nerven blank: Der Optimismus ist verflogen, Ungewissheit und Angst setzen ihnen zu.

Ein Jahr nach dem Dreifachunglück aus Erdbeben, Tsunami und Nuklearunfall sucht Japan noch immer nach einem Neuanfang. Trümmerschau in einem traumatisierten Land. Mehr...

Von Joachim Wille | 1 Kommentar
        

Blick in das leere Reaktorbecken des niedersächsischen Atomkraftwerks Stade. Der Meiler ging 2003 vom Netz, sein Rückbau wird noch bis zum Ende des Jahrzehnts dauern.

Auch nach der Fukushima-Katastrophe beschwören Lobbyisten die Renaissance der Kernenergie. Doch seit dem GAU wächst die Skepsis auch in Schwellenländern – und Öko-Energien sind längst günstiger. Mehr...

Die Flutwelle des Tsunamis trifft am 11. März 2011 auf die japanische Küste.

Nach Angaben der UN verursachen Naturkatastrophen im vergangenen Jahr mindestens 380 Milliarden Dollar an Kosten. Hauptverantwortlich dafür seien die Erdbeben in Japan und Neuseeland. Die Zahl der Todesopfer geht insgesamt dennoch zurück. Mehr...

Von Torsten Wahl | 1 Kommentar
Wie die Beatles: Greenpeace-Aktion gegen Atomkraft in Indonesien.

Mehrere Dokumentationen von Arte, ZDF und 3Sat widmen sich den Folgen der Katastrophe von Fukushima. Arte beleuchtet den Einfluss der weltweiten Atom-Lobby auf die Medien. Mehr...

Von Joachim Wille | Kommentieren
Zwei Tage nach dem Erdbeben in Japan: Eine Frau sitzt verzweifelt zwischen Trümmern.

Der vierfache Super-GAU von Fukushima ist längst nicht durchgestanden. Die Reaktoren strahlen weiter. Womöglich können die Ruinen nicht beseitigt werden. Die wichtigsten Antworten zur aktuellen Situation in dem havarierten AKW. Mehr...

        

Atomexperte Heinz Smital

Der Physiker Heinz Smital über die Folgen des GAUs, das Leben in der Sperrzone und das sogenannte "Tschernobyl-Aids", ein Immunschwäche-Syndrom bei Strahlenopfern. Mehr...

Von Joachim Radkau | Kommentieren
Mitte Februar 2012: Ein Journalist geht durch die Straßen von Okuma, einem evakuierten Dorf innerhalb der 20-Kilometer-Zone um den havarierten Reaktor von Fukushima.

Ein Jahr nach nach Japans "Nine-eleven" hält der Inselstaat an der Kernenergie fest, da ein kurzfristiger Ausstieg technisch unmöglich ist. Doch Kernkraftgegner können hoffen - unter der Oberfläche brodelt es und langsam gewinnt Japan Vertrauen in die erneuerbaren Energien. Mehr...

Masao Yoshida (li.) erklärt dem japanischen Premier Yoshihiko Noda (Mittte) die Atomkraft.

Der ehemalige Direktor des Atomkraftwerks Fukushima ist an Krebs erkrankt. Das habe aber nichts mit seiner Arbeit zu tun, versichert der Betreiber Tepco.  Mehr...

Wasserbecken in einem Gebäude des Unglücksreaktors von Fukushima. Foto: Tokyo Electric Power Co. (TEPCO)/Archiv

Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daichi will wegen Platzmangels erneut schwach verstrahltes Wasser ins Meer leiten. Tepco begründete dies mit einem drohenden Mangel an Tankkapazitäten. Mehr...

Der japanische Premierminister Yoshihiko Noda bei der Reisernte mit einer Erntemaschine (Archivbild vom Oktober 2011).

Radioaktives Cäsium haben Experten in japanischem Reis gefunden. Weite Flächen in Japan sind durch die Atomkatastrophe von Fukushima mit Cäsium 137 verseucht. Eine Dekontamination soll im kommenden Jahr erfolgen. Mehr...

Die Ruine des havarierten Atomkraftwerks Fukushima.

Beunruhigende Nachrichten aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima. Möglicherweise habe eine Kernspaltung eingesetzt, so die Betreiberfirma Tepco, die gleichzeitig versucht, den Vorfall herunterzuspielen. Die Situation sei nicht kritisch. Mehr...

Der japanische Abgeordnete Yasuhiro Sonoda trinkt radioaktiv verseuchtes Wasser aus Fukushima.

Damit er für seine Wähler glaubwürdig ist, hat der japanische Abgeordnete Yasuhiro Sonoda Wasser getrunken, das aus einer havarierten Pfütze im Atomkraftwerk Fukushima stammt. Mehr...

In Tsurumaki, einem Stadtteil von Tokio, wurde außergewöhnlich hohe Radioaktivität gemessen.

Als in Tokio erhöhte Strahlungswerte gemessen werden, ist die erste Befürchtung eine Kontaminierung aus Richtung Fukushima. Doch der Bürgermeister gibt eine andere Erklärung. Mehr...

Von Joachim Wille | Kommentieren
Total zerstört: Reaktor 3 in Fukushima.

Ein halbes Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima stehen die Techniker vor einer Sisyphus-Arbeit. Tepco wird noch Jahrzehnte mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren
Japans Premierminister Naoto Kan ist zurückgetreten.

Japans unsicherster Job ist wieder zu haben: Premierminister Naoto Kan hat seinen Rücktritt erklärt und damit die Konsequenz aus dem desaströsen Krisenmanagement seiner Regierung nach der Tsunamikatastrophe gezogen. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren
Teilnehmer einer Anti-AKW-Demo in Japan werden von der Polizei bedrängt. Einige Tausend Atomkraftgegener sind in Japan aktiv.

Nach Fukushima formiert sich in Japan allmählich die Anti-AKW-Bewegung. Sie kämpft gegen die Macht der Bürokraten. Laut einer Umfrage wünschen sich 75 Prozent der Japaner eine Zukunft ohne Kernkraft. Mehr...

Von Andrea Jeska | 2 Kommentare
Zwei Jungen legen im Juli für die Opfer des Tsunami Blumen nieder während eines Gedenkgottesdienst in Sendai. Viele Kinder haben Angehörige und ihr Zuhause verloren.

Den Niederschlag, der nach den Atombombenattacken auf Hiroshima und Nagasaki fiel, nannten die Japaner schwarzen Regen. Heute müssen sich die Japaner wieder davor fürchten. Mehr...

Eine Kuhfarm in der Nähe von Fukushima.

Japan will nach der Katastrophe von Fukushima auch Haushalte, die außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone liegen, evakuieren. Den Betroffenen bleibt es allerdings selbst überlassen, ob sie ihr Haus verlassen wollen oder nicht. Mehr...

Der Energieversorger Kansai Electric Power wird einen Reaktor im Atomkraftwerk Ooi wegen eines Zwischenfalls vorerst vom Netz nehmen.

Mit der Abschaltung eines weiteren Atomreaktors in Japan droht sich die bereits jetzt unzureichende Stromversorgung im Land weiter zu verschärfen. Nur noch 18 der 54 Atomreaktoren in Japan sind am Netz. Mehr...

Tanks für schwach und mittelschwer kontaminiertes Wasser in Fukushima.

Rund 110.000 Tonnen hochverseuchtes Wassers befinden sich derzeit im Meiler Fukushima 1. Der Versuch, es zu dekontaminieren, muss nach wenigen Stunden abgebrochen werden - nun hat Tepco ein weiteres ernstes Problem. Mehr...

Das japanische Unglücks-AKW Fukushima.

In der Nähe des Unglücksreaktors von Fukushima wurden deutlich erhöhte Strontium-Werte im Grundwasser gemessen. Teilweise liege die Konzentration bis zu 240-fach über dem erlaubten Grenzwert. Strontium gilt auch als „Knochenkiller“. Mehr...

Von Joachim Wille | Kommentieren
Arbeiter in Fukushima sprühen chemische Substanzen auf Wand und Dach der Unglücksanlage.

Drei Monate nach dem Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima ist die Lage noch immer nicht unter Kontrolle – und die Regierung wiegelt weiter ab. Jetzt ist Strontium aufgetaucht, das Blutkrebs auslösen kann. Mehr...

        

Lothar Hahn,  geboren 1944, war bis 2010  Geschäftsführer der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktor-sicherheit.

Atom-Experte Lothar Hahn erklärt die Lage in Fukushima und, warum von Stabilität überhaupt keine Rede sein kann. Mehr...

Arbeiter in Block 1 am Freitag.

Die Strahlung im Reaktorgehäuse von Block 1 ist mittlerweile so stark, dass die Arbeiter dort innerhalb von nur vier Minuten der höchsten zulässigen Strahlendosis von 250 Millisievert pro Jahr ausgesetzt wären.  Mehr...

Das Fukushima-AKW: Symbol für die Unbeherrschbarkeit von Atomkraft.

Im japanischen Unglücks-AKW ist vorübergehend die Kühlung in einem der Reaktoren ausgefallen. Dieser war bei der Reaktorkatastrophe nicht so schwer getroffen worden. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 20 Kommentare
Protest gegen die Informationspolitik von Tepco, dem Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima.

Die Misere um das japanische Katastrophen-AKW Fukushima ebbt nicht ab. Erst jetzt gesteht der Betreiber Tepco weitgehende Kernschmelzen in zwei weiteren Reaktorblöcken ein. Mehr...

Von Joachim Wille | Kommentieren
Das AKW in Fukushima kurz vor der Explosion in Block 1 (Archivbild vom 12.03.2011).

Das AKW Fukushima wurde bei dem Erdbeben im März stärker beschädigt, als bisher angenommen. Bereits wenige Stunden nach dem Ereignis kam es zur Kernschmelze , wie neue Analysen zeigen. Eine Fehlbedienung der Reaktorfahrer von Anlage 1 könnte die Katastrophe außerdem mitverursacht haben. Mehr...

        

Tests nach dem Heimatbesuch: Anwohner des AKW.

Der Krisenplan für das Atomkraftwerk Fukushima funktioniert nicht, meint Tokio. Nun erwartet die japanische Regierung eine Überarbeitung des Plans zur Stabiliserung der Reaktoren - und gibt Tepco eine Finanzspritze. Mehr...

Linktipps
Messsonden auf dem Schauinsland

Informationen zur Messung sowie Links auf aktuelle Daten der Messstationen in Deutschland.

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Satellitenbilder
Satllitenbilder verdeutlichen das Ausmaß der Katastrophe.

Satellitendaten aus Deutschland helfen bei der Bewältigung der Naturkatastrophe in Japan.

Video

Adressen
Blick auf Rikuzentakata. Die Stadt in der Miyagi-Präfektur ist von der gewaltigen Tsunami-Welle weitgehend zerstört worden.

Hilfsorganisationen und Internetkonzerne sammeln Geld für die Tsunami-Opfer. Adressen und Kontonummern in der Übersicht.

AKW-Betreiber
Vertreter der Betreiberfirma von Fukushima schützen sich selbst besser als die Bewohner.

Tepco, Betreiber von Fukushima, hat bei einigen Atomunfällen gelogen. Asiens größter Stromversorger, der drei große Nuklearkomplexe mit 17 Reaktorblöcken betreibt, stand immer wieder wegen seiner Informationspolitik am Pranger.

Fotostrecke
Atomkraft trägt rund ein Viertel zum Energiebedarf in Deutschland bei. Doch der radioaktive Abfall muss irgendwo untergebracht werden. FR-online zeigt die Meiler und Endlager in Deutschland, welche Störfälle es gab und wo endgelagert werden soll. Hier ein Castorbehälter, mit einer Wärmekamera fotografiert.

Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager werden wieder heftig diskutiert, nachdem in Japan der GAU droht.

Infografik
Atomkraftwerke in Europa unterschieden nach Betriebsphasen.

Wo gibt es überall Atomkraftwerke in Europa? Welche sind in Betrieb und wo wird gebaut - unsere Infografik beantwortet diese Fragen.

Nachgefragt

Schon 1946 wurde das erste Mal darüber nachgedacht, welches Symbol für die neue Energieform steht. Wir haben nachgefragt.

FR-Spezial

Solarstrom aus der Wüste? Windenergie von der Nordsee? Oder doch lieber auf hiesige Atomkraft und Gas aus Russland setzen? Diskutieren Sie mit!