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Fukushima: Katastrophe im Atomkraftwerk
Erdbeben mit Tsunami in Japan, Beinahe-Super-Gau in Fukushima

AKW in Japan

Nächste Panne im AKW bei Fukushima: Am Sonntag meldet Betreiber Tepco ein mögliches Leck in einem Sammelbehälter, aus dem radioaktives Wasser fließt. Erst gestern hatte es Probleme in der Atomanlage gegeben. Mehr...

Im März 2013 fährt ein Google-Street-View-Auto durch Namie-machi.

Zwei Jahre nach der Katastrophe in Fukushima schickt Google ein Street-View-Auto nach Namie-machi in der Präfektur Fukushima. Die Aufnahmen zeigen eine Geisterstadt. Mehr...

Das leblose Fellbündel soll a) eine Ratte und b) der Verursacher für den gut 30-stündigen Stromausfall sein, sagt AKW-Betreiber Tepco.

Tepco will die Ursache für den Stromausfall in Japans havariertem Atomkraftwerk Fukushima gefunden haben: Eine Ratte habe die Panne ausgelöst, vermutet der AKW-Betreiber. Die Kühlsysteme für die Abklingbecken seien mittlerweile alle wieder in Betrieb. Mehr...

Tepco-Mitarbeiter vor dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Nach dem Stromausfall im Atomkraftwerk Fukushima bemüht sich Betreiber Tepco nach wie vor darum, Zuversicht zu verbreiten. Bis Mittwoch sollen alle Probleme behoben sein, es gebe bislang auch keine erhöhte Radioaktivität.  Mehr...

Gebet für die Opfer des Tsunami in Japan. Foto: Kimimasa Mayama

Japan hat mit einer Schweigeminute der Opfer der Beben-, Tsunami- und Atomkatastrophe vor zwei Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit legten die Menschen eine Schweigeminute für die fast 19 000 Todesopfer ein - genau zu dem Zeitpunkt, als am 11. März 2011 ein Beben der Stärke 9,0 Japan heimsuchte. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 1 Kommentar
Die Kleinstadt Namie in der Präfektur Fukushima vor wenigen Tagen. Früheren Einwohnern sind Besuche in der Evakuierungszone erlaubt, aber nur für wenige Stunden und mit Schutzkleidung.

Zwei Jahre nach Fukushima haben die Japaner die Katastrophe schon fast verdrängt. Von den Opfern wollen sie nichts mehr wissen. Mehr...

40 Prozent der Kinder in der Region haben Schilddrüsenknoten und -zysten entwickelt. Normalerweise tritt die Krankheit selten auf.

Die Ärzte-Organisation IPPNW legt sich mit der Weltgesundheitsorganisation WHO an. Entgegen deren Behauptung sei das Krebsrisiko in Japan stark gestiegen. Besonders betroffen sind offenbar Kinder. Mehr...

Shinzo Abe

Der künftige japanische Ministerpräsident Abe ist ein klarer Atomkraft-Befürworter. Mit ihm wird es keinen Atomausstieg geben. Die Aktien von Tepco schießen in die Höhe. Mehr...

Der Nordosten Japans ist von einem Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert worden. Foto: Oliver Berg/Archiv

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert die Katastrophenregion im Nordosten Japans, verläuft aber relativ glimpflich. An der Atomruine in Fukushima soll keine schlimmeren Schäden gegeben haben. Auch die Tsunamiwarnung ist mittlerweile wieder aufgehoben.  Mehr...

Dieses Bild vom 11. Mai 2011 zeigt den Einsatz von Arbeitern in der havarierten Atomanlage von Fukushima.

Schwere Vorwürfe gegen den japanischen Energiekonzern Tepco: Nach der Atomkatastrophe in Fukushima hat der Konzern offenbar Helfer ohne Schutz in die zerstörten Reaktoren geschickt.  Mehr...

Eine Studie zeigt, dass Fische vor Fukushima immer noch radioaktiv belastet sind.

Rund eineinhalb Jahre sind seit der Atomkatastrophe von Fukushima vergangen - viele Fische sind allerdings noch genauso radioaktiv belastet wie vor über einem Jahr. Mehr...

Tepco-Mitarbeiter vor dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Mehr als anderthalb Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima hat die Betreibergesellschaft Tepco erstmals zugegeben, die Gefahren bewusst verharmlost zu haben - aus Angst, das Atomkraftwerk schließen zu müssen. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren
Anti-Atom-Proteste in Tokio im Juli 2012.

Japan tut es Deutschland gleich und steigt aus der Atomkraft aus: Rund eineinhalb Jahre nach Fukushima hört die Regierung auf die Mehrheit der Bevölkerung und plant den Ausstieg bis in die 2030er Jahre. Mehr...

Der japanische Ministerpräsident Yoshihiko Noda will den Weg zu einer atomfreien Gesellschaft ebnen.

Anderthalb Jahre nach der Katastrophe in Fukushima hat der japanische Ministerpräsident Noda den Atomausstieg angedeutet. Aus japanischen Medien verlautete, es sei bereits beschlossene Sache, dass die Reaktoren vom Netz gehen. Gleichzeitig wurde der erste Fall von Schilddrüsenkrebs bekannt.  Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 9 Kommentare
Forscher entdecken Missbildungen bei Bläulingen - sie führen diese auf die Atomkatastrophe in Japan zurück.

Nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Forscher in Japan deformierte Schmetterlinge entdeckt. Die Mutationen, wie missgebildete Flügel und Augen, zeigen sich über mehrere Generationen. Auch Menschen fürchten die Langzeitfolgen der Strahlenbelastung.  Mehr...

Den Energiewandel fordert dieser Demonstrant in Tokio.

Japan speist wieder Atomstrom ins Energienetz - das treibt 170.000 Menschen in Tokio aus Protest auf die Straße. "Die japanische Gesellschaft begeht ein nicht wieder gut zu machendes Verbrechen", klagt ein Atomkraftgegner. Mehr...

Der 15. März 2011 in Fukushima

Das Unglück im März 2011 sei das Ergebnis einer Klüngelei zwischen Politik und Atomindustrie, vorhersehbar und vermeidbar gewesen, sagt ein Untersuchungsbericht. Dessen ungeachtet fährt Japan die ersten Atomreaktoren hoch. Mehr...

Japanische Atomkraft-Gegner bei einem Protestmarsch durch Tokyo.

Erstmals seit 42 Jahren kommt Japan als Folge der Katastrophe von Fukushima ohne Atomstrom aus: Der letzte der 54 Atomreaktoren im Land geht für Wartungsarbeiten vom Netz.  Mehr...

Tepco-Mitarbeiter vor dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Ein Reaktor im havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan ist schwerer beschädigt als zunächst angenommen. Die Strahlungswerte sind offenbar zehn mal so hoch wie eine tödliche Dosis, die Brennstäbe nur noch von wenigen Zentimetern Kühlwasser bedeckt. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat Japans Premier Yoshihiko Noda eine Neuausrichtung der Energiepolitik seines Landes angekündigt. Er wolle ein neues Japan aufbauen. Mehr...

Von Steven Geyer | Kommentieren
        

Masako Konishi wirbt in Japan für den Ausstieg aus der Atomkraft.

Masako Konishi machte in Japan als TV-Moderatorin Karriere. Heute wettert sie gegen Kernkraft und wirbt für den WWF  Mehr...

Atomkraftgegner demonstrieren vor der Urananreicherungsanlage in Gronau.

In ganz Deutschland gehen mehr als zehntausend Atomkraftgegner auf die Straße. Am Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Fukushima gedenken sie der Opfer - und fordern den Verzicht auf die Nutzung der Kernkraft. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | Kommentieren
Japan erinnert an den Tag der Katastrophe, den 11. März 2011.

Ein Jahr nach der Katastrophe versucht Japans Regierungschef Noda, Optimismus zu verbreiten. Doch die Aufräumarbeiten kommen nur schleppend voran, die größte Unklarheit herrscht rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi. Mehr...

Ein Angehöriger trauert am Strand um seine Familie, die beim Tsunami ums Leben gekommen war.

Ganz Japan gedenkt der Opfer der Tsunami-Katastrophe vor einem Jahr. Damals kamen mehr als 15.000 Menschen ums Leben, im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zum GAU. Mehr...

Von Astrid Ludwig | Kommentieren
Der havarierte Block von Tschernobyl. (Archivbild April 1999)

An der Goethe-Uni vergleichen Wissenschaftler die Folgen von Fukushima und Tschernobyl. Das Muster, Informationen zu verschleiern, ist gleich. Mehr...

Von Bernhard Bartsch | 1 Kommentar
Bei vielen Strahlenopfern liegen die Nerven blank: Der Optimismus ist verflogen, Ungewissheit und Angst setzen ihnen zu.

Ein Jahr nach dem Dreifachunglück aus Erdbeben, Tsunami und Nuklearunfall sucht Japan noch immer nach einem Neuanfang. Trümmerschau in einem traumatisierten Land. Mehr...

Von Joachim Wille | 1 Kommentar
        

Blick in das leere Reaktorbecken des niedersächsischen Atomkraftwerks Stade. Der Meiler ging 2003 vom Netz, sein Rückbau wird noch bis zum Ende des Jahrzehnts dauern.

Auch nach der Fukushima-Katastrophe beschwören Lobbyisten die Renaissance der Kernenergie. Doch seit dem GAU wächst die Skepsis auch in Schwellenländern – und Öko-Energien sind längst günstiger. Mehr...

Die Flutwelle des Tsunamis trifft am 11. März 2011 auf die japanische Küste.

Nach Angaben der UN verursachen Naturkatastrophen im vergangenen Jahr mindestens 380 Milliarden Dollar an Kosten. Hauptverantwortlich dafür seien die Erdbeben in Japan und Neuseeland. Die Zahl der Todesopfer geht insgesamt dennoch zurück. Mehr...

Von Torsten Wahl | 1 Kommentar
Wie die Beatles: Greenpeace-Aktion gegen Atomkraft in Indonesien.

Mehrere Dokumentationen von Arte, ZDF und 3Sat widmen sich den Folgen der Katastrophe von Fukushima. Arte beleuchtet den Einfluss der weltweiten Atom-Lobby auf die Medien. Mehr...

Von Joachim Wille | Kommentieren
Zwei Tage nach dem Erdbeben in Japan: Eine Frau sitzt verzweifelt zwischen Trümmern.

Der vierfache Super-GAU von Fukushima ist längst nicht durchgestanden. Die Reaktoren strahlen weiter. Womöglich können die Ruinen nicht beseitigt werden. Die wichtigsten Antworten zur aktuellen Situation in dem havarierten AKW. Mehr...

        

Atomexperte Heinz Smital

Der Physiker Heinz Smital über die Folgen des GAUs, das Leben in der Sperrzone und das sogenannte "Tschernobyl-Aids", ein Immunschwäche-Syndrom bei Strahlenopfern. Mehr...

Von Joachim Radkau | Kommentieren
Mitte Februar 2012: Ein Journalist geht durch die Straßen von Okuma, einem evakuierten Dorf innerhalb der 20-Kilometer-Zone um den havarierten Reaktor von Fukushima.

Ein Jahr nach nach Japans "Nine-eleven" hält der Inselstaat an der Kernenergie fest, da ein kurzfristiger Ausstieg technisch unmöglich ist. Doch Kernkraftgegner können hoffen - unter der Oberfläche brodelt es und langsam gewinnt Japan Vertrauen in die erneuerbaren Energien. Mehr...

Wasserbecken in einem Gebäude des Unglücksreaktors von Fukushima. Foto: Tokyo Electric Power Co. (TEPCO)/Archiv

Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daichi will wegen Platzmangels erneut schwach verstrahltes Wasser ins Meer leiten. Tepco begründete dies mit einem drohenden Mangel an Tankkapazitäten. Mehr...

Der japanische Premierminister Yoshihiko Noda bei der Reisernte mit einer Erntemaschine (Archivbild vom Oktober 2011).

Radioaktives Cäsium haben Experten in japanischem Reis gefunden. Weite Flächen in Japan sind durch die Atomkatastrophe von Fukushima mit Cäsium 137 verseucht. Eine Dekontamination soll im kommenden Jahr erfolgen. Mehr...

Linktipps
Messsonden auf dem Schauinsland

Informationen zur Messung sowie Links auf aktuelle Daten der Messstationen in Deutschland.

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Satellitenbilder
Satllitenbilder verdeutlichen das Ausmaß der Katastrophe.

Satellitendaten aus Deutschland helfen bei der Bewältigung der Naturkatastrophe in Japan.

Video

Adressen
Blick auf Rikuzentakata. Die Stadt in der Miyagi-Präfektur ist von der gewaltigen Tsunami-Welle weitgehend zerstört worden.

Hilfsorganisationen und Internetkonzerne sammeln Geld für die Tsunami-Opfer. Adressen und Kontonummern in der Übersicht.

AKW-Betreiber
Vertreter der Betreiberfirma von Fukushima schützen sich selbst besser als die Bewohner.

Tepco, Betreiber von Fukushima, hat bei einigen Atomunfällen gelogen. Asiens größter Stromversorger, der drei große Nuklearkomplexe mit 17 Reaktorblöcken betreibt, stand immer wieder wegen seiner Informationspolitik am Pranger.

Fotostrecke
Atomkraft trägt rund ein Viertel zum Energiebedarf in Deutschland bei. Doch der radioaktive Abfall muss irgendwo untergebracht werden. FR-online zeigt die Meiler und Endlager in Deutschland, welche Störfälle es gab und wo endgelagert werden soll. Hier ein Castorbehälter, mit einer Wärmekamera fotografiert.

Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager werden wieder heftig diskutiert, nachdem in Japan der GAU droht.

Infografik
Atomkraftwerke in Europa unterschieden nach Betriebsphasen.

Wo gibt es überall Atomkraftwerke in Europa? Welche sind in Betrieb und wo wird gebaut - unsere Infografik beantwortet diese Fragen.

Nachgefragt

Schon 1946 wurde das erste Mal darüber nachgedacht, welches Symbol für die neue Energieform steht. Wir haben nachgefragt.

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