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14. November 2012

Bewerbung: Mit Motivationsschreiben Bewerbungschancen verbessern

Nicht verzagen: Selbst wenn der Lebenslauf Auffälligkeiten aufweist, hat man weiterhin Chancen auf einen Job. Ein Motivationsschreiben hilft, in der Masse der Bewerbungen aufzufallen. Jens Schierenbeck 

Nicht immer ist im Lebenslauf alles gut: ein abgebrochenes Praktikum, ein Rauschmiss aus der Lehre. Das macht sich nicht unbedingt gut. Man kann es aber auch ins Positive verkehren: Indem man beschreibt, dass man aus seinen Fehlern gelernt hat.

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Das Motivationsschreiben kann für Jugendliche eine zusätzliche Chance bei einer Bewerbung sein. Denn in dem Schreiben können sie Auffälligkeiten im Lebenslauf aufgreifen, die Fragen aufwerfen, erläutert Bewerbungstrainer Jürgen Hesse. Hat ein Jugendlicher beispielsweise einen Ausbildungsplatz wegen schlechter Noten verloren, kann er im Motivationsschreiben deutlich machen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat. Außerdem kann er an dieser Stelle noch einmal bekräftigen, dass er den gewählten Beruf trotz des Rückschlags immer noch für seinen Traumjob hält.

Ein weiterer Vorteil des Motivationsschreibens ist, dass Jugendliche damit aus der Masse herausstechen und sich als originellen Kopf präsentieren können, sagt Hesse in der Zeitschrift «Focus Schule» (Ausgabe 06/2012).

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