Hamburg. Die Kommunikation auf Online-Plattformen wird immer mächtiger. Unternehmen reagieren darauf mit gezielten Konzepten und dem Engagement spezialisierter Berater.
(13. bis 17. Februar) in Hamburg betonten. Auf der Konferenz diskutieren Experten über den Einfluss Sozialer Medien auf Wirtschaft, Politik und Verbraucher.
gründete und derzeit 100 Bewerber in der Datenbank hat.
Eine genaue Definition des neuen Berufsbildes gibt es allerdings nicht. Der Begriff sei «globalgalaktisch formuliert», sagte David Rahnaward, Social-Media-Manager beim Versandhändler Otto. So seien die Anforderungen im Online-Kundenservice ganz andere als bei der Öffentlichkeitsarbeit via Twitter und Co. Ob es je ein einheitliches Berufsbild geben wird, bezweifelten die Experten.
Derzeit sind die meisten Social-Media-Manager Quereinsteiger. «Wir haben Bewerber aus den unterschiedlichsten Bereichen mit den unterschiedlichsten Vorkenntnissen, was nicht schlecht sein muss», sagte Benni Wittkamp von der Hamburger Agentur Elbkind.
Feste Bildungsgänge sind noch rar. «Die Hochschulen - vor allem die öffentlichen - haben das Thema sträflich vernachlässigt», sagte Torsten Panzer von der Social Media Akademie. Seine Einrichtung bietet Kurse an, in denen Berufstätige via E-Learning das Rüstzeug erwerben sollen. Diese Angebote seien mit Praktikern entwickelt worden. An Weiterbildungen für Social-Media-Manager mangelt es nicht. Die Angebote sah Vivian Pein, Social-Media-Managerin beim Logistiker Hermes, aber skeptisch: «Es gibt viele Anbieter da draußen, aber das meiste ist Müll.»
Die Verdienstmöglichkeiten verglich Sebastian Voss mit der Marketingbranche. Die Spanne liege zwischen 35 000 und 60 000 Euro, je nach Selbstbewusstsein und Vorerfahrung der Bewerber. (dpa)
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