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17. September 2012

Teamwork: Montags zum Volleyball

 Von Anja Steinbuch
Volleyball: Nach Feierabend ein paar Bälle mit den Kollegen zu pritschen, baut Stress ab und hält fit.  Foto: Fotolia

Betriebssport ist gut für die Teambildung im Unternehmen – und hilft präventiv gegen Burnout.

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Andreas Fey wartet auf die Angabe seines Volleyballgegners. Der Geschäftsführer der Firma Testroom hat den Ball im Blick und bemüht sich, ihn so anzunehmen, dass seine Mannschaftskollegen ihn gut weiterspielen können. Er schafft es und ruft: „Hau ihn rüber!“ Sein Kollege bringt den Punkt nachhause – für das Team Testroom. Tagsüber arbeiten sie als Google-Versteher und trumpfen im Bereich Suchmaschinenmarketing auf. Einmal pro Woche treffen sich rund sechs Mitarbeiter der insgesamt 55 Mitarbeiter abends zum Volleyballtraining und einmal im Jahr tritt man gegen andere Firmen an. „Das Gemeinschaftsgefühl vom Volleyballfeld nehmen wir auch mit ins Büro“, erklärt Fey.

Gut zu wissen

Betriebssport
Das deutsche Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung hat hier die Qualitäts kriterien für die betriebliche Gesundheitsförderung veröffentlicht. www.dnbgf.de

Verband

Der Deutsche Betriebssportverband ist ein Bindeglied als sozialer Dienstleister zwischen Arbeitswelt und den Mitarbeitern und organisiert den Betriebssport in Deutschland. www.betriebssport.net

80.000 Stunden seines Lebens verbringt ein Büromensch im Sitzen. Mediziner sind sich einig, dass durch diesen Bewegungsmangel Fehlhaltungen, Stress, Frust, Schmerzen und Arbeitsausfälle programmiert sind. Betriebssport ist eine unkomplizierte Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Ob Fußball, Tischtennis, Yoga oder Golf. Bundesweit sind mehr als 300.000 Menschen aus 5.200 Firmen regelmäßig in Betriebssportvereinigungen aktiv. In jedem Bundesland stehen Betriebssportverbände für Unternehmen und Angestellte unterstützend und beratend zur Seite. Jedes Jahr finden Deutsche Betriebssportmeisterschaften in 13 Sportarten statt. 2011 war Deutschland sogar Ausrichter der Europäischen Betriebssportspiele, die European Company Sport Games, Austragungsort war Hamburg. 7.000 Teilnehmer waren dabei. Doch die Teilnehmerzahl stagniert. Geschuldet ist dies durch die Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Wrede: „Immer mehr Beschäftigte sind wegen Spät- und Wochenendschichten von regelmäßigen Sportterminen ausgeschlossen. Das ist nicht nur bei Krankenhäusern oder im Handel so, sondern inzwischen in fast allen Branchen“, sagt Gabriele Wrede, Vizepräsidentin des Deutschen Betriebssportverbands (DBSV) in Potsdam. Sie wünscht sich noch mehr Kooperationen mit Krankenkassen, um mehr Präventionskurse anbieten zu können.

Weniger Krankmeldungen

Der gleichen Meinung ist Bernd Meyer, Vizepräsident des Betriebssportverbands Hamburg: „Wenn in den Betrieben mehr Sport getrieben würde, hätten wir weniger Probleme mit arbeitsbedingten Krankheiten.“ Gesundheitsmanagement ist heute ein wichtiger Trend in den Betrieben. Ziel ist es, dass vor allem die älteren Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben. Meyers Erfolg: Er hat in der Hansestadt die Krankenkassen und Vereine ins Boot geholt. Firmeninterne Gesundheits- und Vorsorgekurse werden nämlich von den Krankenkassen mit bis zu 75 Prozent unterstützt.

Die Liste positiver Begleiterscheinungen ist lang: Belastbarkeit und Zufriedenheit der Arbeitnehmer steigen. Das gemeinsame Sporterlebnis stärkt obendrein den Teamgeist und verhindert sogar Mobbing. Gesunde Mitarbeiter, höhere Produktivität sowie ein positives Firmenimage gibt es obendrein.

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