Hollywoods Starkomponist John Williams inspirierte das Werk zu seiner monumentalen Star-Wars-Filmmusik. Und noch heute verfehlt die bombastische Sinfonik des englischen Komponisten Gustav Holst nicht ihre Wirkung auf die Zuhörer.
Seine 1914 bis 1917 komponierte sinfonische Suite „Die Planeten“ wird am Freitagabend in Offenbach aufgeführt: vor grandioser Industriekulisse im ehemaligen Fredenhagen-Werk in der Sprendlinger Landstraße 181.
Eine 2000 Quadratmeter große Industriehalle verwandelt sich an diesem Abend in ein großes Konzerthaus, bestuhlt für 500 Zuhörer. Die sollten sich für den Oktoberabend in der leer stehenden Werkshalle allerdings schon ein wenig dicker anziehen.
Wärmen kann sich das Publikum aber an den monumentalen Klangeffekten und den satten Klangfarben, die das Sinfonische Blasorchester Hessen präsentieren wird. Das traditionsreiche semi-professionelle Bläser-Auswahlorchester konzertiert seit 1991 an ausgewählten Orten überwiegend in Hessen, darunter etwa das Staatstheater Darmstadt oder das Congresszentrum Kassel.
Das 65-köpfige Ensemble aus Blech- und Holzbläsern, Harfe, Klavier und Schlagwerk steht an diesem Abend unter der Leitung seines Chefdirigenten Ralf Lange. Er ist am Opernhaus Dortmund engagiert und wirkte zuvor an europaweit renommierten Häusern wie dem Nationaltheater Mannheim oder dem Teatro Real in Madrid.
Die Idee zu dem in Rhein-Main einzigartigen Konzertereignis entwickelte Ralph Philipp Ziegler, Leiter des Offenbacher Forums Kultur und Sport. Ko-Veranstalter ist der internationale Jugendorchesterverband „Jeunesses Musicales“. Dessen hessischer Vorsitzender ist seit zehn Jahren Oliver Wittmann. Der Jurist und Kulturmanager ist in freier Mitarbeit für die Stadt Offenbach tätig und baut hier eine Ateliervermittlung und Beratungsstelle für bildende Künstler auf.
Die Planeten lautet der Titel einer Orchestersuite des britischen Komponisten Gustav Holst. Er komponierte das Stück in den Jahren 1914 bis 1917. Die spätromantische Programmmusik, begonnen am Vorabend des Ersten Weltkrieges, den Holst mit seinem düster-bombastischen Eingangssatz „Mars“ bereits erahnt, entwirft Charakterstudien der Planeten unseres Sonnensystems.
In England wird die Suite häufiger aufgeführt. In Deutschland gibt es dagegen nur selten Gelegenheit, sie in einem Konzert zu hören.
Die Halle des ehemaligen Fredenhagen-Werks in der Sprendlinger Landstraße 181 verwandelt sich am Freitag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr in einen Konzertsaal. Es konzertiert das Sinfonische Blasorchester Hessen unter der Leitung von Ralf Lange.
Veranstalter sind das Offenbacher Forum Kultur und Sport und der Jugendorchesterverband Jeunesses Musicales.
Karten zu 15, ermäßigt 12 Euro, gibt es beim OF-Infocenter, Salzgässchen 1, Telefon 069/80652052. mu
Angeregt durch den Veranstaltungsbesuch in einer alten Produktionshalle in Bochum, hatte Ziegler nach einem ähnlichen Ambiente in Offenbach gesucht.
Mit Hilfe der städtischen Wirtschaftsförderung wurde er an der Sprendlinger Landstraße fündig. Das ehemalige Fredenhagen-Werk zählt zu den umfangreichsten und besterhaltenen Fabrikkomplexen der Offenbacher Industriegeschichte. Die rund hundert Meter lange Halle längs der Straße hat die majestätischen Ausmaße einer Kathedrale und wird dank ihrer Glasaufbauten von Licht durchflutet.
Bis September 2009 produzierte hier der Maschinenbauer Fredenhagen Fördertechnik für die Automobilindustrie. Dann gingen für das Traditionsunternehmen die Lichter aus, verloren die letzten rund 80 Mitarbeiter ihren Job.
So gesehen, ist das Konzert am Freitagabend auch ein Abgesang auf ein Stück Offenbacher Industriekultur. Vielleicht aber auch eine Fanfare für einen Neubeginn. Die Halle und ihr doppelt so großes Pendant werden von der Grundstücksgesellschaft Meky vermietet. Geschäftsführerin Jutta Kupczyk, früher selbst in der Fredenhagen-Leitung tätig, freut sich jedenfalls auf diese „Konzertpremiere“ in ihrem Haus.
Auf dieser Seite lesen Sie Nachrichten aus der Stadt Offenbach. Alles aus Dietzenbach, Dreieich, Langen, Neu-Isenburg, Rodgau und Rödermark finden Sie auf unserer Seite über den Kreis Offenbach.

Die Stadt und Region auf einen Blick: unsere neue Übersichtsseite für Frankfurt und Rhein-Main - das Pflicht-Lesezeichen für alle Hessen.
Berichte aus Bad Homburg, Hochtaunus | Bad Vilbel, Wetterau | Darmstadt | Frankfurt | Kreis Groß Gerau | Hanau, Main-Kinzig | Main-Taunus | Mainz | Offenbach | Kreis Offenbach | Wiesbaden.
Offenbach bangt um einen großen Arbeitgeber: Die Krise beim insolventen Druckmaschinen-Hersteller Manroland.
Facebook | Twitter überregional | Google+
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 39:26 | 46 | ||
| 2 | VfR Aalen | 34:22 | 46 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 38:23 | 39 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 31:24 | 37 | ||
| 5 | 1. FC Saarbrücken | 42:34 | 36 | ||
| 6 | Rot-Weiß Erfurt | 31:26 | 36 | ||
| 7 | Chemnitzer FC | 33:31 | 36 | ||
| 8 | VfL Osnabrück | 28:20 | 35 | ||
| 9 | Burghausen | 36:31 | 35 | ||
| 10 | VfB Stuttgart II | 27:29 | 34 | ||
| 11 | Kickers Offenbach | 28:25 | 33 | ||
| 12 | Preußen Münster | 25:26 | 32 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 33:39 | 31 | ||
| 14 | Wiesbaden | 26:34 | 30 | ||
| 15 | SV Babelsberg | 33:41 | 29 | ||
| 16 | Unterhaching | 38:40 | 28 | ||
| 17 | Darmstadt 98 | 31:34 | 27 | ||
| 18 | Oberhausen | 23:33 | 22 | ||
| 19 | Carl Zeiss Jena | 26:43 | 21 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 24:45 | 18 | ||