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Elektroautos tragen einer Studie zufolge längst nicht so stark zum Klimaschutz bei wie bislang angenommen. Mit effektiveren Benzin-Motoren ließe sich mehr erreichen.
Berlin –
Elektroautos tragen einer Studie zufolge bei weitem nicht so viel zum Klimaschutz bei wie gemeinhin angenommen. Dies geht aus einer Untersuchung des Öko-Institus für das Bundesumweltministerium hervor, wie die „tageszeitung“ am Montag berichtete.
Im Gegenteil führe der Ausbau der Elektromobilität zu einer größeren Klimabelastung. Demnach würden zwar durch einen Ausbau der Elektroflotte auf eine Million Fahrzeuge bis zum Jahr 2022 die Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich um sechs Prozent sinken. Mit effizienteren Benzinmotoren ließen sich aber 25 Prozent einsparen.
Diese Elektroautos sind bereits im Handel
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Diese Elektroautos sind bereits im Handel
Doch die Sache hat einen Haken: Für diesen Preis kann beim Renault-Händler niemand vom Hof fahren. Denn dem Elektroflitzer fehlt der Akku. Den gibt es bei den Franzosen nur zur Miete, so dass pro Monat noch einmal 45 Euro anfallen.
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Das gleiche Konzept will Renault auch auf den Kleinwagen Zoe übertragen.
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Noch ist der Zoe allerdings eine Studie. Er sollte 2012 auf den Markt kommen und rund 20.000 Euro kosten.
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Auch den elektrische Smart ED, der im nächsten Jahr in den Handel kommt, wird Daimler zumindest auf Wunsch mit einem Mietakku anbieten.
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„Bei uns hat der Kunde die Wahl, ob er das ganze Auto kauft oder den Akku bewusst ausschließt“, sagt Smart-Sprecherin Eva Wiese.
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Zu den Großserien-Stromern der ersten Stunde gehört der Mitsubishi iMiev. Er wird ganz regulär verkauft, kostet allerdings mindestens 35.000 Euro.
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Der iMiev eignet sich lediglich als City-Flitzer, da die maximale Reichweite bei 150 Kilometern liegt.
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Zu den baugleichen Brüdern des iMiev gehört der Citroën C-Zero.
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Für den kleinen Franzosen muss der Käufer mindestens 35.165 Euro) investieren.
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Noch ein iMiev-Bruder ist der Peugeot iOn. Für ihn gibt es ausschließlich ein Leasing-Angebot.
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594 Euro kostet der Peugeot iOn im Monat.
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Auch den zum elektrischen Einser umgebauten BMW ActiveE kann man laut Pressesprecher Tobias Hahn nicht kaufen: „Das ist ein Fahrzeug für den Flottenversuch und wird für einen Monatsbetrag vermietet.“ Der Viersitzer wird von einem 170 PS starken E-Motor angetrieben.
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700 Fahrzeuge kommen im Zuge eines Erprobungsprogramms in den USA zum Einsatz. Sie werden hier zu einer Monatsleasingrate von 500 Dollar angeboten. Ganz so günstig wird das Angebot in Deutschland nicht sein. Die hiesigen Kunden müssen mit Raten von rund 600 Euro rechnen.
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Wer soll das bezahlen? Der Opel Ampera plagt sich mit einem hohen Einstiegspreis herum: Obwohl kaum größer als ein Astra, kostet er mit mindestens 42.900 Euro mehr als das Flaggschiff Insignia.
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Der Ampera wird von einem 150 PS starken Elektromotor angetrieben. Ist der Akku leer, schaltet sich ein Vierzylinder-Benzinmotor zu, der als Generator fungiert. Die Reichweite des Ampera beträgt 500 Kilometer.
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Auch der Nissan Leaf ist ziemlich teuer. Er soll um die 35.000 Euro kosten.
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Der Leaf bringt es auf insgesamt 48 Lithium-Ionen-Batterien, die im Wagenboden versteckt sind. Zusammen haben sie eine Kapazität von 24 Kilowattstunden, die für 160 Kilometer reichen sollen.
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6990 Euro für einen elektrischen Stadtflitzer mit zwei Sitzplätzen, 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Reichweite von 100 Kilometern – auf den ersten Blick ist der ab Frühjahr 2012 lieferbare Renault Twizy damit fast ein Schnäppchen.
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Den Grund für die schlechte Klimabilanz sieht das Öko-Institut dem Bericht zufolge in den Strommengen, die durch Elekroautos verbraucht werden. Die Klimabilanz wäre demnach nur ausgewogen, wenn diese zusätzlich notwendigen Kapazitäten erneuerbarer Energie in den Strommarkt eingeführt würden.
Anderenfalls würden die Elektroautos den vorhandenen Öko-Anteil am Strom belasten. Anderen Verbrauchern bliebe nur die Nutzung von Strom, der auf klimaschädlicherem Wege erzeugt wurde - etwa aus Kohle.
Elektroautos bleiben Nischenprodukt
Derweil dürften Elektroautos laut Europas größtem Autohersteller Volkswagen in den kommenden Jahren ein Nischenprodukt bleiben. „Viele, viele Jahre werden wir noch mit dem Verbrennungsmotor unterwegs sein“, sagte der Konzernbeauftragte für den Bereich Elektroautos, Rudolf Krebs, dem „Tagesspiegel“ vom Montag.
„Elektroautos werden in einer Marktnische erfolgreich sein und nicht alle Kundenwünsche erfüllen können.“ Sie seien ideal für die Stadt, für Pendler, für den Lieferverkehr und als Zweitwagen. „Wir dürfen den Kunden deshalb nicht vorgaukeln, dass wir über Nacht alles elektrisch machen.“ (afp)
Die Elektroautos der deutschen Hersteller
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Die Elektroautos der deutschen Hersteller
Daimler
Mercedes-Benz arbeitet an einer Elektroversion eines Kompaktwagens der A-Klasse, von denen ab Herbst 2011 eine Kleinserie mit 500 Autos gebaut werden soll. Zum Fuhrpark von Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) gehört bereits ein Prototyp.
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Daimler
Die Daimler-Tochter Smart ist bereits in die Ära der Elektromobilität eingestiegen. Ab 2012 sollen die stromgetriebenen Zweisitzer namens Smart Fortwo Electric Drive in großer Stückzahl produziert und verkauft werden.
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Daimler
Vorserienmodelle des E-Smarts liefen bereits in kleiner Stückzahl vom Band und sind etwa in London unterwegs. Die Stadtautos fahren 115 Kilometer mit einer Akku-Ladung und beschleunigen bis auf 100 Stundenkilometer.
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Ford
Den Golf-Rivalen Focus soll es ab 2012 in Deutschland mit Elektromotor geben. Der Wagen, der in den USA schon in diesem Jahr auf den Markt kommt, hat eine Reichweite von 160 Kilometern je Akku-Ladung.
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Ford
Bereits für 2011 plant Ford in Deutschland seinen Kleintransporter „Transit Connect“ in einer reinen Elektroversion auszuliefern. Die Reichweite liegt bei bis zu 130 Kilometern pro Batterieladung.
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Audi
Ende 2012 will Audi den stromgetriebenen Sportwagen E-Tron in Serie produzieren - aber nur in sehr kleiner Stückzahl. Bereits jetzt gibt es offene und geschlossene Prototypen des R8-Ablegers.
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Audi
Der Zweisitzer wird von vier Elektromotoren mit insgesamt 313 PS angetrieben. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern.
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Audi
Ein Audi-Kompaktwagen auf Basis des A1 soll später als Elektro-Version auf den Markt kommen. Zur Verlängerung der Reichweite soll auch dieser einen kleinen Verbrennungsmotor zum Aufladen der Akkus mit an Bord haben.
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Audi
Das 102-PS-Auto ist noch nicht fertig. 2011 soll ein erster Flottenversuch in Kleinserie starten, um es in der Praxis zu testen.
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BMW
Unter dem Namen der neuen Marke BMWi produzieren die Bayern ab 2013 Elektroautos in Serie. Dann soll der neuartige, kompakte BMW i3 verkauft werden.
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BMW
Getarnte Prototypen des i3 drehen bereits fleißig Testrunden.
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BMW
Der Antrieb für den i3 wird bereits ab diesem Jahr in einer Elektroausführung des 1ers mit dem Namen ActiveE in begrenzter Stückzahl ausgeliefert und unter Praxisbedingungen erprobt.
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BMW
Mit dem i8 soll später auch noch ein richtiger Sportwagen gegen den R8 E-Tron von Audi antreten.
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Volkswagen
Europas größter Autohersteller beginnt 2013 die Serienproduktion seines Elektro-Kleinwagens E-Up. Dieser basiert auf der neuen VW-Modellreihe New Small Family, bietet drei Erwachsenen und einem Kind Platz und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 135 Stundenkilometern haben.
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Volkswagen
Die Reichweite mit einer Akku-Ladung wird bis zu 130 Kilometer betragen. Nach dem E-Up will VW dann auch den Golf und den Jetta mit Elektroantrieben auf den Markt bringen.
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Volkswagen
Bereits Anfang Mai 2011 ist die erste Erprobungsflotte des Golf Blue-E-Motion ausgeliefert worden.
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Volkswagen
Zehn Golf Blue E-Motion sind bereits im Einsatz, die Testflotte soll aber noch weiter ausgebaut werden
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Porsche
Der Zuffenhausener Sportwagenhersteller hat drei Forschungsfahrzeuge des Boxster mit rein elektrischem Antrieb gebaut, die an einen Forschungsprojekt des Landes Baden-Württemberg teilnehmen. Im kommenden Jahr startet die Produktion von 918 Hybrid-Sportwagen, die in Handarbeit gefertigt und 2013 ausgeliefert werden sollen.
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Porsche
Bis zu 25 Kilometer soll der 918 Sypder rein elektrisch fahren können, Höchstgeschwindigkeit sind 150 Stundenkilometer. Der Preis: 768.000 Euro. Zwei Elektromotoren leisten jeweils 218 PS, ein ebenfalls an Bord befindlicher Verbrennungsmotor 500 PS.
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Opel
Die Rüsselsheimer wollen Ende 2011 mit dem Ampera den ersten Elektro-Pkw einer deutschen Marke ausliefern. Bei reinem Stromantrieb kommt der neue Mittelklassewagen mit einer Akkuladung 40 bis 80 Kilometer weit. Geht dem Ampera der „Saft“ aus, erzeugt ein Benzin-Generator Strom für zusätzliche Kilometer. Dann sind Reichweiten von bis zu 500 Kilometern möglich. Der Stromer soll 150 PS haben und 160 Stundenkilometer schnell werden.
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Elektroauto schafft Weltrekord
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Elektroauto schafft Weltrekord
Es ist über 600 Kilometer ohne Aufladestopp von München nach Berlin gefahren.
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DBM-Chef Mirko Hannemann erklärt Rainer Brüderle das Auto.
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Der Wagen ist voll funktionsfähig: Er ist mit vier Sitzen ausgestattet, hat einen vollständig nutzbaren Kofferraum, Servolenkung, Airbags und Komfortfunktionen wie Klimatisierung, Sitzheizung und Radio. Die Batterie wurde auf Lithium-Metall-Polymer-Basis gebaut und setzt sich aus diversen Komponenten zusammen.
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Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle bezeichnet die Weltrekordfahrt als „Durchbruch“. „Jetzt kommt es darauf an, dass aus dieser Meisterleistung made in Berlin ein Welterfolg wird."
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Der Minister ließ es sich auch nicht nehmen mit dem Elektroauto eine Probefahrt durch den Hof seines Ministeriums zu machen
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DBM-Chef Mirko Hannemann berichtet, dass vor der Weltrekordfahrt 50 Experten sechs Wochen lang fast rund um die Uhr an der Technik gefeilt hätten.
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Das Elektroauto des Berliner Technologieunternehmens DBM Energy wird von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und einem Aufgebot der Presse empfangen. Der Grund: Das Elektroauto hat einen Weltrekord aufgestellt.
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