Rüsselsheim. Oberbürgermeister Gieltowski hat schon unterschrieben und Opel-Betriebsrat Klaus Franz auch. Am Freitag startete die Stadt mit dem Opel-Betriebsrat, dem Gewerbeverein, dem DGB-Ortsverband und Ex-Stadtrat Ernst-Peter Layer die Unterschriftenaktion "Klare Perspektive".
Mit dieser Kampagne richten die Initiatoren einen Appell an die Bundesregierung, die laut Gieltowski "unwürdige" Debatte um die Unterstützung Opels zu beenden und dem Autohersteller vorübergehend staatliche Hilfen zur Überbrückung seiner Krise zur Verfügung zustellen.
Eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sei nicht nur für Rüsselsheim, sondern für die gesamte Region wichtig. Die Initiatoren hoffen auf mehrere Tausend Unterschriften. Die Aktion richtet sich nicht nur an Rüsselsheimer, sondern auch an Bürger umliegender Städte. Die Unterschriftenlisten liegen im Rathaus, den Stadtbüros, der Stadtbücherei und weiteren Einrichtungen aus. Unter www.stadt-ruesselsheim.de können sie im Internet abgerufen werden.
Am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr ist im Rathaus die Auftaktveranstaltung geplant, zu der 300 Organisationen und 300 Unternehmen eingeladen wurden. Sie sollen die Kampagne in ihre Vereine und Betriebe tragen. Die Stadt versucht, die Unterschriften am 31. März Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem angekündigten Opel-Besuch zu überreichen. (mre)
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