Lange hat Leon Taylor am Dienstagabend gefeiert: Der Sänger und Songschreiber aus Dietzenbach ist bei der Castingshow "Unser Star für Oslo" erneut eine Runde weiter gekommen. Jetzt sind es nur noch acht Kandidaten, die in der Gemeinschaftsproduktion von ARD und ProSieben darum singen, wer beim European Song-Contest am 29. Mai Deutschland vertreten darf.
Sein Auftritt habe "sich gut angefühlt", erzählt Taylor am Mittwochvormittag am Handy auf dem Weg zum Frühstück, "aber ich bin noch nicht dazu gekommen, mir die Sendung noch mal anzuschauen."
Von der Jury, in dieser Sendung bestehend aus Stefan Raab, Nena und König Boris von Fettes Brot, bekam er nach seinem Beitrag "Irgendwas bleibt" von Silbermond in erster Linie Lob zu hören.
Dass ihn Stefan Raab wegen seiner Dankesgeste mit dem Dalai Lama verglich, entlockte Leon Taylor nur ein Grinsen, auch der Vergleich mit der näselnden Stimme von Jan Delay bringt ihn nicht aus der Ruhe: "Ich bin halt ein bisschen erkältet."
Mehr Gewicht hatte bei ihm allerdings der Rat der Jury, sich beim nächsten Auftritt am Dienstag, 23. Februar, ein Lied auszusuchen, "das deine Stimme mehr fordert", wie Raab sagte.
Nächstes Mal ein eigenes Lied?
"Die Jury ist ja nicht umsonst da", sagte der Dietzenbacher in Köln, der auch ein eigenes Lied für die nächste Sendung erwägt. "Ich werde mich mit meinem Klavier und meinem MP3-Player mal beraten", so Taylor, "aber erst mal freue ich mich über mein Weiterkommen."

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