Der Magistrat von Langen hat grünes Licht gegeben, um alle Ampel in der City auf die Energie sparende Variante mit LED-Leuchten umzustellen. Die Stadt wird dafür bis Ende 2010 rund 200.000 Euro in die Hand nehmen.
Die modernen LED-Einsätze und die damit verbundene Umrüstung der Steuergeräte soll in allen 21 Ampelanlagen laufen. Manfred Weil vom Fachdienst für Sicherheit und Ordnung gesteht zwar, dass die Investition recht hoch sei, doch die Stadt spare mit der neuen Technik pro Jahr rund 14.000 Euro an Energie- und Unterhaltungskosten.
"Das Ampellicht ist bei den neuen LED-Lampen viel besser zu erkennen", sagte gestern Imke Voth, Sprecherin des Magistrates in Neu-Isenburg, wo an den 24 Ampelanlagen mit der Umstellung auf LED ebenfalls schon begonnen wurde. Das moderne Licht leuchtet unter anderem schon in der Herzogstraße, Friedrichstraße oder im Gravenbruchring. Bis 2012 sollten nach Auskunft des Ersten Stadtrates Herbert Hunkel (parteilos) alle Ampel umgerüstet sein. 70.000 Euro koste das.
In der Nachbarstadt Dreieich sind die Aufträge für die neue Technik in elf Ampelanlagen bereits raus (80.000 Euro). Die Leuchten werden nach Auskunft der Pressestelle zunächst an den Kreuzungen und Einmündungen auf der Frankfurter und Offenbacher Straße eingebaut. Die anderen Ampeln sollen sukzessive modernisiert werden.
Allein Langen spart mit den neuen Ampeln 45 Tonnen CO2
Bei der Gegenüberstellung der alten und neuen Technik hat der Magistrat der Stadt Langen ausgerechnet, dass der Stromverbrauch pro Jahr um rund 90.000 Kilowattstunden gesenkt werden kann. Dadurch ginge der Kohlendioxidausstoß per annum um 45 Tonnen zurück.
Apropos CO2. Der Langener Magistrat hat jetzt ein Klimaschutzkonzept auf den Tisch gelegt. Besitzer von Altbauten, Firmen, Kirchengemeinden oder Wohnungsbaugesellschaften sollen motiviert werden, die Wärmedämmung der Gebäude zu verbessern und alte Heizanlagen zu erneuern.
Die Stadt selbst hat den Energieverbrauch all ihrer Immobilien seit 2001 erfasst. Das Parlament entscheidet, wo gehandelt werden soll. Mit dem Thema beschäftigt sich der Umweltausschuss am Mittwoch, 30. September, um 20 Uhr im Rathaus .
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