Die Schauspielerin Hannelore Hoger bekommt den Grimme-Sonderpreis 2012. Sie habe das deutsche Fernsehen in ganz unterschiedlichen Rollen mit einer beeindruckenden Bandbreite an Figuren und Interpretationen bereichert, begründete der Deutsche Volkshochschul-Verband als Stifter der Grimme-Preise die „Besondere Ehrung“ für Hoger. Bekannt ist die Mimin - deren genaues Alter unbekannt ist, die aber vermutlich 70 Jahre alt ist - unter anderem durch ihre Rolle als ZDF-Kommissarin „Bella Block“. Im vergangenen Jahr hatte Entertainer Thomas Gottschalk die „Besondere Ehrung“ für sein Lebenswerk erhalten.
In den Genre-Kategorien sind in diesem Jahr 61 TV-Formate und Fernsehschaffende für die Grimme-Preise nominiert, wie der Volkshochschul-Verband am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Marl bekanntgab. Die öffentlich-rechtlichen Sender führen die Nominierungsliste mit 53 Nennungen deutlich an, die Privaten kommen auf acht Nominierungen.
Verleihung am 23. März
Mit dabei ist das Moderationstrio des Eurovision Song Contests 2011 mit Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers. Sie sind für ihre Eröffnungsshow und die Gesamtpräsentation der Finalsendung des Song Contests (ARD/NDR) nominiert, wie Grimme-Direktor Uwe Kammann sagte. Im Rennen sind auch altbewährte Formate wie die ARD-Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ sowie die Comedyserien „Stromberg“ (ProSieben) oder „Pastewka“ (Sat.1).
Bis zum 13. März müssen die Auswahlkommissionen nun in der Endausscheidung die Preisträger in den drei Kategorien Unterhaltung, Fiktion sowie Information & Kultur festlegen. Die Verleihung der 48. Grimme-Preise findet am 23. März im Theater von Marl statt. (dpa)
Kritiken und Nachrichten: Theater, Musik, Literatur, Film und Fernsehen