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Kultur
Nachrichten, Kritiken, Interviews aus Kultur, Feuilleton, Literatur, Kunst

Von Martin Oehlen |

Wer sagt, dass Judas nicht der einzige war, der keine Angst vor einer Veränderung hatte? Der israelische Schriftsteller Amos Oz schreibt einen virtuosen und zutiefst persönlichen Roman über „Judas“. Mehr...

Von Jens Balzer |
Jetzt mit "Rebel Heart": Die unerwartet einzigartige Madonna.

Vorher wurde viel spekuliert und aus kursierenden Fitzelchen im Internet allerlei geschlossen. Jetzt ist „Rebel Heart“ offiziell und vollständig zu haben. Und es zeigt sich: Madonna klingt im biblischen Alter von 56 Jahren so mutig und interessant wie lange nicht mehr. Mehr...

„Per aspera ad astra“: „Durch das Raue zu den Sternen“ nannte Karl Wilhelm Diefenbach seinen 65 Meter langen Fries (hier eine der Tafeln).

400 Exponate - vom historischen Zeitungsausschnitt bis zum Gemälde: Die Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt mit der Ausstellung „Künstler und Propheten“ die geheime Kehrseite der Moderne  Mehr...

Von Bernhard Uske |
Die Alte Oper Frankfurt.

Sensationell: Paavo Järvi dirigiert das HR-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt durch die 1. Sinfonie von Dmitrij Schostakowitsch, wie man es noch nie gehört hat. Obwohl es ausgezeichnete Aufnahmen gibt. Mehr...

Rembrandt: Susanna und die beiden Alten.

Ausführliche Durchleuchtung bringt es an den Tag: An Rembrandts Susanna frickelte nicht nur der Künstler selbst über Jahre herum. Später griff auch der englische Malerfürst Reynolds kräftig ein: Rembrandt sollte aussehen, wie man sich inzwischen einen Rembrandt vorstellte. Mehr...

Alice Howland (Julianne Moore) feiert ein letztes Mal im Kreis ihrer Familie Thanksgiving.

Allein Julianne Moores Darstellung macht aus dem formelhaften Alzheimer-Drama „Still Alice“ einen großen Film. Man wünschte sich allerdings, dass er dem Zuschauer noch etwas mehr Hässliches zumuten würde und etwas weniger harmonische Klaviermusik. Mehr...

Erstmals sind die vier Bilder, an denen Richter in den letzten fünf Jahren gearbeitet hat, öffentlich zu sehen.

Gerhard Richter malte nach vier Fotos eines KZ-Häftlings. In Dresden sind die Tafeln erstmals zu sehen: abstrakt und zutiefst berührend. Mehr...

Von Stefan Michalzik |
Jochen Diestelmeyer, Musiker und Romanautor, war zu Gast im Mousonturm Frankfurt.

Der Musiker Jochen Diestelmeyer liest im Mousonturm Frankfurt aus seinem ersten Roman „Otis“. Und es trifft sich gut, dass er auch beschwingt ein paar Lieder vorträgt.  Mehr...

Von Frank Herold |
Zerstörte Autos nahe des Flughafens von Donezk.

Was ist nur mit Russland passiert? Was ist mit uns passiert? Erhellendes in dem Sammelband „Testfall Ukraine“, herausgegeben von Katharina Raabe und Manfred Sapper. Mehr...

Von Frank Olbert |
Dem Film fehlen Identifikationsangebote: Jose Pablo Cantillo als Yankie und Sharlto Copley als Roboter Chappie.

Neill Blomkamp lässt in „Chappie“ einen Riesenroboter denken und fühlen lernen. Mit dabei: Hugh Jackman, der vor allem durch eine bizarre Frisur auffällt.  Mehr...

Noel Gallagher, hier bei einem Termin in Mexiko.

Da werden viele Erinnerungen wach: Noel Gallagher, der ältere Bruder von Liam (dem Oasis-Sänger), und sein schönes neues Album „Chasing Yesterday“. Mehr...

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Ressort

Kritiken und Nachrichten: Theater, Musik, Literatur, Film und Fernsehen.

Times mager

Australien

Was viele nicht wissen: Der Weiße Hai ist nur ein müder Abklatsch von  „S.O.S. Charterboot“!

Als die Fernsehserie „S.O.S. Charterboot“ lief, war doch alles noch in bester Ordnung. Warum sind die Dinge inzwischen so kompliziert? Mehr...

Videonachrichten Kultur
Kolumne

Briefe des Philosophen Markus Tiedemann richten sich an Menschen extremer Glaubensüberzeugungen. Tiedemann ist Professor am Institut für vergleichende Ethik an der FU Berlin sowie Vorsitzender des Forums Fachdidaktik in der Deutschen Gesellschaft für Philosophie.

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
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Kino: Neustarts
Oper
Ganz so schick wie bei den prominenten Vertretern unserer Spezies muss es dann doch nicht immer sein.

Hustenanfälle, Papierknistern, Opernglas ja oder nein - ein kleiner Ratgeber für den gelungenen Opernbesuch.

Sachbuch-Charts

Quelle: Spiegel Mehr...

Charly Hübner als Hauptkommissar Alexander Bukow und Anneke Kim Sarnau als Profilerin Katrin König im neuen Polizeiruf 110.

Ein Mann verliert sein Gedächtnis, andere die Nerven im neuen Rostock-Polizeiruf. Mehr...

Ermittler Steier war eine reizvolle Figur.

Der letzte Frankfurter Tatort mit Joachim Król startet gut und endet brav. Der Ermittler Steier war eine reizvolle Figur. In seiner letzten Episode streift er sein Polizistenleben ab. Mehr...

Familiengeschichte der spektakulären Art für die Leipziger Tatort-Ermittler: Die Coolness ist gespenstisch und übertrieben. "Blutschuld" hält sich an bewährte Motive.  Mehr...

In dem überdurchschnittlich guten „Wilsberg“-Krimi „Russisches Roulette“ wird der Privatdetektiv aus Münster ins organisierte Verbrechen verwickelt. Mehr...

Leonard Nimoy als Mr.Spock im Star Trek Film von 1979.

Nüchtern, logisch und praktisch ohne Emotionen - als "Mr. Spock" aus der Kultserie "Raumschiff Enterprise" kannte fast jedes Kind Leonard Nimoy. "Spock war die Rolle meines Lebens", bekannte der Schauspieler einst. Am Freitag ist Nimoy gestorben. Er wurde 83 Jahre alt. Mehr...

Jake McDorman als Biggles (l.) und Bradley Cooper als Chris Kyle in „American Sniper“.

Clint Eastwoods „American Sniper“ ist ein Heldengedicht und nicht der Antikriegsfilm, den der Regisseur verspricht. Die eingeschmuggelten Botschaften sind alarmierend. Mehr...

Eine tolle Geschichte aus den Pariser Vorstädten: „Bande de filles“. Dabei übt der Film keine Sozialkritik. Man spürt stattdessen, wie fasziniert die Regisseurin von der Ästhetik der jungen Frauen ist. Mehr...

César-Filmpreis
„Timbuktu“ triumphiert bei César-Filmpreis

Das Drama „Timbuktu“ ist mit sieben Auszeichnungen der große Gewinner beim César-Filmpreis in Paris. Zudem erhalten gleich zwei deutsche Regisseure je einen Preis: Wim Wenders und Volker Schlöndorff. Mehr...

An der Mainzer Tosca-Sängerin Nadja Stefanoff lag es jedenfalls nicht.

Von der Schwierigkeit, eine Oper zu inszenieren: Eine völlig gescheiterte Mainzer „Tosca“. Mehr...

Sara Jakubiak und Brian Mulligan als Marta und Tadeusz.

Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ inszeniert Anselm Weber in Frankfurt. Höchster Kunst- und Wirklichkeitsverstand und sorgsamste Reflexion zeichnen die Inszenierung aus.  Mehr...

Jan-Christoph Gockel wagt sich mit Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ in Mainz an ein gewichtiges Thema: den Tod eines Kindes und die Frage, wie es für die Erwachsenen dann weitergehen soll. Mehr...

Die Kammeroper Frankfurt bewegt sich mit der „Dreigroschenoper“ von Brecht und Weill auf ureigenstem Terrain und macht auch was draus. Weil aber erst das Fressen kommt und dann die Moral, soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Pausenoliven einen fischigen Beigeschmack hatten. Mehr...

Aus dem Buch: Ein Uhu.

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse: In seinem neuen Roman „Die Sprache der Vögel“ entsendet Norbert Scheuer einen Vogelfreund aus der Eifel als Soldaten nach Afghanistan. Mehr...

„Zwei Denkmäler“ heißt ein Text von Anna Seghers, der über eine alte Idee stolpern lässt. Gunter Demnigs Projekt der Stolpersteine – seit 1997 – erhält dadurch eine Bestätigung, die unentdeckt geblieben war. Mehr...

„El Hadji Sy: Painting, Performance, Politics“: Das Weltkulturen Museum Frankfurt stellt die Arbeiten des senegalesischen Künstlers vor und denkt zugleich über sich und seine Tätigkeit nach. Mehr...

Lew Ayres in Lewis Milestones Film.

Zu der textkritischen Neuausgabe von Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“ und zu seiner bewegten Geschichte. Mehr...

Britische und deutsche Offiziere, sich für einige Stunden im Niemandsland an der Westfront verbrüdernd.

"Wir spielten Mundharmonika, dazu sangen sie, und wir klatschten": Weihnachten 1914 widersetzten sich etwa hunderttausend verfeindete Soldaten der Generalität und legten an verschiedensten Abschnitten der Westfront eine Waffenruhe ein.  Mehr...

Pierre Lemaitres glänzender Erster-Weltkriegs-Roman „Wir sehen uns dort oben“ erzählt präzise und unlarmoyant vom Sterben und Geschäftemachen.  Mehr...

Wichtige Zeugnisse und Geschichten, die sonst nie jemand aufgeschrieben hätte: Die italienischen Dichter Carlo Emilio Gadda und Bonaventura Tecchi erzählen von ihrer Zeit als Kriegsgefangene bei Celle 1918. Mehr...