Kultur
Nachrichten, Kritiken, Interviews aus Kultur, Feuilleton, Literatur, Kunst

Von Oleg Jurjew | Kommentieren

Muss man Blaise Cendrars’ Roman „Moravagine“ lesen? Unbedingt, sagt der Schriftsteller Oleg Jurjew: Das Buch ist einer der wichtigsten Spiegel, die der Europäer von heute vor die Augen bekommen kann.  Mehr...

Charmeur: Antonio Banderas.

Schauspieler Antonio Banderas spricht im Interview über die Schuldenkrise, Angela Merkel und seine Selbstverwirklichung als Actionveteran in „The Expendables 3“. Mehr...

Ratlos: Barack Obama.

Doch was tut US-Präsident Barack Obama gegen den Rassismus? In Ferguson setzt er jedenfalls auf Taten, nicht auf Worte. Mehr...

Von Stefan Michalzik | Kommentieren
Blixa Bargeld.

Blixa Bargeld hat sich mit Teho Teardo zusammengetan. Beim Festival "Summer in the City" im Frankfurter Palmengarten ergab sich daraus eine fabelhafte Mischung aus Leichtigkeit und Theatralik, dazu Musik wie im Spaghettiwestern. Mehr...

Von Cornelia Geissler | Kommentieren
Blick ins Amazon-Logistikzentrum in Leipzig.

Zu den Hintergründen des Streits zwischen dem Internet-Händler Amazon und der Verlagsgruppe Bonnier. Und warum es vielleicht sogar Leute gibt, die sich darüber freuen. Mehr...

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Von Sebastian Moll | Kommentieren
Der Schriftsteller Said Sayrafiezadeh.

Der iranisch-amerikanische Schriftsteller Said Sayrafiezadeh wundert sich, dass nicht viel mehr Amerikaner darüber schreiben. Jetzt ist sein Erzählungsband "Kurze Berührungen mit dem Feind" auf Deutsch erschienen. Ein gemeinsamer Cafébesuch in New York. Mehr...

Wimmelbild mit aufgeräumtem Solisten: Jörg Widmann, Dirigent Peter Oundjian und das Toronto Symphony Orchestra beim Rheingau Musik Festival.

Ausreizen, was bei Carl Maria von Weber nur möglich ist: Noch einmal Jörg Widmann beim Rheingau Musik Festival, diesmal mit dem Toronto Symphony Orchestra im Kurhaus Wiesbaden. Mehr...

Jetzt sind sie alle weg, die Hummeln.

Sie ist die Katze unter den Blütenbestäubern. Sie hat ein Fell, kommt angeschnurrt, kümmert sich nicht um uns und macht ihr Ding. Mehr...

Die unbezwingbare Neugier: Carl Staubers "Der Guckkastenmann", 1856.

Groß, viel, laut, und der Mensch war ziemlich begeistert von sich: Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg folgt der euphorischen Seite des 19. Jahrhunderts. Die Schau „Wege in die Moderne“ stellt Weltausstellungen, Medien und Musik vor. Mehr...

Von Cornelia Geissler | Kommentieren

Unerwartet unterhaltsame Erinnerungen an eine Flucht aus Moskau: Die Journalistin Nadeshda Alexandrowna Lochwitzkaja, die in Russland unter dem Namen Teffy bekannt und beliebt war, erzählt von ihrem dramatischen Gang ins Exil. Und macht klar, dass Heimat wichtig, aber die Herrschaft über das eigene Leben wichtiger ist.  Mehr...

Eine Augustus-Büste im Römermuseum Haltern am See.

Vor 2000 Jahren starb Augustus, Roms erster Kaiser. Er war nicht der letzte Tyrann, aber nach Jahren der Diktatur der erste Friedensfürst. Mehr...

Von Michael Hesse | Kommentieren
„Auch die postmoderne Spaßkultur ist letztlich so eine feige Art von ,Bier ohne Alkohol‘“, sagt Pfaller. Anders als etwa die Spaßkultur auf Moses van Uyttenbroecks „Bacchanal“, 1627.

Wir trinken Bier ohne Alkohol, Kaffee ohne Koffein. Hängen wir zu sehr am Leben und sollten lieber furchtlos sein? Der Wiener Philosoph und Buchautor Robert Pfaller spricht im FR-Interview über Genussfragen, Bürokraten und die schöne Unberechenbarkeit im Fußball. Mehr...

Ressort

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Videonachrichten Kultur
Kino: Neustarts
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Tatort-Logo

Seit 40 Jahren gibt's fast jeden Sonntag im Fernsehen Mord und Totschlag. Mit dem Tatort beweist das öffentlich-rechtliche Fernsehen immer wieder seine Leistungsfähigkeit. Was wissen Sie über die Krimi-Reihe? Testen Sie's!

TV-Kritik
Oper
Ganz so schick wie bei den prominenten Vertretern unserer Spezies muss es dann doch nicht immer sein.

Hustenanfälle, Papierknistern, Opernglas ja oder nein - ein kleiner Ratgeber für den gelungenen Opernbesuch.

Videonachrichten Leute
War nach Ansicht von "Tatort"-Schauspielerin Ulrike Folkerts früher spannender: Der "Tatort".

Die dienstälteste "Tatort"-Kommissarin Ulrike Folkerts hält den "Tatort" heute für langweiliger als früher. Das liege ihrer Meinung nach vor allem an der politischen Korrektheit, die die Drehbuchautoren hemme. Mehr...

In Weimar ermitteln Nora Tschirner als Kriminaloberkommissarin Kira Dorn und Christian Ulmen als Kriminalhauptkommissar Lessing.

Die Dreharbeiten haben noch nicht begonnen, doch schon jetzt ist klar: Der neuen Weimarer-Tatort mit Nora Tschirner und von Christian Ulmen geht später auf den Sender.  Mehr...

Der Krimi über alte DDR-Seilschaften lebt vor allem von der Geschichte. Dagegen ist die Führung der Darsteller trotz eines ausgezeichneten Ensembles nicht immer überzeugend. Mehr...

Dresden statt Leipzig: Der ARD-„Tatort“ aus Sachsen könnte künftig in Dresden spielen. Für die Hauptrollen sind offenbar die Dresdnerin Stephanie Stumph (29) und Francis Fulton-Smith (48) im Gespräch.  Mehr...

Lav Diaz hat in Locarno den Goldenen Leoparden gewonnen.

Die deutschen Filmemacher unterlagen beim Rennen um den Goldenen Leoparden in Locarno der starken internationalen Konkurrenz. Der Hauptpreis geht auf die Philippinen. Aber auch das deutsche Kino errang Preise.  Mehr...

Ken Loach im Mai während des Filmfestivals von Cannes.

Der britische Regisseur Ken Loach über seinen jüngsten Film „Jimmy’s Hall“, linke Überzeugungen und Charaktere. Und warum er als Regisseur tatsächlich aufhören könnte. Mehr...

Kelly Reichardts Thriller „Night Moves“ ist eine Reflexion über den vergifteten Urgrund des amerikanischen Patriotismus: Die Überhöhung der Natur und ihrer gleichzeitigen Zerstörung durch die Besiedelung.  Mehr...

Eine reiche Farbige im England des 18. Jahrhunderts: „Dido Elizabeth Belle“. Mehr...

Verdun im Jahre 1918.

100 Jahre Erster Weltkrieg: Der Vertrag von Versailles und die Pariser Nachkriegsordnung von 1919 wurden zu einer Jahrhunderthypothek. Mehr...

Gedenktafel zur Erinnerung an die getöteten Gemeindemitglieder des Ersten Weltkrieges und der Unabhängigkeitskämpfe.

Die Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges ist in Deutschland gen Westen gerichtet. Doch die Vorboten seiner verheerenden Auswirkungen zeigten sich im Osten, in der polnischen Stadt Kalisz. Mehr...

Bundespräsident Joachim Gauck wiederholt bei der 1914-Gedenkfeier in Lüttich sein Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie. Aktuelle Konflikte wie der im Nahen Osten und der in der Ukraine nannte der Präsident nicht namentlich, doch war der Bezug unmissverständlich. Mehr...

Nach dem Besuch im Elsass setzt Joachim Gauck seine Gedenkreise an diesem Montag in Belgien fort, dem Einfallsland für den deutschen Angriff auf Frankreich. Mehr...

Autor Frank Schätzing liest beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln.

Bestseller-Autor Frank Schätzing spricht im Interview über die Aktualität seines Romans „Breaking News“, den Nahost-Konflikt und den Terror im Irak. Mehr...

Die Leningrad-Blockade im März 1942.

Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, war ein Kind der Sowjetunion. Die Autorin befragt „Die letzten Zeugen“ des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetunion.  Mehr...

Verena Güntners Debütroman „Es bringen“, 2013 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt erfolgreich, ist immens charmant und gewitzt und deshalb auch leise enttäuschend. Mehr...

Es ist so weit: Das Buchhandelsgeschäft mit dem Brockhaus wird nach 200 Jahren eingestellt. Mehr...

Rudolf Mosse, undatierte Porträtaufnahme.

Die Erben der jüdischen Unternehmerfamilie Mosse fordern geraubte Kunstwerke zurück. Auch ein Prunkstück der Sammlung auf der Mathildenhöhe Darmstadt ist davon betroffen. Beauftragte Detektive wurden zudem in Berlin, Köln, Sindelfingen und Karlsruhe fündig. Mehr...

"Selbstbildnis mit Mädchen" von Ernst Ludwig Kirchner bei der PK der Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Montag.

Als erstes Bundesland hat Berlin systematisch die landeseigenen Kunstbestände zur Klassischen Moderne nach NS-Raubkunst durchkämmen lassen. Drei Fälle sind klar, bei 61 war die Herkunft nicht zweifelsfrei zu klären. Das kommt spät, ist aber unbedingt anzuerkennen. Andere Bundesländer sind weit zögerlicher. Mehr...

Israel und Deutschland unterzeichnen einen Vertrag, um künftig gemeinsam effizienter vorgehen zu können. Kulturstaatsministerin Monika Grütters freut sich über den "großen Vertrauensbeweis". Mehr...

Die Taskforce hat den Verdacht bestätigt: Henri Matisse' «Sitzende Frau» aus der Gurlitt-Sammlung ist Raubkunst und gehört der jüdischen Familie Rosenberg. So weit, so unklar. Denn wo die Arbeit der Taskforce endet, fängt die eigentliche Aufgabe erst an.  Mehr...

Demo am Frankfurter Flughafen.

Kollege S. will es immer ganz genau wissen. Besonders beim Zählen von Demonstranten und Demonstrantinnen begibt er sich allerdings auf ein herausforderndes Terrain. Mehr...

Pas de deux der Gestirne und der Tänzer: Gauthier Dedieu und Niklas Taffner.

Heiner Goebbels eröffnet die Ruhrtriennale mit Louis Andriessens „De Materie“. Mehr...

Das Berliner Stadtschloss wächst in beachtlichem Tempo, aber das Spendengeld für die Barockfassaden fehlt weiterhin. Eine beunruhigende Zwischenbilanz. Mehr...

Der Progrock meldet sich mit der ihm eigenen Vehemenz zurück und braucht nicht viele Silben dafür: Neue Alben von Yes, Saga und Toto. Mehr...