Der berühmte Maler Gerhard Richter sieht der großen Retrospektive in Berlin zu seinem 80. Geburtstag skeptisch entgegen. „Was mir bei diesen Anlässen immer sehr unangenehm ist, sind die vielen Menschen, die sagen werden, wie toll die Ausstellung ist“, sagte Richter. „Das sagen sie immer, es sei ganz toll. Und das bedeutet ja nichts.“
Drei Tage nach seinem 80. Geburtstag eröffnet am 12. Februar in der Neuen Nationalgalerie das „Gerhard Richter Panorama“ mit rund 150 Gemälden aus allen Schaffensperioden. Richter selbst will sich die Ausstellung schon an seinem Geburtstag mit seiner Familie ansehen, den er im engsten Familienkreis in der Hauptstadt verbringt. Öffentlichem Applaus kann er nichts abgewinnen. „Es reicht mir schon, wenn man mich anständig begrüßt. Das andere versuche ich gar nicht wahrzunehmen.“
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