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FR-Comic die "Musematenten": Vier Bilder, eine Pointe

Endlich! Ab heute erscheint auf unserer Rätselseite ein neuer Comic. "Musematenten" heißt er. Thema: Einfallslosigkeit und andere Denkblockaden. Von Christian Schlüter

Endlich! Es ist so weit: Ab heute erscheint auf unserer Rätselseite ein neuer Comic. "Musematenten" heißt er und handelt von dem, was uns allen mal mehr, mal weniger ein Thema ist Einfallslosigkeit und andere Denkblockaden. Das ist selbstredend ein überaus spannendes, weil bedrohliches, allerdings für einen Comics herausforderndes Thema. Denn kann die innere Leere, die mit Worten zu füllen ohnehin schwierig genug ist, ausgerechnet von einem weniger wort- als vielmehr bildhaltigen Medium angemessener dargestellt werden?

Der in Kiel lebende Zeichner Jan Uhing hat sich also einiges vorgenommen. Seine "Musematenten" lösen unseren Comic "Im Museum" ab. Wir halten damit an unserem Konzept auf der Rätselseite fest, auf dem schmalen Streifen zwischen Kreuzwort und Sudoku jungen, noch weitgehend unbekannten Zeichnern die Gelegenheit zu geben, mit einer eigenen Geschichte zu reüssieren. Uhings Arbeit folgt dabei einer klassischen, seit den Anfängen des Comics vor über 100 Jahren bekannten Form: dem so genannten Vier-Panel-Strip.

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Die "Musematenten", ab heute täglich auf unserer Rätselseite.

In nur vier Bildern wird eine kleine Begebenheit erzählt, die jedesmal darin unterscheiden sich die "Musematenten" vom "Museum" mit einer klaren Pointe enden. Nicht von ungefähr nennt Uhing als seine Vorbilder Charles M. Schulz´ "Peanuts" und vor allem Bill Wattersons "Calvin & Hobbes". Allerdings werden uns ganz im Sinne des "Museum"-Comics auch einige Bild- und Formexperimente erwarten, denn ein und derselbe Strich kann vieles auf einmal sein eine Begrenzungs- und Bewegungslinie, eine Sprechblase, eine Figur, eine Schraffur, ein Buchstabe oder sogar ein Wort

Das Auge sollte bei Uhings Geschichten also wachsam sein. In seinen Zeichnungen ist immer mehr los, als das Auge auf den ersten Blick wahr haben will. Uhings Haupfiguren ein zeichnender Körper, dessen von ihm losgelöster Kopf und eine bärbeißige, äußerst schlagfertige Muse werden die innere Leere erkunden, in der dann doch mehr anzutreffen ist, als uns lieb sein kann.

Autor:  Christian Schlüter
Datum:  3 | 8 | 2009
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