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Lübeck: Filmpreis für "Buddenbrooks"

Heinrich Breloers Film "Buddenbrooks" und Fatih Akins "Soul Kitchen" erhalten den Norddeutschen Filmpreis 2009. Vor rund 800 geladenen Gästen wurden die Auszeichnungen in Lübeck überreicht.

Eine Szene aus Heinrich Breloers Buddenbrooks.
Eine Szene aus Heinrich Breloers "Buddenbrooks".
Foto: Verleih

Lübeck. Heinrich Breloers Film "Buddenbrooks" und Fatih Akins "Soul Kitchen" erhalten den Norddeutschen Filmpreis 2009. Vor rund 800 geladenen Gästen wurden die Auszeichnungen am Sonnabend in Lübeck bei einer Filmpreisnacht überreicht.

Der von den Landesregierungen von Hamburg und Schleswig-Holstein gestiftete und mit 75.000 Euro dotierte Filmpreis wurde in insgesamt fünf Kategorien vergeben. Von den ebenfalls bei der Filmpreisnacht verliehenen Preisen der 51. Nordischen Filmtage ging der mit 25.000 Euro dotierte Spielfilmpreis des NDR an den Beitrag "Eine vernünftige Lösung" des schwedischen Regisseurs Jörgen Bergmark.

Der finnische Filmtage-Beitrag "Post für Pastor Jakob" von Klaus Härö heimste gleich zwei Auszeichnungen ein. Die emotional erzählte Geschichte von einem blinden Pastor und einem verurteilten Mörder erhielt den Kirchlichen Filmpreis und den Publikumspreis der Nordischen Filmtage. Insgesamt wurden am Samstagabend in Lübeck elf Auszeichnungen vergeben, sechs davon für Beiträge der Nordischen Filmtage.

Unter den zwölf für den Norddeutschen Filmpreis nominierten Produktionen qualifizierte sich Breloers Literaturverfilmung "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann für den mit 20.000 Euro bewerteten Preis als bester Kinofilm. Akin und sein Co-Autor Adam Bousdoukos konnten sich über 10.000 Euro für das beste Drehbuch zu "Soul Kirchen" freuen.

Der in diesem Jahr erstmals verliehene Preis für den besten Fernsehfilm (20.000 Euro) ging an Klaus Lemke für "Dancing with Devils", eine Milieustudie über den Hamburger Kiez mit großartigen Laiendarstellern. Den mit 15.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Beste Dokumentation" erhielt Susan Gluth für ihren Beitrag "Wasser und Seife" über den Arbeitsalltag in einer Wäscherei.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis für besondere Verdienste ging an die Hamburger Filmproduzentin Katharina Trebitsch. Sie habe sich um qualitativ hochwertige Fernsehunterhaltung und den filmischen Nachwuchs verdient gemacht, hoben die Laudatoren, Schleswig-Holsteins Kulturminister Ekkehard Klug (FDP) und Hamburgs Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos), hervor. (dpa)

Datum:  8 | 11 | 2009
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