Komponist Gustavo Becerra-Schmidt gestorben
Der chilenische Komponist Gustavo Becerra- Schmidt ist tot. Der 84-Jährige starb am Sonntag in Oldenburg (Niedersachsen), wie die Universität der Stadt am Montag mitteilte. Becerra-Schmidt lebte seit 1974 in Oldenburg und unterrichtete bis 1999 an der Hochschule Komposition, Analyse und Musiktheorie. Eine seiner bekanntesten Kompositionen, die er in Deutschland schrieb, ist nach Angaben der Universität das "Carl-von-Ossietzky-Oratorium", das 1985 uraufgeführt wurde. Becerra-Schmidt kam 1971 als Kultur- und Presseattaché der chilenischen Botschaft nach Deutschland. Nach dem Pinochet-Putsch 1973 beantragte er politisches Asyl. (dpa)
"Avatar" spielte erste Milliarde Dollar ein
Der teuerste Film aller Zeiten hat Chancen, auch der erfolgreichste Film zu werden: "Avatar - Aufbruch nach Pandora" nahm am Wochenende die Eine-Milliarde-Dollar-Hürde (698 Millionen Euro). Seit seinem Kinostart vor zweieinhalb Wochen spielte das Science-fiction-Opus von US-Regisseur James Cameron ("Titanic") nach vorläufigen Studioangaben vom Sonntagabend allein in Nordamerika 352,1 Millionen Dollar ein. Das 3-D-Abenteuer um blauhäutige Außerirdische füllte die Kinokassen in den USA und Kanada am verlängerten Neujahrswochenende um weitere 68,3 Millionen Dollar, hieß es aus Hollywood. ( dpa )
Kulturrat lobt Kulturhauptstadt
Der Zeitpunkt für Essen und das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas ist nach Einschätzung des Deutschen Kulturrats optimal. Das Jahr 2010 werde wegen der Wirtschaftskrise noch viele Veränderungen nach sich ziehen, erklärte der Spitzenverband der Bundeskulturverbände am Sonntag in Berlin. "Wenige andere Regionen in Europa haben in den letzten Jahrzehnten solche fundamentalen strukturellen Veränderungen durchgemacht wie das Ruhrgebiet", sagte Geschäftsführer Olaf Zimmermann. ( dpa)
Hamburger Passage-Kino offenbar gerettet
Knapp zwei Monate nach der Schließung des Passage-Kinos in Hamburg wird das Traditionshaus offenbar in Kürze wieder eröffnet. Der Kinobetreiber Heinz Lochmann aus Baden-Württemberg wolle das Lichtspielhaus im März wieder eröffnen, teilte der Radiosender NDR 90,3 am Montag mit. Alle drei Kinosäle sowie das Foyer mit Bar und Freitreppe sollen erhalten bleiben. Das Passage-Kino war kurz nach der Schließung entkernt worden. Derzeit sind weder Stühle noch die Technik für Filmvorführungen vorhanden. Das Passage-Kino ist das älteste erhaltene Lichtspielhaus in Hamburg. Das Kino war im November 1913 mit dem Monumentalfilm "Richard Wagner" eröffnet worden. (ddp)
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