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23. November 2012

Star Wars: Ziemlich beste Jedis

 Von Marin Majica
Star-Wars-Figur Yoda.  Foto: dpa

Wie der nächste „Star Wars“-Film aussieht, hängt wohl entscheidend vom Regisseur ab. Conan O’Brien zeigt schon mal Versionen unter der Regie von Woody Allen (Droiden führen Beziehungsgespräche) oder Wes Anderson (Han Solo und Chewbacca fahren zu nostalgischer Gitarrenmusik Motorrad).

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Chewbacca hat jemand am Hintern rasiert, Obi-Wan Kenobi fehlt die linke Hand, und R2-D2 lässt sich über der Kloschüssel noch einmal alles durch den Kopf gehen. Was ist da bloß passiert? Eine Antwort hat keiner der drei, und wie der grüne Knilch in den Schrank gekommen ist, daran können sie sich auch nicht erinnern.

So etwa könnte es aussehen, wenn beim nächsten „Star Wars“-Film Todd Williams Regie führt, der die „Hangover“-Filme zu verantworten hat. Zumindest stellt sich das Conan O’Brien so vor. Der Moderator hat auch Versionen von „Star Wars“ drehen lassen unter der Regie von Woody Allen (Droiden führen Beziehungsgespräche) oder Wes Anderson (Han Solo und Chewbacca fahren zu nostalgischer Gitarrenmusik Motorrad). Besonders reizend: „Krieg der Sterne“ von Michael Moore. Der tappst in die Firmenzentrale von Darth Vader und will ihn persönlich damit konfrontieren, dass auf seinem Heimatplaneten jetzt alle arbeitslos sind, weil Vader die Laserschwert-Fabrik geschlossen hat (die Filme finden sich mit den Suchworten „Episode VII“ und „Conan“ auf Youtube).

Hilfreich wäre, die Geschichte zu kennen

Wer bei „Star Wars“ wirklich auf den Regiestuhl darf, ist die spannendste Frage im Universum, seit George Lucas seine Firma Lucasfilm an den Disney-Konzern verkauft hat. Für die drei Episoden, die ab 2015 in die Kinos kommen sollen, befürchten manche das Schlimmste: Micky Maus mit Laserschwert. Allerdings soll das Drehbuch für „Episode VII“ Michael Arndt schreiben, der Autor von „Little Miss Sunshine“, und die Episoden 8 und 9 werden Simon Kinberg („X-Men“)und Lawrence Kasdan verfassen. Auf Kasdans Konto gehen „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.

Hilfreich beim Regisseure-Raten wäre es, die Geschichte zu kennen. Denkbar ist ein Fokus auf das Senioren-Paar Han und Leia, dafür wäre nach „Liebe“ Michael Haneke gut. Ein Film über den melancholischen Geist von Anakin Skywalker inklusive Planetenkollision? Lars von Trier! Wahrscheinlich orientiert sich Disney aber daran, was zuletzt Erfolg hatte. Wir sind gespannt auf das neue Werk von Olivier Nakache und Eric Toledano („Ziemlich beste Freunde“) über den Imperator, der nach dem Sturz durch den Todesstern im Rollstuhl sitzt, und seinen lebenslustigen Wookie-Pfleger, der immer zu Earth, Wind & Fire tanzt.

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