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Ob für Suppe oder Dessert: Rote Bete ist ein Allrounder

Roter Borschtsch ist die Suppe, die in der Ukraine am weitesten verbreitet ist. Die Rote Bete verleiht ihr den typischen Geschmack und die kräftige rote Farbe. Foto: Andreas Stein
Roter Borschtsch ist die Suppe, die in der Ukraine am weitesten verbreitet ist. Die Rote Bete verleiht ihr den typischen Geschmack und die kräftige rote Farbe. Foto: Andreas Stein

Berlin. Egal ob roh, gekocht oder als leckerer Geheimtipp im Dessert: Rote Bete ist ein wahrer Allrounder. In der kalten Jahreszeit hat die vielseitige und gesunde Knolle Hochsaison.

Im Winter ist das Angebot für Rote Bete besonders groß und preiswert. Wer die Knolle sonst nur als saure Scheibe aus dem Glas kennt, sollte deswegen die Chance ergreifen und die frische Variante vom Feld probieren. Diese hat einen aromatisch-erdigen und leicht süßlichen Geschmack und kann in der Küche vielseitig verwendet werden, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

Da das Gemüse beim Schälen stark färbenden roten Saft abgibt, empfiehlt es sich vor der Zubereitung, die Hände mit etwas Speiseöl einzureiben. Bleiben doch rote Spuren auf der Haut zurück, lassen sich diese hinterher mit Essigessenz oder Zitronensaft abreiben, rät das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse. Alternativ können Hobbyköche auch Handschuhe benutzen. Leichter wird das Schälen der Knolle, wenn die Bete mit Schale in siedendem Salzwasser gegart und anschließend kurz unter kaltes Wasser gehalten wird. Danach lässt sich die Schale mit einem kleinen Messer gut abziehen.

Die Zubereitungsmöglichkeiten dieses Gemüses sind vielfältig. Roh passt Rote Bete besonders gut zu Salaten aus Äpfeln, Nüssen und frischen Kräutern. Aber auch in Salzwasser gegart und anschließend in Butter geschwenkt schmeckt sie lecker. Unverzichtbar ist das Gemüse in der ukrainischen Spezialität Borschtsch. Die Rote Bete verleiht der Suppe ihren typischen Geschmack und die kräftige rote Farbe. Aber auch im Dessert macht sie sich hervorragend: Schokoladenkuchen gerät besonders saftig, wenn Rote Bete an den Teig kommt, so das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse. Dazu wird sie gekocht, püriert und anschließend unter den Kuchenteig gemischt.

Die rote Knolle ist nicht nur eine Bereicherung für den Gaumen, sie ist auch reich an Mineralstoffen und Folsäure, erläutert der aid. Als wichtiger Lieferant für Eisen und Vitamin C hilft Rote Bete in der kalten Jahreszeit, vor Erkältungen und Infekten zu schützen. Darüber hinaus beugen ihre Inhaltsstoffe auch Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

Beim Kauf erkennen Verbraucher frische Knollen daran, dass sie prall und fest sind. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann die Rote Bete in einem Plastikbeutel bis zu einige Wochen aufbewahrt werden. (dpa-infocom)