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Statt Kartoffeln: Topinambur ist vielseitig und kalorienarm

Sieht der Kartoffel gar nicht mal so unähnlich: die wiederentdeckte Knolle Topinambur. Foto: Nina C. Zimmermann
Sieht der Kartoffel gar nicht mal so unähnlich: die wiederentdeckte Knolle Topinambur. Foto: Nina C. Zimmermann

Berlin. Topinambur war lange Zeit aus der deutschen Küche verschwunden, landet jetzt aber wieder häufiger auf den Tellern. Die kartoffelähnliche Knolle schmeckt in Cremesuppen, als Püree oder im Auflauf. Und ist dabei auch noch kalorienarm.

Noch kocht nicht jeder mit ihr, doch allmählich findet die einst fast vergessene Topinambur-Knolle ihren Weg zurück in heimische Küchen. Die Pflanze gelangte bereits im 17. Jahrhundert nach Europa - französische Seefahrer brachten sie aus Nordamerika mit und benannten sie nach einem indianischen Stamm. Im 18. Jahrhundert wurde Topinambur dann von der beliebteren Kartoffel verdrängt.

Drei Jahrhunderte später kommt die Knolle mit dem leicht süßlichen, nussigen Geschmack wieder häufiger auf deutsche Teller. Topinambur ist nach Angaben des Verbraucherinformationsdienstes aid kalorienarm, dafür aber ballaststoffreich - und wirkt dadurch sehr sättigend.

Geerntet wird das Wurzelgemüse von Herbst bis zum erneuten Austrieb im Frühjahr. Zwar kann Topinambur auch roh - etwa gehobelt im Salat - gegessen werden. Besonders aromatisch schmeckt die Knolle aber in cremigen Suppen, im Gemüseauflauf oder als Püree. (dpa-infocom)