Bei den gesetzlichen Renten stehen im laufenden und wohl auch im kommenden Jahr Nullrunden an. Nicht so bei den Topmanagern. Die Konzerne stocken deren Pensionsbeiträge teils zweistellig auf. Von Roland Bunzenthal
Die Topmanager bauen ihre Altersversorgung kräftig aus.
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Die Topmanager bauen ihre Altersversorgung kräftig aus.
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Frankfurt a.M. Die Topmanager bauen ihre Altersversorgung kräftig aus: Die Konzerne haben ihre Pensionsbeiträge teils zweistellig aufgestockt. Das ergibt eine Auswertung der Vergütungsberichte der 30 Dax-Unternehmen.
Bei den gesetzlichen Renten stehen dagegen im laufenden und voraussichtlich auch im kommenden Jahr Nullrunden an. Laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung sind auch in den folgenden vier Jahren nur minimale Rentenerhöhungen zu erwarten. Denn die gesetzliche Verhinderung von Kürzungen in den Krisenjahren muss in den folgenden besseren Perioden durch Abschläge wieder ausgeglichen werden.
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Vor kurzem hatte der Bundesverband deutscher Banken vor den "Risiken steigender Altersarmut" gewarnt. Er zitierte eine Studie der Uni Freiburg, wonach 44 Prozent der heute Erwerbstätigen "selbst bei einer Kombination von gesetzlicher und betrieblicher Versorgung im Alter weniger als 60 Prozent ihres letzten Bruttoverdienstes zur Verfügung haben werden". Dieses Rentenniveau genüge nicht, "um den Lebensstandard im Alter zu sichern".
Den Banken-Rat, noch zusätzlich privat abzusichern, benötigen die Vorstände der Konzerne kaum. In ihren Verträgen wird meist eine Relation zwischen dem letzten Berufseinkommen und den Altersbezügen von 60 bis 80 Prozent garantiert.
Die Dax-Chefs - was sie 2009 kassieren
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Die Dax-Chefs - was sie 2009 kassieren
Platz 29: Georg Pachta-Reyhofen bekommt von den 1,9 Millionen Chef-Gehalt bei MAN für das Jahr 2009 einen Anteil von 800.000 Euro.
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Den Rest, 1,1 Millionen Euro, nimmt sein Vorgänger Hakan Samuelsson, der zum 11. September 2009 ausscheidet. Samuelsson gehörte im Jahr zuvor auf Platz acht eindeutig zu den Gewinnern der Krise. Nach 3,3 Millionen Euro im Jahr 2007 strich der Schwede 3,9 Millionen Euro Jahresalär ein.
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Platz 28: Eine Aktie vom Halbleiterhersteller Infineon bekommt man für ein paar Cent, der Vorstandschef Peter Bauer dagegen bekommt 1,16 Millionen Euro - etwa gleich viel wie im Vorjahr.
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Platz 27: Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz fällt von Platz 13 weit nach hinten: 2009 erhält er 1,29 Millionen Euro - ein Minus von 2,31 Millionen. Um seine Zukunft muss sich der Top-Manager keine Sorgen machen. Eine Firmenrente von 569.000 Euro im Jahr hat Schulz bereits sicher.
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Platz 26: Wolfgang Leese vom Stahlkonzern Salzgitter hält seinen Platz, obwohl seine Einkünfte von 1,80 auf 1,55 Millionen Euro sinken.
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Platz 25: Keine Nivea-Creme für Finanzwunden braucht Thomas-B. Quaas: Beiersdorf legt 420.000 Euro drauf, der Chef kommt damit auf 1,82 Millionen Euro.
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Platz 24: Was das Bergbauunternehmen K+S vor allem fördert, steht abgekürzt im Firmennamen: Kali- und Salz. Norbert Steiner ist der Chef und kassiert mit 2,10 Millionen Euro etwa 700.000 Euro weniger als im Vorjahr.
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Platz 23: Ulf M. Schneider führt den Gesundheitskonzern Fresenuis. Der lässt sich das 2,20 Millionen Euro kosten (2008: 2,82 Millionen).
Platz 22: Trauriges Gesicht von Reto Francioni, dem Chef der Deutschen Börse. Er kommt auf geschätzte 2,30 Millionen Euro - ein Kursabsturz von 3,6 Millionen Euro im Vorjahr.
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Platz 21: Wolfgang Mayrhuber steuert die Lufthansa - und bekommt dafür 2,50 Millionen Euro. 2008 freute er sich noch über 3,12 Millionen.
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Platz 20: BMW-Chef Norbert Reithofer kassiert trotz Autokrise mit 2,58 Millionen Euro noch 320.000 Euro mehr als im Jahr zuvor.
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Platz 19: 2,73 Millionen Euro verdient Telekom Chef René Obermann im Jahr 2009 - etwa so viel wie zwei Jahre zuvor. 2008 gab's 3,30 Millionen.
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Platz 18: Lange war Frank Appel der Kronzprinz bei der Deutschen Post. Er galt immer als Ziehsohn von Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel. Anfang 2008 trat er dann sein Erbe an und ließ sich die Aufgabe mit 2,4 Millionen Euro versüßen, 2009 sind es dann schon 3,36 Millionen.
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Platz 17: Nikolaus von Bomhard, sagen Branchenkenner, ist mit Leib und Seele Rückversicherer. Seit 23 Jahren arbeitet er bei der Münchener Rück, seit fast sechs Jahren steht er an der Spitze des weltweit größten Rückversicherers. 2009 kassiert er 3,37 Millionen Euro - das sind 730.000 Euro weniger als im Vorjahr.
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Platz 16: Der BASF-Vorstandschef Jürgen Hambrecht verbucht mit 3,38 Millionen fast den gleichen Betrag wie im Jahr zuvor (4,40 Millionen). Interessant: Damals kam er in dieser Liste damit noch auf Platz sieben.
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Platz 15: Lange Zeit war das Gehalt von Ben Lipps, der der Fresenius Medical Care vorsteht, ein gut gehütetes Geheimnis. Mittlerweile muss auch Lipps seine Einkünfte offen legen - und die reichen mit 3,41 Millionen Euro für Platz 15 (2008: 3,38 Millionen).
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Platz 14: Seine Karriere startete Henkel-Chef Kasper Rorsted in der Computerbranche. Als er beim traditionsreichen Unternehmen Henkel eine steile Karriere hinlegte, tauften ihn die Meiden als "Chef ohne Stallgeruch". Bei 3,56 Millionen Euro im Jahr kann Rorsted das ziemlich egal sein (2008: 3,00 Millionen).
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Platz 13: Als ausgerechnet die Pillensparte 2001 die größte Krise bei Bayer auslöste, übernahm Werner Wenning im April 2002 das Ruder. Es begann ein radikaler Unternehmens-Umbau, bei dem Wenning Firmen für mehr als 40 Milliarden Euro verkaufte und kaufte. Als Lohn stehen auch 2009 wieder 3,57 Millionen Euro auf der Jahresabrechnung (Vorjahr: 3,66 Millionen).
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Platz 12: Im September 2006 kam Karl-Ludwig Kley als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung zu Merck. Ende April 2007 wurde er Vorsitzender der Merck KGaA und Mitglied des Vorstands der E. Merck OHG. Im Jahr 2008 verdiente er 4,3 Millionen Euro, 2009 sind es noch 3,66 Millionen.
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Platz 11: Eckhard Cordes steht an der Spitze des Handelskonzerns Metro. 3,85 Millionen Euro bekommt er dafür 2009 - nach 3,60 Millionen im Vorjahr.
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Platz 10: Der Adidaschef bekommt 4,19 Millionen - ein ordentliches Plus auf die 3,50 Millionen Euro im vorangegangenen Jahr. Als im Winter 2007 die Debatte über Manager-Gehältern ihren Höhepunkt erreichte, meldete sich auch der Adidas-Vorstandsvorsitzende zu Wort. Er warnte vor "Populismus" und legte seinen Gehaltsscheck auf den Tisch.
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Platz 9: Daimler-Chef Dieter Zetsche muss spürbare Gehaltseinbußen hinnehmen. Von zehn Millionen Euro 2007 bleiben im Folgejahr fünf Millionen Euro übrig - und 2009 sind es noch 4,34 Millionen.
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Platz 8: Wird's Wulf Bernotat beim Einkaufsbummel spüren? Der Energiekonzern Eon überweist seinem Chef nur noch 4,47 Millionen Euro -nach 5,10 Millionen im Vorjahr. Da kam er noch auf Platz fünf.
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Platz 7: Der Vorstandschef der Allianz legt wieder zu: Nach 5,2 Millionen (2007) und 3,8 Millionen (2008) kommt er nun auf 4,82 Millionen Euro.
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Platz 6: Wolfgang Reitzle steht an der Spitze des Gasspezialisten Linde. Seine Vergütung sinkt von 8,40 auf 6,22 Millionen Euro.
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Platz 5: Daumen hoch. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn ist unter den Spitzenverdienern der Dax-Unternehmen ganz weit vorn. 6,6 Millionen Euro überweist der Wolfsburger Autobauer an seinen Chef.
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Platz 4: Leo Apotheker kassiert 6,70 Millionen Euro. Der Chef der Softwareschmiede SAP tritt im Februar 2010 weniger als ein Jahr nach seinem Aufstieg an die Unternehmensspitze zurück.
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Platz 3: Siemens-Chef Peter Löscher stand 2008 noch ganz oben auf dem Treppchen. Seine Bezüge fallen von 9,84 auf 7,12 Millionen Euro.
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Platz 2: Jürgen Großmann hat gut lachen: Der erste Mann beim Energieriesen RWE bekam 7,16 Millionen auf sein Konto überwiesen, wenig mehr als im Vorjahr.
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Platz 1: Welch' ein Auf und Ab: Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, ist im Jahr 2009 wieder jener Vorstandsvorsitzende, der am meisten Geld bekommt: 9,46 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der mächtigste Banker des Landes noch die Konsequenzen der Finanzkrise zu spüren bekommen. Seine Bezüge waren auf 1,4 Millionen geschrumpft, das bedeutete den 27. Platz von 30 Positionen in der Liste.
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Die Vorstände der Unternehmen, die im MDax vertreten sind, verdienen ebenfalls nicht ganz schlecht. Die folgenden Zahlen beiziehen sich noch auf das Jahr 2008. Der Spitzenreiter liegt auf dem Niveau der Dax-Unternehmens-Vorstände.
Platz 1 (MDax): Jochen Zeitz, 7,8 Millionen Euro, Puma.
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Platz 2: Herbert Lütkestartkötter, 4,3 Millionen Euro, Hochtief.
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Platz 3: Thomas Middelhoff, 3,9 Millionen Euro, Arcandor.
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Platz 4: Michael Frenzel, 3,8 Millionen Euro, Tui.
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Platz 5: Wolfgang Klein, 3,3 Millionen Euro, Postbank.
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Platz 6: Günther Fielmann, 3,2 Millionen Euro, Fielmann.
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Platz 7: Louis Gallois, 2,9 Millionen, EADS.
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Weitere Platzierungen, 12. Platz: Claus-Dietrich Lahrs, 2,3 Millionen Euro, Hugo Boss.
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Platz 17: Guillaume de Posch, 2,2 Millionen Euro, ProSiebenSat.1
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Platz 18: Wolfgang Pföhler, 2,2 Millionen Euro, Rhön-Klinikum.
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Platz 30: Bis zum 31. August 2008 war Manfred Wennemer Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers Continental. Dann wurde er auf eigenen Wunsch von seinem Amt entbunden. Seine letzten Monate bei Conti wurden Wennemer immerhin noch mit 1,4 Millionen Euro versüßt. - Sehen Sie zum Vergleich: Die Top-Gehälter der US-Bankmanager.
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Man traut sich gar nicht so recht das Wort "verdienen" zu verwenden, nehmen wir also "bekommen", "erhalten" oder "kassieren". Wie viele Millionen erhalten die Vorstandsvorsitzenden der Dax-Konzerne? In der Hitliste steht am Anfang und Ende ein Bankmanager.
Platz 30: Martin Blessing ist Chef eines Geldhauses, das Hilfe vom Staat braucht. Deshalb ist sein Gehalt beschränkt. Er bekommt im abgelaufenen Jahr 570.000 Euro - vorher waren es noch 730.000 Euro.
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Die größten Jobkiller im Dax
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Die größten Jobkiller im Dax
Platz 30: Es sieht nach einem Zuckerschlecken für die Beschäftigung aus - doch das große Plus von 45,2 Prozent bei der Commerzbank ist die statistische Folge der Übernahme der Dresdner Bank. 62.671 Frauen und Männer stehen 2009 auf der Gehaltsliste, im Jahr zuvor waren es 43.169.
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Platz 29: K+S, früher Kali und Salz, mit Sitz in Kassel. Das Bergbauunternehmen zählt 15.200 Beschäftigte - das sind 2850 mehr als im Vorjahr, ein Plus von 23,1 Prozent.
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Platz 28: Für die Deutsche Telekom sind, einschließlich der neuen Kollegen von OTE in Griechenland, etwa 258.000 Frauen und Männer unterwegs - 23.000 mehr als zuvor. Ergibt ein Plus von 9,8 Prozent.
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Platz 27: Die Lufthansa kommt auf ein Plus von neun Prozent - die Zahl der Beschäftigten steigt von 107.821 auf 117.521.
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Platz 26: Bei der Deutschen Börse arbeiten vergleichsweise wenig Leute. Daher schlägt das Plus von 270 Stellen auf 3104 durch - es sind 8,7 Prozent.
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Platz 25: Der Chemiekonzern BASF stellt 8000 Leute ein, kommt damit auf 105.000 Frauen und Männer - ein Plus von 8,2 Prozent.
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Platz 24: Der Energiekonzern RWE stellt unterm Strich 4.818 Leute ein, kommt damit auf 70.726 Beschäftigte - plus 7,3 Prozent.
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Platz 23: Beim Gesundheitskonzern Fresenius steigt die Zahl der Beschäftigen um 6,9 Prozent - von 122.117 auf 130.510.
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Platz 22: Fresenius Medical Care ist jener Teil des Gesundheitskonzerns Fresenius, der sich auf Dialyse spezialisiert hat. Nach 64.666 Frauen und Männern im Jahr 2008 arbeiten nun 67.988 Beschäftigte dort - das sind 5,1 Prozent mehr.
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Platz 21: Der Rückversicherer Munich Re gibt 47.240 Menschen Arbeit - 2.031 mehr als im Vorjahr, also 4,5 Prozent.
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Platz 20: Beim Sportwarenhersteller Adidas arbeiten mit 39.596 Leuten genau 614 mehr als zuvor, 1,6 Prozent.
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Platz 19: Nicht mehr, nicht weniger als im Vorjahr - dass der Darmstädter Chemiekonzern Merck damit auf Platz 19 von 30 kommt zeigt: Die meisten Dax-Konzerne bauen Stellen ab.
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Platz 18: Beim Chemiekonzern Bayer schauen 108.400 Leute nach dem Rechten - 200 weniger als 2008, ein Minus von 0,2 Prozent.
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Platz 17: Volkwagen kommt auf ein Minus von 0,4 Prozent, was 1.428 Jobs entspricht. Insgesamt stehen 368.500 Frauen und Männer auf der Gehaltsliste.
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Platz 16: Kaufhof gehört, wie Saturn, Media Markt und der Großhandel, zum Konzern Metro. Dort ist die Gehaltsliste um 4840 Positionen kürzer geworden und umfasst nun 290.931 Zeilen. Ein Minus von 1,7 Prozent.
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Platz 15: Bei der Salzgitter AG müssen 488 Leute gehen. 2008 beschäftigte der Stahlkonzern noch 23.866 Menschen, im vergangenen Jahr sind es noch 23.378. Das macht ein Minus von zwei Prozent.
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Platz 14: Auch BMW tritt auf die Bremse - und schrumpft seine Belegschaft um 3,8 Prozent. Aktuell zählt der bayerische Autobauer 96.230 Beschäftigte, 3811 weniger als noch 2008.
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Platz 13: Bei der Deutschen Bank sprudeln nach der Krise wieder die Milliardengewinne, auf die Zahl der Beschäftigten wirkt sich das indes nicht aus. Von 80.450 sinkt deren Zahl auf 77.050. Ein Minus von 4,2 Prozent.
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Platz 12: Glatte 23.000 Beschäftigte weniger, das macht beim Mammutkonzern Siemens gerade mal ein Minus von 5,4 Prozent. Von 428.000 sinkt die Zahl auf 405.000.
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Platz 11: Auch beim Stromriesen Eon stehen die Zeichen auf Schrumpfkurs. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 5,7 Prozent von 93.538 auf 88.227.
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Platz 10: Bei Daimler schrauben inzwischen 15.630 Menschen weniger als zuvor. 2009 hat der Autobauer 258.628 Angestellte, ein Jahr zuvor waren es noch 274.258 - minus 5,7 Prozent.
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Platz 9: Auf diese Top-Ten-Platzierung wird man bei Thyssen Krupp kaum stolz sein: Deutschlands größtes Stahl- und Rüstungsunternehmen baut sechs Prozent seiner Belegschaft ab. Von 199.370 sinkt die Zahl der Beschäftigten um 11.875 auf 187.495.
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Platz 8: Mehr als eine halbe Million Menschen arbeiteten 2008 noch bei der Post, ein Jahr später sind es 6,5 Prozent oder 33.300 Menschen weniger. 477.280 Angestellte hat der Konzern noch - und ist damit der größte Arbeitgeber unter den Dax-Konzernen.
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Platz 7: Beiersdorf kappt seine Belegschaft um 6,5 Prozent, von 21.766 Beschäftigten im Jahr 2008 bleiben noch 20.346.
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Platz 6: Auch der Fahrzeugbauer MAN steigt kräftig in die Eisen und baut Stellen ab. 3600 Leute müssen gehen, die Zahl der Beschäftigten sinkt um sieben Prozent von 51.300 auf 47.700.
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Platz 5: Henkel streicht ebenfalls Stellen. 2008 hatte der Konsumgüterhersteller noch 55.506 Angestellte, ein Jahr später 51.361 - minus 7,5 Prozent.
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Platz 4: Auch der Linde-Gruppe geht die Luft aus: Um 7,5 Prozent sinkt die Zahl der Angestellten von 51.900 auf 48.000.
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Platz 3: Die Top-Drei beginnen mit SAP. Der Software-Riese baut kräftig Stellen ab. Von 51.544 Beschäftigten im Jahr 2008 sind 2009 noch 47.578 übrig. Macht ein Minus von fast 4000 Stellen oder 7,7 Prozent.
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Platz 2: Fast 30.000 Beschäftigte weniger, das schlägt auch beim weltgrößten Versicherer spürbar zu Buche. Um 16,2 Prozent sinkt die Zahl der Beschäftigten von zuletzt 182.865 auf 153.203.
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Infineon verkauft seine Handychipsparte an Intel
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Exakt 85.745 Leute haben die Dax-Firmen im Jahr 2009 entlassen. Damit sinkt die Zahl der Beschäftigten in den 30 Unternehmen um 2,4 Prozent auf 3,65 Millionen. Wir zeigen die Jobkiller - beginnen aber mit jenen Konzernen, die Personal aufstocken.
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Anders als einfache Arbeitnehmer, deren Altersgrenze in der kommenden Dekade von 65 auf 67 Jahre steigt, können Vorstände schon mit 60 ihre volle Pension genießen, die zudem preisangepasst wird.
RWE-Chef Jürgen Großmann etwa hatte bei seinem Amtsantritt 2007 auf laufende Pensionszusagen in den fünf Jahren bis zu seiner "Regelaltersgrenze" mit 60 verzichtet und kassierte dafür einmalig zwei Millionen Euro. Sollte ihm der Job beim Energieriesen nicht mehr zusagen, hat er zudem ein "Sonderkündigungsrecht". Danach darf er die zwei Millionen auch dann behalten.
Die Pensionsbeiträge von RWE für die Vorstände stiegen 2009 im Schnitt um 43 Prozent auf 439.000 Euro pro Kopf. Der Barwert der Pensionsverpflichtungen stieg von 7,4 auf 14,2 Millionen.
Auch der Chef von Linde und Autor des Buches "Luxus schafft Wohlstand", Wolfgang Reitzle, muss im Alter nicht darben: Linde steigerte die "Zuführung zur Pensionsrückstellung" für die vier Vorstände zuletzt von 370.000 Euro auf gut zwei Millionen. Als Grund dafür nennt der Bericht versicherungsmathematische Effekte.
Ein Durchschnittsrentner erhält gegenwärtig 724 Euro im Monat. Das deckt ungefähr die Hälfte des früheren Gehalts ab.
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann käme heute auf ein Ruhegeld von 4,6 Millionen Euro - kaum die Hälfte seiner letztjährigen Vergütung. Das wäre allerdings immer noch gut das Dreifache des bonuslosen Jahres 2008.